Sex im Meer – Erstaunliche Fortpflanzungsstrategien mariner Organismen (Was Sie schon immer über Igelwürmer wissen wollten…) Präsentation mit Videos ca. 90 Minuten.
Ohne regelmäßige Fortpflanzung läuft auch im Meer nichts. Aber Liebeskämpfe, Transen, Zwittertum und Massenorgien sind unter Wasser an der Tagesordnung! Geeignet ist die Präsentation für alle Taucher, Tauchlehrer und Schnorchler ab 18 Jahren! Jüngere werden gnadenlos aufgeklärt.
Inhalte:
- Warum Sex?
- Weshalb es mühevoll ist Hoden oder Eierstöcke, oder beides zu besitzen
- Fischsex extrem: Harems, Banggangs, Transen
- Die wilden Spiele der Wirbellosen: über Peniskämpfe, Paarungsketten und andere Kuriositäten
Für TL des VIT, der DLRG und anderer Vertragspartner der CMAS Germany werden Fortbildungsstunden anerkannt!
Termin: Freitag, 11. Juli in Regensburg. Weitere Info´s www.bionaut-online.de
Gute Nachrichten für alle Taucher, die mehr über moderne Dekompressionsmedizin und die Hintergründe von schweren Tauchunfällen wissen wollen!Unter dem Titel”Tauchunfälle – verstehen, erkennen, verhindern!”findet am Samstag, den 21. Juni, ganztagseine 1a-Medizin-Fortbildung in Regensburg statt.Der renommierte Taucherarzt Dr. med. Tim Piepho (Mitautor des Standardwerks “Moderne Tauchmedizin“, DLRG, Medizin-Experte bei scubanova) informiert kompetent, unterhaltsam und umfassendzum Thema ‘Der schwere Tauchunfall und seine Behandlung‘,sowie zu Ohrproblemen bei Tauchern. Am Nachmittag berichtet Uli Erfurth(Diplombiologe, VIT) von gefährlichen Meerestieren und diskutiert Erste-Hilfe-Maßnahmen. Der BLTV (VDST), die DLRG, der VIT und andere Mitglieder der CMAS Germany erkennen das Seminar mit 7 Fortbildungsstunden an. Taucher anderer Verbände und Normalsterbliche(= Amateur-Taucher) sind ausdrücklich willkommen, denn Tim und Uli reden sicher kein Fach-Chinesisch!
Kosten für einen ganzen Tag wichtige, kompetente sowie garantiert kurzweilige Fortbildung inkl. Mittagessen mit 1a-Büffet,
non-limit Softgetränke und Kaffee/Tee, umfangreicher Skript-CD und Fortbildungsbestätigung (Pass/Logbuch-Einkleber): 84 € / 75 € / 69 €
Scuba Valdaliso bietet seinen Gästen an der Bais kostenlos einen Zugang ins Internet an. Jedes Notbook oder Telefon mit WLAN kann sich in das Scuba-net einloggen.
Nun ist es vorbei mit der internetfreien Ferienwoche!!
Die Tauchbasis „Scuba Valdaliso” liegt auf dem Gelände der Hotel- und Campinganlage Valdaliso, direkt am Bootsanleger und bietet ideale Voraussetzungen für Anfänger und Fortgeschrittenentaucher. Unser Diving Center hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer der besten Adressen für Taucher, oder diejenigen die es werden wollen, entwickelt. Geleitet wird die Basis von Stojan Babi?. Durch unser reichhaltiges und qualitätsbetontes Angebot sind wir in der Lage jedem Kunden je nach Tauchniveau das Richtige zu bieten.
Unter anderem bieten die Tauchbasis in Rovinj:
Über 10 Wracks der Spitzenklasse
Tauchausfahrten mit eigenen, großen, modernen und schnellen Booten
Ganztägige Schnorchel- und Tauchausfahrten mit Grillen, Sonne, Meer und viel Spaß für die ganze Familie.
Schul- und Leihausrüstung in großer Auswahl von namhaften Herstellern
Nitroxfüllanlage, Nitroxequipment und Ausrüstungsservice für Nitrox
Rebreatherausbildung nach ANDI auf dem Dräger Dolphin und Ray
Die Bucht direkt vor der Basis bietet ein ideales Übungsgelände. Mit dem Boot werden einige der besten Tauchreviere Istriens erreicht und damit Steilwände, Canyons und viele Wracks, die vor Rovinj in den beiden Weltkriegen gesunken sind.
Das Wrack der Baron Gautsch ist wohl das schönste Wrack der Adria. Es liegt von der Tauchbasis ca. 45 Min. entfernt. Das Wrack ist von der kroatischen Regierung für Taucher gesperrt. „Scuba Valdaliso” zählt zu einen der wenigen Tauchbasen, die eine Genehmigung zum Betauchen dieses Kulturdenkmals besitzen.
„Scuba Valdaliso” bietet die komplette Bandbreite der Tauchausbildung – vom Schnuppertauchgang bis zum Tauchlehrerseminar, je nach Wunsch in verschiedenen Sprachen und Ausbildungsstandards. Wer als Sporttaucher an Nitrox, und Dräger – Rebreathern schnuppern möchte oder einen fundierten Kurs in Meeresbiologie braucht, ist bei uns in den besten Händen.
Scubapro hat sich etwas für die tauchenden Damen einfallen lassen: Das “Scubapro Bella” ist ein ADV-Jacket, das mit einer ganz neu entwickelten, sogenannten Wrap-Around-LuftblaseBella – ein Begriff aus Italien, der auf wunderschöne Art unser deutsches Wort Schönheit umschmeichelt. Schönheit ist abstrakt, doch mit dem neuen Schmuckstück von SCUBAPRO greifbar nah. Das Jacket Bella wurde explizit für Frauen entwickelt, Technologie und Eigenschaften lässt aber auch die Männerwelt vor Neid erstarren. Das Jacket ist nicht nur in den Farben und im Schnitt auf Frauen abgestimmt – es bietet viel mehr:
Wrap-Around Technologie
Das Scubapro Bella ist ein ADV Jacket mit einer neu entwickelten, exklusiven SCUBAPRO Wrap-Around Luftblase. Anders als bei herkömmlichen Luftblasen behält das BELLA seine 360° umschließende Form, auch wenn es voll aufgeblasen ist. Das Resultat ist ein Jacket, das die Taucherin während der ganzen Zeit umhüllt, unabhängig vom Befüllzustand. Es gewährt dadurch optimalen Komfort und totale Kontrolle in allen Tauchsituationen.
Neue Komfort Schulter-Pads
Die Schultergurte sind mit Monprene®-Kissen gepolstert und erleichtern dadurch die Tragelast des Equipments – gerade für den weiblichen Körper eine große Erleichterung. daherkommt. Es soll damit seine um 360 Grad umschließende Form beibehalten, auch wenn es voll aufgeblasen ist.
Quelle: www.tauchshop-online.de
Mikroben erhalten Energie aus eisenhaltigem Felsgestein
In Tiefen von rund 2.500 Metern hat ein Team von US-Meeresforschern der Woods Hole Oceanographic Institution http://www.whoi.edu und der University of Southern California http://www.usc.edu im äquatorialen Ostpazifik und bei Hawaii einen bislang unbekannten aber äußerst artenreichen Lebensraum entdeckt. Bei Tauchfahrten und genetischen Analysen stießen die Forscher auf ungewöhnlich hohe Bakterien-Konzentrationen im Basaltgestein. Auf dem Gestein vulkanischen Ursprungs siedeln 1.000 bis 10.000 Mal so viele Mikroorganismen wie im Meerwasser. Zudem überraschte das Biotop mit einer großen Artenvielfalt. Insgesamt 21 Bakteriengruppen konnten die Forscher identifizieren, weit mehr als in anderen pazifischen oder atlantischen Gebieten. Über ihren Fund berichtet das Team im Wissenschaftsmagazin Nature.
Das Untersuchungsgebiet der Wissenschaftler ist Teil des Mittelozeanischen Rückens, an dem basaltische Lava ausfließt und ständig neuer Meeresboden gebildet wird. Das kühle Meerwasser schreckt die austretende Lava ab und sie erstarrt zu stark eisenhaltigem Gestein, das sehr witterungsanfällig ist und im Laufe der Zeit durch Reaktion des enthaltenen Eisens mit der Meerwasser regelrecht verrostet. Bisher galten diesen unterseeischen Gebirge als unwirtlicher Lebensraum.
“Eine solche hohe Konzentration von Mikroorganismen wäre nicht ungewöhnlich, wenn das Sediment reich an organischer Substanz wäre, die die Organismen zur Herstellung von Biomasse nutzen können”, sagt Co-Autor Wolfgang Bach von der Zentrale für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen http://www.marum.de gegenüber pressetext. “Bei Laven ist aber so gut wie kein organischer Kohlenstoff vorhanden.” Mikroorganismen können in diesen Lebensräumen zur Herstellung von Biomasse nur anorganischen Kohlenstoff nutzen. Vorhergehende Untersuchungen und Inkubationsversuche hätten aber gezeigt, dass dennoch Bakterienansiedlungen in den unterseeischen Felsen möglich sind. “In unseren Versuchen hat sich sehr wohl ein Wachstum gezeigt. Es scheint, dass das Basaltgestein, das bei der Reaktion des enthaltenen Eisens mit Sauerstoff einiges an Energie freisetzt, ein gutes Substrat für Mikroorganismen ist”, erklärt Bach. Die genetischen und statistischen Untersuchungen vor Ort hätten dann auch belegt, dass die Basalt-Biotope deutlich vielfältiger sind als Bakteriengemeinschaften in anderen Ozeanregionen.
Welchen Einfluss diese unbekannte Vielfalt an Mikroorganismen in der Tiefsee auf Stoffwechselkreisläufe in den Ozeanen und das Klima hat, gelte es in der Folge genauer zu untersuchen. “Die Bakterien der Basalt-Biotope bilden eine Schnittstelle zwischen belebter und unbelebter Meeresumwelt, zwischen Biosphäre und Geosphäre”, sagt Bach. “Wie schnell Meeresboden verwittert, wird von den hochspezialisierten Mikroorganismen entscheidend mitbestimmt. Dieser Prozess sei beispielsweise eine wichtige Quelle für den Kalziumgehalt des Meeres, der wiederum darüber entscheidet, wie viel Kohlendioxid der Ozean aufnehmen kann. “Zwar müssen jetzt nicht alle Klimamodelle umgeschmissen werden, für längerfristige Klimazyklen könnte unser Fund aber schon relevant sein”, meint Bach abschließend.
Rechtzeitig zum Saisonstart bietet Scubapro mit dem White Tip Knife ein Messer im neuen Trend – klein, kompakt, jederzeit greifbar. Die 6,4 cm lange Klinge aus Edelstahl bietet zusätzlich eine Sägezangenseite. Im Lieferumfang ist eine selbstsichernde Scheide sowie ein Befestigungskit enthalten. Damit kann das White Tip Knife nicht nur direkt am Jacket befestigt werden, sondern auch am Faltenschlauch.
Schlechte Zeiten sind für die Weltmeere und ihrer Fauna angebrochen. Zu diesem Schluss kommen Experten beim der derzeit in Bonn stattfindenden Convention on Biological Diversity http://www.cbd.int. Der Ruf nach der Ausweitung von Schutzgebieten und Fangquoten hat bei der Konferenz zu schweren Disputen unter den Parteien geführt. Brasilien und Argentinien stehen den internationalen Vorschlägen negativ gegenüber, berichtet BBC-Online. Forscher fordern seit Jahren, die Meere besser zu schützen, um sie auch in Zukunft als Nahrungsquelle nutzen zu können. Besonders die Hochsee, die unter keiner staatlichen Jurisdiktion steht, sondern in der internationales Seerecht gilt, müsse vor der Ausbeutung geschützt werden. Schlüsselziel ist es, bis 2010 die Verringerung zu stoppen bzw. rückgängig zu machen. Nach Ansicht der meisten Experten sehe es allerdings in Wirklichkeit ganz anders aus. “Zunehmendes Interesse an der Thematik kann man feststellen, weil sehr viele der kommerziell genutzten Fischgründe entweder bereits so stark ausgebeutet sind oder unmittelbar vor einem Kollaps stehen”, so Jacqueline McGlade, Direktorin der European Environment Agency EEA http://www.eea.europa.eu . Die vergangenen 18 Monate hätten gezeigt, wie empfindlich die Weltmeere auf den Raubbau und die Klimaveränderung reagieren. Eine Fortführung des derzeitigen Handelns, wird dazu führen, dass die kommerzielle Fischerei 2050 endgültig vorbei sein wird.
Experten fordern daher mit Nachdruck die Einrichtung von Schutzzonen in internationalen Gewässern. Eigentlich hätten regionale Fischerei-Management-Organisationen, so genannte RFMOs, die Aufgabe den kommerziellen Fischfang in ihren Zonen zu organisieren. Bei vielen dieser Organisationen gebe es allerdings nicht das geringste Anzeichen eines “Managements”, meinen Kritiker. Die Alarmglocken schrillen auch deswegen so laut, weil sich auf der Erde nach Berechnungen der Welternährungsorganisation FAO http://www.fao.org 3,5 Mrd. Menschen von Fisch ernähren. Ein Großteil davon lebt in den ärmsten Ländern der Welt.
Sehr kritisch sieht es beispielsweise auch für die Haie der Welt aus. Nach Expertisen der Weltnaturschutzunion IUCN http://cms.iucn.org sind mehr als die Hälfte aller Haie weltweit vom Aussterben bedroht. Elf Spezies sind sogar auf der “High-Risk-List”. Haie sind deswegen stark von Überfischung betroffen, weil ihre Reproduktionsrate sehr gering ist. Ein weiterer Nachteil sei die Tatsache, dass viele der Fische erst sehr spät geschlechtsreif werden. Haie landen sehr oft als Beifang in den Netzen, werden aber auch wegen ihrer Flossen rücksichtslos gejagt. Vor allem der wirtschaftliche Aufschwung in Asien hat die Nachfrage nach den begehrten Flossen immens ansteigen lassen.
“Im Grunde genommen ist das Thema Überfischung nichts Neues, allerdings hat sich die Lage in den vergangenen Jahren immer weiter zugespitzt”, so die Meeresbiologin Antje Helms von Greenpeace http://www.greenpeace.at, im pressetext-Interview. Das erschreckende Resümee ist, dass in der vergangenen Dekade Ausmaß und Geschwindigkeit der Zerstörung rasant zugenommen haben. Die bisher geschaffenen Schutzgebiete – wie jenes rund um Hawaii – sind bei weitem nicht ausreichend, meinen die Experten. “Im Prinzip müssten 40 Prozent der Meeresflächen solche Schutzzonen werden, damit sich die Fischbestände erholen können”, meint Helms. Der Rest der Meere sollte kontrolliert nachhaltig befischt werden. “Von einer solchen Regelung würde die Fischerei am meisten profitieren, denn die Bestände der kommerziell genutzten Fische würden auch außerhalb der großflächigen Schutzzonen rasch zunehmen”, gibt sich Helms überzeugt. Das gewährleiste der “Überlauf-Effekt” (Spillover), der in bestehenden Schutzgebieten dafür sorgt, dass Fischer außerhalb der Sperrzonen bereits nach kurzer Zeit weitaus mehr Fisch fangen als noch zuvor. “Wenn solche Schutzzonen nicht eingerichtet werden, droht in zehn bis 20 Jahren der totale Kollaps.”
Umweltgruppe warnt vor wirtschaftlichen Nachteilen für die Insel
Reykjavik/London (pte/20.05.2008/16:15) – Islands kommerzieller Walfang hat diese Woche erneut begonnen. Nach heftigen Debatten zwischen Fischern und der Regierung wurde die Quote nun auf eine unbegrenzte Zahl von Finn- und 40 Minkewalen festgesetzt. Fischer hatten zuvor die Erlaubnis zum Abschuss von 100 Minkewalen gefordert. Die Entscheidung kommt nach wochenlangen Streitigkeiten auf der Insel im Nordatlantik. Umweltgruppen warnen indessen davor, dass der Walfang die Wirtschaftskrise im nordeuropäischen Land noch verschärfen werde.
Seit dem Ende des Walfang-Moratoriums ist die diesjährige Walfang-Saison die dritte in Folge. Zwar liege die Quote der in Island gefangenen Wale deutlich unter jener Norwegens und Japans, dennoch werfen Kritiker der Regierung des Landes vor, dass sie sich nach außen als natürliches, ökologisch einwandfreies und grünes Land präsentieren. “Wir raten der isländischen Regierung dringend dazu, die Entscheidung über den Walfang nochmals zu überdenken”, äußerte etwa Robbie Marsland vom International Fund for Animal Welfare IFAW http://www.ifaw.org. Die Rückkehr zum Walfang könnte dem Land und damit auch der ohnehin fragilen Wirtschaft der 103.000 Quadratkilometer großen Insel enormen Schaden zufügen. Darunter würde auch der Ruf des Landes weltweit leiden.
Islands Wirtschaft ist ohnehin ziemlich schwach auf den Beinen: Die Inflationsrate liegt bei elf Prozent jährlich, die Zinsen betragen bis zu 15 Prozent. Der Fremdenverkehr als wachsender Wirtschaftszweig setzt bei der Vermarktung des Landes auf dessen ungestörte und unberührte Natur. Whale-Watching hat sich als stark wachsender Zweig etabliert. Die nunmehrigen Bestrebungen Wale zu jagen, stehe diesem Vorhaben nun entgegen. Marsland betont, dass das Whale-Watching als Industriezweig mehr wiege, als der Walfang. Immer lauter werden auf der Insel auch Gerüchte, wonach einige der Politiker eher die Interessen der IFAW vertrete als jene der Fischer. Dies sei auch der Grund gewesen, dass man wochenlang über die Quoten verhandelt habe. Die Entscheidung oblag schließlich dem Fischerei-Ministerium, das mit dem Argument vorpreschte, der Bestand von insgesamt 174.000 Minkewalen im Nordatlantik sei durch die Jagd auf 40 kaum gefährdet.
Ein Hauptargument der isländischen Fischer war dahingehend, dass die Isländer so gerne Walfleisch verzehren. Eine von der IFAW durchgeführte Untersuchung des Gallup-Instituts ergab allerdings, dass nur 1,1 Prozent der Befragten ein- oder mehrmals pro Woche Walfleisch essen, hingegen 82,4 Prozent der 16 bis 24-jährigen Isländer dieses nicht anrühren.
Forscher klären neuen Weg zur Speicherung des Treibhausgases
Eine neue Möglichkeit, das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid in energiereiche und schadfreie Verbindungen umzuwandeln, haben Forscher der Technischen Universität München http://www.tum.de in Zusammenarbeit mit Kollegen der Universitäten Regensburg http://www.uni-regensburg.de und Freiburg http://www.uni-freiburg.de gefunden. Die Meeresmikrobe Ignicoccus hospitalis baut in ihren Stoffwechselprozessen aus Kohlendioxid höhere organische Verbindungen auf, die Bausteine für Zucker und Aminosäuren sind. Wie genau der einzellige Organismus dies bewerkstelligt, haben die Forscher jetzt aufklären können.
Wenn der Mensch einen Muskel bewegt, wird der sogenannte Citrat-Zyklus in Gang gesetzt, bei dem bestimmte Enzyme Zucker oder Fettsäuren abbauen. Dabei entsteht das Acetyl-Coenzym A, das zur Herstellung energiereicher Verbindungen gebraucht wird, und Kohlendioxid. Der Ignicoccus, der zur Domäne der Archaeen – der “Urform des Lebens” – gehört, macht es genau andersherum. Auf dem Grund der Tiefsee ohne Licht und Sauerstoff nutzt der Mikroorganismus eine Art modifizierten Citrat-Zyklus, bei dem Kohlendioxid aufgenommen und in die für sein Leben nötigen Stoffe umgewandelt wird.
Auch bei dem Stoffwechselprozess der Mikrobe spielt das Acetyl-Coenzym A eine wichtige Rolle, es schleust nämlich das Kohlendioxid in den Kreislauf ein. An einer zweiten Stelle kommt ein weiteres Kohlenstoffatom aus “eingeatmetem” Kohlendioxid zu dem Molekül dazu, sodass am Ende des Reaktionsprozesses eine Acetyl-Verbindung mit vier Kohlenstoffarmen steht. Aufgespalten in zwei neue Acetyl-Coenzym-A-Einheiten, gelangt die eine Verbindung zurück in den Zyklus, während die andere als Grundbaustein für Zucker und Aminosäuren zur Verfügung steht. Mit Hilfe von Isotopenuntersuchungen und Magnetresonanz-Spektroskopie konnten die Forscher dem sogenannten Kohlenstofffixierungs-Prozess in den Mikroben nun auf die Spur kommen. “Dieser sehr zentrale Stoffwechselweg wurde bisher schlicht übersehen”, so Biochemiker Wolfgang Eisenreich von der TU München gegenüber pressetext.
Der Ignicoccus-Organismus lebt in unwirtlichen Bedingungen in der Tiefsee in heißen, vulkanischen Schloten und ist dabei Temperaturen von bis zu 90 Grad Celsius ausgesetzt. Dass er diesen widrigen Umständen trotzen und überleben kann, verdankt er seinen Enzymen und Zellmembranen, die sich an die mörderischen Umgebungsbedingungen angepasst haben. Könnte man derart widerstandsfähige Organismen für industrielle Prozesse nutzen, wäre dies ein Weg zu neuen, Energie sparenden Verfahren, hofft Eisenreich. “Mit unseren Untersuchungen haben wir die Basisinformationen erbringen können, die gebraucht werden, um auf dem Gebiet weiterforschen zu können. Nun sind Biotechnologen gefragt, mögliche industriell verwertbare Verfahren aus unseren Erkenntnissen zu entwickeln und zur Anwendungsreife zu führen”, so der Biochemiker. “Bis dahin ist es sicherlich noch ein ziemlich langer Weg, aber ein Anfang ist gemacht.
Unser Tauchlehrer Alex Geiger hat bei seinem Kurztripp nach Rovinj zu unserer Tauchbasis www.scuba-valdaliso.com einen Katzenhai gesichtet. Dieser posierte auch noch vor der Kamera, sodass Alex mehrer Fotos vom begehrten Objekt machen konnte. Weiteres unter Bilder und Berichte auf www.tauchschule-tauchkurse.de
Wikipedia zu Katzenhaien: “Die Katzenhaie (Scyliorhinidae) sind eine sehr große Familie der Grundhaie, sie besteht aus fünfzehn Gattungen mit ungefähr 89 Arten, die weltweit in den kühlen bis warmen Meeren vorkommen. Nach anderen Angaben könnten es rund 110 Arten sein. Lediglich in den Polarmeeren fehlen sie. Sie kommen ebenso in sämtlichen Wassertiefen vom Flachwasser bis zur Tiefsee vor. Ihren Namen verdanken sie großen Augen, die mit ihren länglichen Pupillen an die Augen von Katzen erinnern und eine Nickhaut besitzen (Augen werden mit dem unteren (!) Augenlid geschlossen). Allen Arten ist gemeinsam, dass sie Eier legen.
Katzenhaie besitzen zwei Rückenflossen (Finnen) sowie Afterflossen, haben einen deutlich lang gestreckten Körper, dessen erste Rückenflosse im Gegensatz zu anderen Haiarten auf der Höhe der Bauchflossen oder dahinter liegt. Eine Ausnahme ist hier der Einflossen-Katzenhai (Pentanchus profundicolus), dem die erste Rückenflosse fehlt.
Eine Reihe von Katzenhaien besitze eine auffällige Färbung. So ist der Korallen-Katzenhai (Atelomycterus marmoratus) von bräunlicher Farbe mit dunkleren Partien und weißen Flecken, während der Gesprenkelte Katzenhai (Halaelurus boesemani) deutliche Sättel auf dem Rücken besitzt. Andere haben dunkle Längsstreifen wie der Pyjamahai (Poroderma africanum) oder ein Kettenartiges, dunkles Muster auf der helleren Haut wie der Kettenkatzenhai (Scyliorhinus retifer).”