Tauchverbot an der “Schwarzen Brücke” abgewendet
Das Engagement der ARGE-Tauchen (www.arge-tauchen.at) Engagement gegen die Tauchverbotsüberlegungen des OÖ Landesrat Stockinger für die Schwarze Brücke / Attersee hat sich gelohnt ! Die Politik beginnt mit Rückziehern (siehe Abbildung – Zeitungsausschnitt vom 6.6.08) und die ARGE bleibt auf jedem Fall dran. Die ARGE war und ist nach wie die einzige Tauch-/Tourismusorganisation die sich gegen diese sehr konkreten Verbotsüberlegungen eingesetzt hat. “Dabei geht es nicht nur um diesen Tauchplatz allein; jegliche dort mögliche Einschränkung (Meldepflicht usw.) wäre dann leicht auf alle anderen Tauchgebiete u Gewässer anwendbar. Daher gilt es derartiges im Keim zu ersticken!”, so ARGE-Tauchen Vorsitzender Andreas Pacher.
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4 Kommentare
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Tauchen Attersee Schwarze Brücke | Der Sport EDER Blog — 28. Mai 2009 @ 20:17
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By Stefan Berger, 13. Juni 2008 @ 13:38
Betrachtet man die Schwarze Brücke aus dem Blickwinkel der Medienwirksamkeit für den Tauchsport insgesamt, so hat der Tauchplatz bereits seinen Beitrag dazu geleistet, dass der Attersee im Zusammenhang mit dem Tauchen auch von Nicht-Tauchenden gesehen wird, nach dem Motto: im Attersee kann man Tauchen.
Nur leisten die gehäuften Unfälle dort leider die totale “Anti-Werbung” für unseren schönen Sport. Der Attersee ist bei Nicht-Tauchenden ganz stark negativ behaftet: “Dort ist Tauchen gefährlich, da sterben ja immer wieder welche”, so ist die Meinung derjenigen, die nicht in unserem Metier bewandert sind. Und somit schließt der Unkundige darauf, dass Tauchen an sich gefährlich sein muss, also will er Tauchen erst gar nicht lernen. Ist ja lebensgefährlich, steht ja immer wieder in der Zeitung.
Diese Argumentation ist mir bereits des öfteren untergekommen, wenn es darum geht, nach einem Schnuppertauchen einem Teilnehmer einen Kurs anzubieten.
Deshalb: die “Schwarze Brücke” bzw. die dort gehäuft auftretenden Unfälle bringen dem Tauchsport nur Negativ-Schlagzeilen. Dies schadet dem Image des Tauchsports massiv.
By Jenny, 17. Juni 2008 @ 23:20
Wie jede andere Sportart auch, birgt Tauchen Gefahren. Es liegt an uns kundigen Tauchern, den Nicht- Tauchern die Unterschiede aufzuzeigen zwischen Sporttauchen und Extremtauchen. Jede Extremsportart birgt mehr Gefahren, und mehr Risiken, denen Sporttaucher nicht ausgesetzt sind. Diese Unterschiede sind vielen noch nicht bewußt, weil “Tauchen” in einen Topf geworfen wird.
Dass PR-technisch jeder Tote vermarktet wird, ist uns allen bewußt. Dass dabei klinische Fakten unterschlagen werden, so dass ein medien-geiler Bericht der blutrüstigen Leserschaft geboten werden kann, hoffentlich auch.
Der Slowake, welcher an der “Schwarzen Brücke” verstorben ist und dessen Tod die Diskussion über eine Sperrung des Tauchplatzes ausgelöst hat, hatte eine nicht- diagnostizierte Entzündung am Herzen, welche zu Herzversagen führte (laut Obduktionsbericht). Sein Buddy hat jegliche Sicherheitsrichtlinien außer Acht gelassen, ist zu schnell aufgetaucht, und an den Folgen gestorben.
Deshalb: Aufklärung ist wichtig! Dies nützt dem Tauchsport. Klare Grenzen ziehen zwischen Breitensport und Extremsport. Parallelen ziehen: Jedem ist klar, dass man sich beim Wandern im Mittelgebirge den Fuß verknacksen kann- und wenn man halt einen 4000′der besteigt, birgt das mehr Risiken. Jeder versteht das. In dieser Aufklärung liegt die eigentliche Arbeit, die wir Taucher leisten müssen. Nicht darin, Tauchplätze im allgemeinen zu verunglimpfen und eine Sperrung derselben zu zulassen, weil sie dem “Image des Tauchsports” schaden.
“Schwarze Brücke” ist ein sehr schöner Tauchplatz, auch im 40m Bereich!!!!! Anspruchsvoll, und sehr beeindruckend.
By Tom, 7. Oktober 2008 @ 13:42
Auf Grund weiterer, tödlicher Tauchunfälle ist ein Tauchverbot in jeder Hinsicht sinnvoll. Ein kleiner Fehler, möglicherweise verursacht durch die nitrogen narcosis um die 30 m herum kann sich hier fatal auswirken.
Ich denke, dass die Todesfälle über die Medien verbreitet vermehrt risikofreudige Taucher anzieht, welche diesen kick brauchen. Dass dieser Tauchgang für den Taucher tödlich enden kann ist die eine Sache, dass aber hinter dieser Person Familie und Freunde stecken ist die andere Sache. Was dann aber noch dazu kommt ist die Gefährdung der Rettungstaucher, die Ihr Leben für die Bergung der(s) Verunglückten riskieren.