Expertenwarnung: Küsten besser schützen

 Mio. von Menschen unmittelbar bedroht

Das globale Küstenmanagement, wie es derzeit praktiziert wird, ist ineffektiv und gefährdet Millionen von Menschen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der UN University http://www.inweh.unu.edu, die diese Woche in New York präsentiert wird. Die Experten fordern mehr Schutz der sensiblen Regionen.

Buchten und Flachwassergebiete, Seegraswiesen und Korallenriffe, Mangroven und Feuchtgebiete haben in den vergangenen 50 Jahren durch die stetige Besiedlung der Menschen stark abgenommen bzw. sind enorm unter Druck geraten. Auch Begradigung und Veränderung der Küstenlinien sowie zunehmende Verschmutzung haben diesen Gebieten stark zugesetzt. Weltweit leben 40 Prozent der Gesamtbevölkerung an Küsten oder in Regionen, die innerhalb eines Radius’ von 50 Kilometern vom Ozean entfernt liegen. Wenn die Entwicklung weiter so fortschreite wie jetzt, werden bis 2050 rund 91 Prozent aller Küsten durch menschliche Entwicklung verändert sein, kommt der Bericht zum Schluss. Das katastrophale daran sei, dass diese Entwicklung vielfach schlecht geplant sei.

Die negativen Auswirkungen, die den Wissenschaftlern Sorgen bereiten, sind unter anderem die Zunahme der großflächigen Landwirtschaft in Ozeannähe und damit verbunden der vermehrte Eintrag von Chemikalien daraus. Überdüngung führt etwa zur Bildung von Todeszonen wie etwa der 70.000 Quadratkilometer großen Fläche im Golf von Mexiko (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=070720001 ). Ein weiterer Problemkreis ist die Zunahme der Umweltverschmutzung generell. Auch der Fremdenverkehr und die Errichtung von touristischer Infrastruktur führen vielfach zur unwiderruflichen Zerstörung von sensiblen Küstenregionen. Nicht nachhaltige Fischerei, die Fischgründe ausbeutet und damit die Lebensgrundlage für nachkommende Generationen wegnimmt, hat bereits in vielen Gebieten zu wirtschaftlichen Katastrophen geführt.

“Die meisten Menschen verstehen nicht, dass die Küstenregionen gewaltige wirtschaftliche, kulturelle und ästhetische Werte darstellen”, kritisiert Studienautor Peter Sale. Die rasante Bevölkerungszunahme sorge dafür, dass der Druck auf diese Regionen noch zunehme. Der Satz “Was gestern noch gut ging, geht auch morgen gut” sei nicht mehr gültig. Hindernisse in der Durchsetzung eines adäquaten Küstenmanagements scheitere zudem oft an der Rechtsprechung und an Problemen der Kompetenzverteilung. “Wirklich integrierter Küstenschutz ist aber logisch und notwendig, konnte aber in der Vergangenheit nur sehr schwer erreicht werden.” Der adäquate Schutz und das Management scheiterten zudem auch häufig an der mangelnden Mitarbeit der lokalen Bevölkerung, die sich dadurch in ihren Rechten eingeschränkt fühlt. Die derzeit errichteten 4.600 marinen Schutzgebiete sind bloß ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn damit werden nur 1,4 Prozent der globalen Küsten geschützt.

Quelle: pressetext.austria 

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Neues Trainingsgelände bei Scuba Valdaliso

 

Tauchen Kroatien Rovinj Scuba Valdaliso Wracktauchen KroatienSchnitzeljagd in der Hausbucht der Tauchbasis von Sport EDER in Kroatien

In der Bucht vor der Tauchbasis „Scuba Valdaliso“ hat sich was getan. In der letzten Maiwoche wurden Betonringe in der Bucht versenkt und daraus ein Trainingsgelänge für Taucher gebaut. Die Taucher Werner Hartmann und Matthias Stuhlweißenburg unterstützten dabei das Basispersonal nach Kräften.

Kroatien Tauchen Tauchbasis RovinjDie Ringe sind so groß, dass ein Taucher sie gut durchtauchen kann. Hinter den Ringen wurden teilweise Hindernisse positioniert, damit der Anschein eines Wracks erweckt wird. Somit können die Ringe zur Vorbereitung von Wracktauchgängen oder für das Tauchverhalten in Höhlen genutzt werden.

Da die Ringe auf 6 – 8 m Tiefe in der weitläufigen Bucht verteilt sind können sie auch hervorragend für Specialties Navigation oder Suchen und Bergen genutzt werden. Auf den Ringen sind verschiedene Gradzahlen markiert, die den Kurs zu weitern interessanten Punkten im Parcour angeben. Darunter auch ein riesiger Anker, der vielen Tauchern bereits als markanter Punkt bekannt ist.

Die ersten Fische haben sich auch schon eingefunden und bedanken sich bei Tauchbasis mit ihrer Anwesenheit für die neuen Unterstände.

Martina Faber absolvierte mit Bravur ihren SSI Advanced open Water Diver und machte ihren ersten Tauchgang auf die Baron Gautsch. Matthias machte nach seinem bestandenen SSI Open Water Diver gleich mit dem Advanced Adventurer weiter und hat damit die Specialtys Nachttauchen und Navigation abgeschlossen. Andreas Werner bildete sich im Tieftauchen und Unterwassernavigation weiter.

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Tauchkurse in Wegscheid & Gottsdorf

Tauchkurse Tauchschule Wegscheid UntergriesbachDie Tauchkurse in Wegscheid & Gottsdorf sind in vollem Gange. Die Teilnehmer machen rießen Fortschritte und sind schon voller Vorfrreude auf den Kursabschluß an der kroatischen Adria in Rovinj. Auf dem Bild v.l.n.r.: Stefan Bayer, Sandra Ranzinger, Thomas Böhmisch, SSI Divecon Christoph Berger, Nicoletta Tausend und SSI Tauchlehrer Alex Geiger beim Gruppenfoto im Gottsdorfer Freibad. Der nächste Kurstermin für den Anfänger – Tauchkurs ist am 6. Juni ebenfalls im Freibad Gottsdorf.

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