Neuer deutscher Rekord im Constant Weight

Auf den Tag genau vier Jahre nach dem letzten deutschen Rekord in der Freitauch-Disziplin “Constant Weight mit Flossen” wurde dieser überboten. Tom Sietas tauchte am 09.08.2004 auf 70 Meter. Der aktuelle Rekord liegt nun einen Meter tiefer. Aufgestellt hat ihn Andreas Güldner, Minentaucher der Deutschen Marine. Am 09.08.2008 schaffte er nach sechswöchigem Intensivtraining am Blue Hole in Dahab fantastische 71 Meter.

“Constant Weight” stellt im Freitauchsport die Königsdisziplin dar. Der Athlet taucht aus eigener Kraft ab und wieder zurück zur Oberfläche, ohne sich mit Hilfe der Arme am Seil hochzuziehen und ohne seinen Ballast zu verändern. Dabei wird unterschieden zwischen Constant Weight mit Flossen (CWT) und ohne Flossen (CNF). Der aktuelle Weltrekord im CWT liegt bei 113 Metern und wird von Guillaume Nery gehalten.

Quelle: www.diveinside.de

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Taucherzaltlager und Testival am Grundlsee ein toller Erfolg

Sport EDERTrotz des regnerischen Wetters war das Sport EDER Taucherzaltlager am Grundlsee ein voller Erfolg. Die Hersteller Kallweit und Seac Sub konnten zahlreiche Produkte zur Vorführung bringen. Getestet wurde ausgiebig, vor allem am Sonntag. Auch unsere neuen SSI Open Water Diver Albert und Gerhard fühlten sich trotz der ungünstigen Sichtbedingungen im See sehr wohl bei diesem Traditionsevent.

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HangAir Trockenbügel von Underwater Kinetics: Nie mehr in einen nassen Anzug steigen!

HangAir Trockenbügel von Underwater KineticsDer neue HangAir Trockenkleiderbügel von Underwater Kinetics trocknet Tauchanzüge um bis zu 70% schneller! Eine geniale Innovation von Underwater Kinetics UK, dem Hersteller, der auch die Feuerwehren beliefert. Das Funktionsprinzip ist denkbar einfach: Durch den eingebauten, gegen Feuchtigkeit geschützten Ventilator im Bügel, wird der Tauchanzug schnell und einfach mit elektrischer Power getrocknet. Und das ganze mit 2 einstellbaren Geschwindigkeiten!

Trockne deine feuchten Anzüge schnell und einfach mit dem Hangair Trocknungsbügel. Ab sofort bei Sport EDER Tauchversand für nur 45,– €.

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Sport EDER Tauchsafari Ägypten – Rotes Meer

Nur noch wenige Plätze stehen zur Verfügung

Wer noch mit möchte, sollte sich dringend bei Sport EDER anmelden. Der Preis leigt derzeit bei 1199,– € incl. Reiserücktrittsversicherung. Dieser Preis gilt bis 10. August 2008. Danach können die  Flugpreise sich eventuell nochmals erhöhen.

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Heute startet das Sport EDER Zeltlager und Kallweit Testival

Trockentauchen pur mit Kallweit Trockis
Tauchen Grundlsee TauchbasisDie Firma Kallweit stellt ausgiebig Trockentauchanzüge und Know-how zur Verfügung. Für alle Trocki-Fans ein wahres Paradies zum testen und Probieren. Für alle Einsteiger bietet Sport EDER zahlreiche Specialty-kurse an. Auch das gesamte DAN Programm (Provider & Instructor Kurse) können Teilnehmer sich zu Gemüte führen.
Gratis testen können Tauher auch den Galileo Sol von Uwatec. Für das leibliche Wohl sorft die Tauchbasis Grundlsee mit einem Beach-Barbecue direkt am Ufer des Grundlsees!

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Zukunftshoffnung: Energiegewinnung aus Mikroalgen

Deutsche Forscher suchen nach Möglichkeiten und Chancen
Insgesamt vier deutsche Forschergruppen haben sich zum Projekt “Biowasserstoffproduktion in Mikroalgen” zusammengeschlossen, um neue Wege und Möglichkeiten zur Verwendung der Algen zu erforschen. Das Projekt wird für die kommenden drei Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit insgesamt 1,8 Mio. Euro unterstützt.

“Ein zentraler Punkt der Untersuchungen ist die Frage, warum und wie die Algen Wasserstoff produzieren”, erklärt Michael Hippler vom Institut für Biochemie und Biotechnologie der Pflanzen an der Universität Münster http://www.uni-muenster.de/hippler, gegenüber pressetext. Neben der Arbeitsgruppe von Hippler sind Forscher vom Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie in Golm (Potsdam), der Universität Karlsruhe sowie die Universität Bielefeld beteiligt. “Es ist auch das erste Mal, dass Biologen und Verfahrenstechniker in Kooperation miteinander arbeiten, um neue Erkenntnisse zu gewinnen”, erklärt der Experte.

“Ziel ist es aus der einzelligen Grünalge Chlamydomonas reinhardtii einen industrietauglichen Wasserstofflieferanten entwickeln”, so Hippler. Dazu sei allerdings erst das Wissen erforderlich, unter welchen Umständen die Alge überhaupt Wasserstoff produziert und auch wie man sie dazu bringt, die Produktion zu erhöhen. “Wir haben uns für diese Grünalge deshalb entschieden, weil ihr Genom bereits sequenziert ist .” Es gehe nun aber darum mechanistisch zu verstehen, welche Prozesse in dem Einzeller dazu führen, dass sie Wasserstoff produziert, welche Gene in den Algen aktiv sind und welche Proteine und Stoffwechselprodukte entstehen. Bei der in der Umwelt vorhandenen Wildform der Grünalge werden nur 0,1 Prozent der einfallenden “Lichtteilchen” zu Wasserstoffmolekülen umgesetzt. “Das ist aus ökonomischer Sicht zu wenig”, meint Hippler, der darauf verweist, dass eine gentechnisch veränderte Mutante immerhin zehn Prozent des Lichts umsetzen könne. Eine Effizienzerhöhung in der Größenordnung zehn bis 100 Prozent werde angepeilt.

Das nächste Problem ist dann die Frage, ob die Algen im Großfermenter ebenso reagiert wie im Kleinformat. “Unser Team will den Sprung vom 25-Liter-Fermenter auf den 250-Liter-Fermenter schaffen”, erklärt Hippler. In weiterer Zukunft sollen die Algen sogar in Mio. Liter großen Fermentern gezüchtet werden. “Ein Knackpunkt beim Bau der Fermenter ist die ausreichende Beleuchtung, da die Algen zur Wasserstoffproduktion Licht brauchen.” Federführend bei diesem technischen Teilprojekt sind die Forscher aus Karlsruhe.

Ideal wäre ein geschlossener Kreislauf der Algen, die, nachdem sie Wasserstoff produziert haben, auch für die Herstellung von Biomasse, Biodiesel oder Biogas in Frage kommen. “Um all die dazu nötigen Informationen zu erhalten, müssen wir mehr Erkenntnisse gewinnen”, so Hippler. Das Mikroalgen-Projekt ist mit der Arbeit des internationalen Konsortiums “Solar Biofuels” http://www.solarbiofuels.org verknüpft. “Es gibt Machbarkeitsstudien der University of Queensland, dass bis 2014/2015 Fermenter mit einer Mio. Liter errichtet werden.” Für Hippler ist das allerdings Zukunftsmusik. “Die Vorteile der Algen liegen sicher darin, dass sie auch deshalb als Energielieferanten besonders gut geeignet wären, da sie im Gegensatz zu Nutzpflanzen kein fruchtbares Land benötigen und somit auch nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion stehen.” Zudem verbrauchen sie auch wesentlich weniger Wasser als Pflanzen, meint der Forscher abschließend.

Quelle: pressetext.austria

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Fischer angelte Taucher

Streit am Pichlinger See: Haken blieb in der Hand eines Tauchers stecken. Polizei musste einschreiten.

Tauchen Pichlinger See LinzEin Streit zwischen drei Fischern und zehn Tauchern eskalierte am Samstagvormittag am Pichlinger See in Linz. Der Tumult musste von der Polizei aufgelöst werden, ein Fischer wurde wegen Körperverletzung angezeigt. Die drei Fischer, die seit Tagen am Pichlinger See campieren, warfen am Samstagvormittag schon bald ihre Angeln aus. Um 10 Uhr wagten auch neun Tauchschüler und ihr Lehrer den Gang ins Wasser – genau links und rechts neben dem Fischerboot. “Das hat natürlich die Fische vertrieben”, erklärt Erwin Fuchs von der Bundespolizeidirektion Oberösterreich den Hergang der Streiterei. Um die Störenfriede zu vertreiben, warfen die Fischer ihre Angeln Richtung Taucher. Und dabei angelte ein 25-Jähriger doch tatsächlich einen der Taucher. Der Haken der Angel blieb in dessen Hand stecken. Ein Kollege befreite den jungen Mann aus seiner misslichen Lage. “Dann kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen mit der nächsten Attacke. Einer der Angler befestigte ein 100 Gramm schweres Bleistück auf seiner Angel und warf es wieder in Richtung der Taucher”, schildert Fuchs. Dieses Mal hatte der Fischer zum Glück kein gutes Ziel, er verfehlte sein Opfer. Einer der Männer schaltete schließlich die Polizei ein. “Dann sind sie endlich abgezogen”, so Fuchs. Der Fischer wurde wegen Körperverletzung angezeigt. “Nach solchen Vorfällen sollte man überlegen, ob es nicht ratsam wäre, Plätze am Pichlinger See zu definieren, wer an welcher Stelle ins Wasser darf”, sagt Erwin Fuchs. Solch eine Einteilung gebe es bislang nicht. Die Fischer müssen nur auf Badegäste Rücksicht nehmen. Eine Regelung für Taucher wurde noch nicht angedacht.

Quelle:  www.rundschau.co.at

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Bio-Garnelenzucht schützt Mangroven

Deutscher Unternehmer will Shrimpzucht nachhaltiger gestalten
Um dem drohenden Verlust der tropischen Mangroven in Südostasien entgegenzuwirken, hat das Unternehmen International Fish Farming Technology IFFT http://www.ifft.eu ein neues Projekt zur nachhaltigen Shrimpzucht gestartet. Mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) http://www.dbu.de soll zunächst eine nachhaltige und umweltschonende Setzlingszucht der Black Tiger Riesengarnele (Penaeus monodon) im Saarland aufgebaut werden. Die dort gezüchteten Tiere werden dann wieder in die natürlichen Zuchtgebiete zurückgeführt.

“Die Zucht von Black Tiger Garnelen ist im vergangenen Jahr in Asien zusammengebrochen, da Virusepidemien die krankheitsanfälligen Tiere dahingerafft haben”, schildert IFFT-Geschäftsführer Friedrich Esser im pressetext-Interview. Das große Problem dabei sei, dass es kaum mehr gesunde Muttertiere ohne Krankheitserreger gebe. “Jene Garnelen, die nicht eingingen, blieben klein und erreichten nur 20 Gramm.” Die verstärkten Fangaktivitäten vor den Küsten haben zudem den natürlichen Bestand wildlebender Tiere bedrohlich verringert. Die Industrie hat darauf reagiert und die robustere Garnelensorte Whiteleg Shrimp angebaut. “Diese ist nicht in den asiatischen Mangrovenwäldern beheimatet, sondern stammt aus Südamerika und bedroht damit die Artenvielfalt”, so Esser. Daher müsse das ganze Problem an der Wurzel angepackt werden. “Der erste Schritt ist der Aufbau einer Population von gesunden Muttertieren, die stark und daher auch resistenter gegen allfällige Infektionen und die vor allem ohne die weit verbreiteten Krankheitserreger sind.”

Am besten gelinge das fernab der eigentlichen Heimat der Garnelen. Wenn sie dann herangereift sind, werden sie nach Südostasien transportiert und in nachhaltig geführten Betrieben, in den Mangroven ausgesetzt und wachsen dort heran. “Solche Bio-Garnelen nutzen die natürliche Umgebung in den Mangroven, um zu wachsen. Das bedeutet auch, dass der Garnelenfarmer auch darauf zu achten hat, dass die Mangroven gesund bleiben und etwa die Tiere vor zuviel Sonnenlicht geschützt werden.” Es sei wesentlich, den Menschen, die Garnelenzucht vor Ort betreiben, eine langfristige Perspektive zu geben. In Zukunft will die IFFT dann den gesamten Zyklus nach Südostasien verlagern und dort nachhaltige, biosichere Kreislaufanlagen für extensiv wirtschaftende organische Betriebe errichten.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Import von Garnelen nach Deutschland verdoppelt. Allein 2007 wurden 31 Prozent mehr aus dem Ausland eingekauft als im Vorjahr. Eine Folge der starken Nachfrage war die Zerstörung riesiger Mangrovenflächen in Südostasien und in Mittelamerika. “Die empfindlichen Ökosysteme der Mangrovenwälder an den Küsten des Indischen Ozeans werden zerstört. Ein Viertel der Gebiete ging in den vergangenen 20 Jahren durch menschlichen Einfluss verloren”, so Esser. Bis 2010 könnten sich die Garnelenfarmen im Mekong-Delta auf 80.000 Hektar ausweiten. Im Vergleich dazu waren es 1995 nur 3.000 Hektar. “Ein sehr großes Problem stellt neben den Infektionen auch der zu dichte Besatz der Tiere dar, der dazu führt, dass bereits als vorbeugende Maßnahme Antibiotika zum Einsatz kommen.”

“Wir wollen eine Technologie entwickeln, die eine nachhaltig künstliche Vermehrung und eine kontrollierte Setzlingsaufzucht in Aquakulturen ermöglicht”, erklärt Esser. Man setze dabei auf geschlossene Kreisläufe inklusive der Nutzung von Algen für den Betrieb einer Biogasanlage. “Wissenschaftliche Unterstützung erhält IFFT zusätzlich von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, die ab dem kommenden Wintersemester eine dreijährige Professur für Aquakultur eingerichtet hat”, so Esser abschließend im pressetext-Interview.

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Tektonische Kollision lässt Unterwasserleben aufblühen

Forscher untersuchen Hotspots der Artenvielfalt in der Erdgeschichte
Jene Unterwasserregionen, die heute als so genannte Biodiversitäts-Hotspots gelten, waren offenbar nicht immer derart gesegnet, berichtet ein australisch-niederländisches Forscherteam. Tektonische Kollisionen während der vergangenen 50 Mio. Jahren haben dazu geführt, dass das reiche Leben mit der Verschiebung der tektonischen Platten mitgewandert ist, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe.

Untersucht hat das Forscherteam um Willem Renema und David Bellwood den so genannten Indo-Australischen Archipel, der als artenreichste Region für Fische, Mollusken und Korallen weltweit gilt. Während des späten Mittleren Eozäns – vor 39 bis 42 Mio. Jahren – existierte die größte Zahl von verschiedenen Spezies in den Meeresgebieten in Südeuropa, Nordafrika und vor der östlichen Küstenlinie Arabiens. Vor 16 bis 23 Mio. Jahren – im Miozän – gab es dann zwei solcher Regionen mit der größten Artenvielfalt. Die eine lag im Nahen Osten und an der nordwestlichen Küste Indiens, die andere um die Philippinen und dem Norden Australiens. Seit damals ist der Indo-Australische Archipel an der Konvergenzzone der Eurasischen und Australischen sowie der Pazifischen Philippinischen Platte der Hotspot.

“Es hat immer wieder die Annahme gegeben, dass es in dieser Region die größte Artenvielfalt gegeben hat. In der Tat können solche Hotspots allerdings kommen und gehen”, meint Bellwood von der australischen James-Cook-University http://www.jcu.edu.au in Townsville. Das Forscherteam hat in seiner Untersuchung die jüngsten fossilen Funde ausgewertet – und auch erstmals DNA-Veränderungen von einzelligen Foraminiferen beschrieben. Ihre Verbreitung korreliert mit der gesamten Biodiversität im tropisch-marinen Umfeld. Genauer unter die Lupe genommen hat das Team auch Fossilien von Mangroven, Korallenriffen, Mollusken und Kaurischnecken-ähnlichen Gastropoden. Die Wissenschaftler kommen zudem zum Schluss, dass die Wassertemperatur nur eine mitwirkende aber nicht die primäre Rolle bei der Ausformung der Artenvielfalt spielt.

Studien-Leadautor Renema, Zoologe am Naturhistorischen Museum in Leiden http://www.naturalis.nl, meint, dass die Temperatur sicher die Entwicklung von Artenreichtum erleichtert. “Wäre es allerdings nur die Temperatur im Eozän gewesen, müsste es heute im modernen Afrika die höchste Biodiversität geben”, erklärt der Experte. “Wir haben bemerkt, dass die Hotspots Regionen sind, wo es zu wesentlichen und sehr komplexen Kollisionen mehrerer Kontinente kommt.” Am Anfang einer solchen Kollision werde eine Vielzahl von neuen und sehr verschiedenen Habitaten geschaffen – wie etwa Sand- und Felsküsten oder seichte und tiefe Bassins – und diese werden anschließend von einer Vielzahl von Lebewesen besiedelt.

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