Guido Wätzig erhält 10% SSI

Guido Waetzig erhält von Robert Stoss und Doug McNeese eine 10% Beteiligung bei SSI® International

Scuba Schools International ( SSI ) , die Premium Ausbildungsorganisation für professionelle Tauchcenter, hat mit Guido Wätzig einen neuen Partner für SSI International gewonnen. Der 1. August 2008 steht für den Beginn einer noch stärkeren Partnerschaft bei SSI zwischen Robert Stoß, Doug McNeese und Guido Wätzig. Dieses Trio hat sich zum Ziel gesetzt, die Marke SSI in Zukunft weltweit noch stärker zu etablieren.

Guido bringt 15 Jahre Erfahrung im Tauchsport mit in diese Partnerschaft ein. Vor allem seine Erfahrung im Bereich Tauchbasen passt perfekt zu Dougs 35 Jahren Erfahrung im Einzelhandel und Roberts 28 Jahren Erfahrung bei den großen Ausrüstungsherstellern. Mit diesem Team und diesem Erfahrungsschatz steht einem schnellen Wachstum von SSI in den Dive Centern und in den Dive Resorts dieser Welt nichts mehr im Weg.

Guido Wätzig war und ist seit 2003 Manager des SSI European Service Centers. Von 1994 bis 1999 leitete er die Tauchbasis in einem “Leading Hotels of the World” in Kenia. Anschließend von 1999 – 2003 sammelte er in Europa einige Erfahrungen als Sales und Marketing Manager bei Scubapro, UWATEC, Oceanic und Seemann. Zusätzlich absolvierte Guido ein Studium zum Diplom Betriebswirt und ist nach wie vor ein begeisterter Taucher, Fotograf und Instructor Certifier.

„Tauchen hat mich schon seit meiner Jugend fasziniert. So war für mich schon immer klar, dass Tauchen das ist was ich in meinem Leben machen will. Nachdem ich einige Erfahrungen in verschiedenen Bereichen der Industrie gesammelt habe, freue ich mich nun über die Chance, SSI International gemeinsam mit Robert und Doug zu führen“, sagt Guido Wätzig, Geschäftsführer, SSI European Service Center.

„Wir freuen uns Guido als Partner zu haben. Innerhalb von 5 Jahren hat er es mit seinem Team geschafft SSI Worldwide in 14 neuen Ländern zu etablieren. Seine Fähigkeit wichtige Dinge zu erkennen und entsprechend zu handeln, zeichnet ihn aus. Zugleich verfügt Guido über viel Enthusiasmus und er teilt unsere Vision für den weltweiten Erfolg von SSI. Dies war also eine leichte Entscheidung für uns Guido zum Partner zu machen“, sagte Doug McNeese, Geschäftsführer, SSI USA.

Robert Stoss, Geschäftsführer und CEO bei SSI und Concept Systems International, fügte hinzu: „Auch ohne Guidos finanzielles Engagement war er schon immer ein Partner für uns. Diese neue Verbindung ist eine natürliche Folge unserer langen Freundschaft und unserer gemeinsamen Vision für die Zukunft des Tauchsports.”

SSI® and Scuba Schools International® sind eingetragene Warenzeichen der Concept Systems International GmbH. SSI ist eine der weltweit führenden Ausbildungsorganisationen für Taucher und die größte Mitgliederorganisation exklusiv für professionelle Tauchcenter.

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Fische legen überzählige Gene einfach still

Gesunder Weißfisch lebt mit drei Chromosomensätzen sehr gutSport EDER

Eine sehr interessante Entdeckung hat ein portugiesisch-deutsches Forscherteam gemacht: Die Wissenschaftler haben herausgefunden, warum der kleine Karpfenfisch Squalius alburnoides über drei Chromosomensätze verfügt und dennoch gesund und fortpflanzungsfähig ist. Beim Menschen führt nämlich nur eine kleine Veränderung der Chromosomensätze zu schweren gesundheitlichen Problemen. Kommt zum Beispiel das Chromosom Nummer 21 drei- statt zweimal vor, führt das zum Down-Syndrom. Offensichtlich gelingt es den Fischen die überzähligen Chromosomen so still zu legen, dass sich keinerlei körperliche Beeinträchtungen daraus ergeben. “Die drei Chromosomensätze sind beim Weißfisch, der aus der Kreuzung zweier verschiedener Arten entsteht, aber auch ein genetischer Unfall”, so Studienautor Manfred Schartl vom Biozentrum der Universität Würzburg http://www.biozentrum2.uni-wuerzburg.de, gegenüber pressetext. Bekannt sind in der Biologie, vor allem bei Fröschen, sogar gesamte Chromosomensätze in fünffacher Ausfertigung. Die Tiere kommen damit aber sehr gut zurecht. “Zusätzliche Kopien anderer Chromosomen oder sogar nur von Chromosomenstücken sind beim Menschen und bei anderen Säugetieren überhaupt nicht mit dem Leben vereinbar, denn die Embryonen sterben bereits im Mutterleib”, erklärt der Experte.

Warum das bei Fischen so ist, hat das Team um Schartl und das Forscherteam um Irena Pala und Maria Coelho von der Universität Lissabon bei zehn Zentimeter großen Squalius, der in Spanien und Portugal vorkommt, entdeckt. “Dadurch, dass der Fisch von jedem Chromosom drei statt nur zwei Exemplare hat, ist auch jedes Gen einmal zu viel vorhanden”, schlussfolgert Schartl. Folglich wäre zu erwarten, dass alle Moleküle, die nach dem Bauplan der Gene produziert werden, in einer zu hohen Konzentration vorliegen. “Doch genau das ist nicht der Fall”, so der Wissenschaftler. “Unsere Daten zeigen erstmals, dass es in den Fischen einen Mechanismus geben muss, über den jeweils eine der drei Kopien eines Gens stillgelegt wird.” Offensichtlich sei diese Möglichkeit der Fehlerkorrektur bei Säugetieren und beim Menschen im Lauf der Evolution verloren gegangen zu sein. “Ansonsten könnte sich ein zusätzlich vorhandenes Chromosom nicht so gravierend auswirken wie beispielsweise beim Down-Syndrom”, meint Schartl.

“Es interessiert uns nun natürlich mit welchen molekularen Mechanismen die Fische ihre überzähligen Gene zum Schweigen bringen können”, erklärt der Forscher. Die Erkenntnisse der Wissenschaftler kann auch für die Humanmedizin von großer Bedeutung sein. “Wenn wir wissen, wie man einen Chromosomensatz stilllegen kann, kann man in solche Fehlsteuerungen eingreifen.” Das könne nicht nur dazu führen, Effekte abzumildern, sondern auch andere genetische Defekte besser zu verstehen. “Auch bei Tumorerkrankungen kann dieses Wissen dann zum Einsatz kommen”, zeigt sich der Würzburger Forscher überzeugt.

Quelle: pressetext.deutschland

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Neuartiger Angelhaken soll Schildkröten retten

Bis zu 95 Prozent weniger Beifang prognostiziert

Dieser Haken soll 250.000 Schildkröten das Leben retten (Foto:Simon Buxton/WWF)

Ein neuer Rundhaken soll den qualvollen Tod von Meeresschildkröten in der Fischerei verhindern. Nach vierjähriger Testphase mit über 1.300 Fischern im Pazifik hat der WWF http://wwf.de jetzt seinen sogenannten Circle-Hook vorgestellt. Während des Tests wurden die klassischen, J-förmigen Haken durch die Rundhaken ersetzt. “Wir waren von vornherein von diesen neuen Haken überzeugt, aber die Ergebnisse haben uns dann doch verblüfft. Die Fischer konnten in 95 Prozent der Fälle versehentlich gefangene Schildkröten wieder befreien”, erklärt WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht. Bei der traditionellen Fischerei von Tunfisch und Mahi Mahi im Ostpazifik werden Langleinen mit tausenden dieser J-Haken verwendet. Immer wieder vergreifen sich Schildkröten an den Fischködern und verenden dann meist elend, weil sie mit dem Haken im Gedärm nicht mehr zum Luftholen an die Oberfläche schwimmen können. Während die J-Haken wie der Buchstabe “j” aussehen, sind die neuen runder, und die scharfe Spitze ist nach Innen gebogen. Die Haken sind so breit, dass Schildkröten sie kaum schlucken können. Der WWF geht davon aus, dass jedes Jahr schätzungsweise 250.000 vom Aussterben bedrohten Tiere an herkömmlichen Haken oder in Fischernetzen verenden. Mit dem neuen Rundhaken könne dieser so genannte Beifang um bis zu 90 Prozent gesenkt werden. “Der Beifang ist die größte Bedrohung für das Überleben der Unechten Karettschildkröte und der Lederrücken-Schildkröte”, erklären die Tierschützer. Die Zahl der Lederrückenschildkröten-Weibchen sei seit 1980 um 95 Prozent gesunken. “Im Pazifik gibt es vielleicht noch 2.500 Stück”, so der WWF.
“Die Rundhaken müssen weltweit zur Pflicht werden”, fordert Schacht. Denn in der industriellen Fischerei würden an bis zu 100 Kilometer langen Leinen noch immer zehntausende herkömmliche Haken eingesetzt. “Da werden die Fischtrawler zu schwimmenden Folterkammern”, meint die Fischexpertin. In den USA ist der neue Rundhaken in der kommerziellen Langleinen-Fischerei bereits Pflicht. Der WWF fordert auch die europäischen Länder auf, entschiedener gegen den Beifang vorzugehen, denn auch hier ist der ungewollte Fang von Fischen und anderen Meereslebewesen ein großes Problem. Die EU-Kommission will in diesem Herbst einen Gesetzentwurf vorlegen, der die Fischer verpflichten wird, Beifänge erheblich zu reduzieren. Schätzungen zufolge werden jedes Jahr weltweit 30 Mio. Tonnen Fisch und Meerestiere unabsichtlich gefangen und anschließend weggeworfen. “Diese skandalöse Verschwendung muss aufhören”, so WWF-Expertin Schacht.

Neben dem Nutzen für die Ökologie sollen die Rundhaken auch einen positiven wirtschaftlichen Eindruck hinterlassen haben. So berichtet ein Fischer, dass die Circle-Hooks ihm deutlich höhere Fangquoten beschert hätten. Denn während schwere Fische die J-Haken oft verbiegen und sich dann losreißen, halten die runden Haken das Gewicht. Zudem bleiben sie oft im Mund der Fische hängen. Der Fisch stirbt nicht sofort und bleibt so länger frisch.

Quelle: pressetext.austria

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Artenvielfalt in der Nordsee auf hohem Niveau

Südwinde spülen Fische in Deutsche Bucht
Die Nordsee ist keineswegs eine Wasserwüste, wie in den vergangenen Jahren mehrfach angenommen wurde. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher des Johann Heinrich von Thünen-Instituts in Hamburg http://www.vti.bund.de. Seit über 30 Jahren untersuchen sie die langfristigen Veränderungen in der Zusammensetzung der Fischfauna, der im Boden lebenden wirbellosen Tiere wie Schnecken, Muscheln oder Krebse und der Meeresvögel im Nordseeraum. Nach der jetzigen Auswertung der Daten konnten sie überraschende Ergebnisse präsentieren. “Wir konnten eine Vielzahl von Tierarten nachweisen, die in der Nordsee leben, mehr als langläufig angenommen wird”, erläutert Siegfried Ehrich, Leiter der Langzeitstudie, gegenüber pressetext.
Das bedeutet aber nicht, dass in den vergangenen Jahrzehnten viele neue Arten in die Nordsee gewandert seien und sich dort angesiedelt hätten. “Vielmehr haben sich seltene Arten stark vermehrt und wir haben nun mehr von ihnen gefangen als noch vor einigen Jahren”, erläutert Ehrich. Für die sprunghafte Vermehrung dieser Arten macht er vor allem veränderte Umweltbedingungen verantwortlich. “Wir beobachten eine Zunahme von Südwestwinden in der Nordsee. Dadurch haben wir auch veränderte Meeresströmungen”, so der Meeresforscher weiter. Durch diese veränderten Strömungen würden speziell aus südlichen Gefilden viele Tiere von an sich in der Nordsee seltenen Arten in die Deutsche Bucht gespült werden, die sich dort vermehren. Neben einem Anstieg der Lebewesen aus dem Süden konnten die Wissenschaftler aber auch ein vermehrtes Auftreten von Tieren aus eher kälteren, nördlichen Gebieten feststellen. “Das ist uns derzeit noch ein Rätsel, wie es dazu kommt”, gibt Ehrich zu.

Nach Angaben des Forschungsleiters leben derzeit insgesamt 200 Fischarten im gesamten Nordseeraum. Bei ihren Forschungen konnten sie binnen einer halben Stunde 95 Fischarten fangen. Vor 30 Jahren seien es im Schnitt nur gut 80 gewesen. Dieser positive Eindruck könne aber nicht darüber hinweg täuschen, dass ein Teil der kommerziell genutzten Fischbestände wie Kabeljau und Hering seit Jahren überwiegend schwache Nachwuchsjahrgänge hervorgebracht habe und zurzeit nicht nachhaltig bewirtschaftet werden könne. “Hier wäre es beispielsweise sinnvoll, die eingesetzten Netze zu verändern, so dass Kabeljau nicht als zufälliger Beifang abgefischt wird”, sagt Ehrich. Positiv zu vermelden sei aber, dass es gesunde Bestände an Seelachs und Schellfisch in der Nordsee gibt, die momentan sehr gute Fischereierträge liefern.

Quelle: pressetext.deutschland

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