Wir bauen Holzpfeile für das Traditionelle Bogenschießen selber

PfeilbaukursLudwig Schätzl und Stefan Berger bilden sich im Pfeilbauen für das Traditionelle Bogenschießen fort

Der Bogenshop Binder  veranstaltete am gestrigen Freitag eine Pfeilbaukurs für Holzpfeile. Dabei ging es um das Grundwissen über Pfeilbau für traditionelles Bogenschießen. Anfertigen von Holzpfeilen mit Naturbefiederung, paßend zum Bogenschützen und Bogen unter Berücksichtigung von Spinewert, Auszugslänge, usw. stand auf der Tagesordnung.

Wie bei allen Kurse seteht zuerst Theorie auf dem Programm – Spinewert, Auszugslänge, Pfundstärke des Bogens, Spitzengewicht, Bogentyp, Schießfenster, usw.  sind die Parameter, die auf den Pfeilbau einen starken Einfluss haben.

Pfeilbaukurs

Nachdem die wichtigsten Grundlagen geklärt waren ging´s gleich an die praktische Arbeit. Schaft mit passendem Spinewert aussuchen, Federn aussuchen und stanzen, Nocke und Pfeilspitze aussuchen. Nach dem Anspitzen des Schafters für die Nocke wurden mittles Befiederungsgerät die Federn auf die Schäfte geklebt.  Im Anschluss wurden deren Anfang noch gewickelt und zum Schluss die die Spitze auf den Schaft geschruabt, nachdem dieser wieder angespitzt wurde. Vor den wersten Schüssen wurden die Pfeile noch eingeölt.

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Die ersten 3D-Zielscheiben sind im Bogen- und Abenteuercamp eingetroffen

Bogencamp Bogenschießen Bogensport Traditionell BogenschießenDie ersten 3D-Zielscheiben sind gestern in unserem Bogen- und Abenteuercamp eingetroffen.

So haben wir bei unseren  Bogenkursen die Möglichkeit auch auf 3D-Zielscheiben zu schießen. Insgesamt stehen momentan 4 Zielscheiben in unterschiedlichen Entfernungen zum Bogenschießen zur Verfügung. Eine Ente, ene Ratte, ein Waschbär und ein Marder schmücken derzeit die Bogenbahn in unserm Bogen- und Abenteurcamp am Inn. Die nächsten vier Tiere sind leider derzeit auf Rückstand und können nicht vor vier Wochen geliefert werden.

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Roboter-U-Boot soll tiefste Meeresstellen erkunden

Nereus als erstes ferngesteuertes Vehikel in 11.000 Metern Tiefe
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, denn Ende Mai/Anfang Juni soll das fünf Mio. Dollar teure ferngesteuerte Roboter-U-Boot Nereus die tiefste Meeresstelle der Welt bereisen. Damit wäre das Gefährt das erste ferngesteuerte Vehikel, das diese Stelle besucht. Zuvor haben zwei U-Boote – eines mit Besatzung, ein anderes mit Kabeln verbunden – die Challenger Deep im Marianengraben im Pazifik besucht.
“Bevor wir mit Nereus überstürzt in die Tiefe gehen, werden wir zuerst einmal die große Zehe ins Wasser halten”, meint Andy Bowen von der Woods Hole Oceanographic Institution WHOI http://www.whoi.edu. Bowen ist auch einer der Designer des Vehikels. Testläufe sollen in 1.000, 4.000 und 8.000 Metern Tiefe erfolgen, ehe man Nereus in die Challenger Deep schicken will. Die Herausforderungen sind massiv, denn in dieser Tiefe herrscht ein Druck, der das 1.100-fache der Erdoberfläche beträgt. “Bis zu einer Tiefe von 6.500 Metern gibt es besser ausgestattete Tauchboote, aber darunter läßt Nereus die Konkurrenz weit hinter sich”, meint Ian Rouse vom National Oceanography Centre in Southampton. Rouse bezeichnet das Projekt als große technische Herausforderung und ist überzeugt davon, dass es auch klappen wird.

Nereus wiegt an Land 2.880 Kilogramm und erreicht eine maximale Geschwindigkeit von drei Knoten. Die Hülle des Roboter-U-Boots besteht aus Keramik. Insgesamt zwei verschiedene Anwendungsmöglichkeiten – eine mit Fernsteuerung sowie eine programmiert-autonome – sind je nach Bedarf möglich. Bei der autonomen Anwendung fährt das U-Boot vorprogrammierte Strecken und kann so großräumige Meeresbodenvermessungen durchführen. “Das Vehikel verfügt über genügend Intelligenz und Batterien, um Areale mit Besonderheiten aufzuspüren. Es verfügt über chemische Sensoren, Sonarsysteme und digitale Kameras”, erklärt Bowen. Nach Beendigung der Mission kehrt das U-Boot automatisch wieder zum Mutterschiff zurück. Innerhalb von zwölf Stunden kann es dann umgebaut werden, mit einem mechanischen Arm versehen und mit Hilfe eines 40 Kilometer langen Glasfaserkabels vom Mutterschiff aus gesteuert werden.

Die Challenger Deep im Marianengraben, nahe der Insel Guam im westlichen Pazifik gelegen, ist die tiefste Meeresstelle der Erde. 1960 gelang es Jacques Piccard und Don Walsh mit dem U-Boot “Tieste” diese Stelle zu besuchen. Seitdem hat nie mehr ein Mensch die Challenger Deep besucht. Knapp 35 Jahre später erreichte das mit Kabeln ferngesteuerte japanische U-Boot Kaiko diese Stelle und konnte Sedimentproben mitbringen und mehrere Fotos schießen. Die Kaiko ging übrigens 2003 bei einem Tauchversuch verloren, da das Verbindungskabel gekappt wurde.

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Meereserwärmung: Shrimps geht es an den Kragen

Verschiebung der Phytoplanktonblüte verändert Reproduktionszyklus
Seit dem frühen 19. Jahrhundert werden die Eismeergarnelen (Pandalus borealis) als Nahrungsmittel genutzt. Nun sind sie wegen der Klimaerwärmung gefährdet, wie ein Forscherteam des Bedford Institute of Oceanography http://www.bio.gc.ca herausgefunden hat. Die Shrimplarven schlüpfen nämlich kurz nach dem Einsetzen der Phytoplanktonblüte – und das setzt voraus, dass sich die Elterntiere genau ein Jahr zuvor gepaart haben müssen. Nur geringe Verschiebungen dieser Zyklen wirken sich auf die Population ungünstig aus, berichten die Forscher im Fachmagazin Science.
Phytoplankton ist die Nahrung für die Garnelenlarven, daher erfolgt das Schlüpfen wenige Tage nach der Phytoplanktonblüte. Das gelte für die Shrimps-Populationen im gesamten Nordatlantik – von Cape Cod bis Spitzbergen. Um das Timing perfekt aufrecht zu erhalten, müssen sich die Eltern genau ein Jahr zuvor gepaart haben. “Sie machen das nicht auf einer Jahr-zu-Jahr Basis, sondern reagieren offensichtlich auf die jeweils lokalen Gegebenheiten”, meint Studienleiter Peter Koeller. “Das sind evolutionäre Zeitskalen. Und das bedeutet auch, dass es für die Tiere unmöglich ist, sich so schnellen Temperaturänderungen am Meeresgrund, wo sie leben, anzupassen.”

Das Forscherteam um Koeller hat über Zeiträume hinweg täglich weibliche Shrimps untersucht und den Anteil ermittelt, der Eier trug. Mithilfe von Satelliten war es ihnen dann möglich, die Zeiten der Algenblüten mit dem Zeitpunkt des Schlüpfens zu vergleichen. In den 1980er und 1990er Jahren sei es aufgrund des Absinkens der Temperaturen zu einem explosionsartigen Anstieg der Shrimps gekommen. “Beim Temperaturanstieg ist es aber sehr leicht möglich, dass das Gegenteil der Fall ist”, schließt Koeller. Steigt nämlich die Wassertemperatur an der Oberfläche, führt dies auch zu einer Erwärmung in den Tiefen, was wiederum eine schnellere Entwicklung der Eier und schnelleres Schlüpfen begünstigt.” Damit würden die Larven immer weiter von jenem Zeitpunkt entfernt schlüpfen, in dem das Nahrungsangebot am größten ist. “Das führt dann zu schlechteren Überlebenschancen und damit zu einer Abnahme der Populationsgrößen”, so der Forscher.

“Genaue Zyklen, die mit Wassertemperatur und Salzgehalt zu tun haben, gibt es bei vielen Fisch- und Krebsarten”, so Greenpeace-Meeresbiologin Antje Helms http://www.greenpeace.at im pressetext-Interview. Auf schnelle Veränderungen können sich die Tiere nicht einstellen, meint auch Helms. “Jährlich werden rund 500.000 Tonnen Eismeergarnelen gefangen, damit gehören sie zu den kommerziell bedeutendsten Krustentieren.” In den vergangenen Jahren wurden die Bestände in manchen Regionen überfischt. “Bei Wildfängen von Garnelen gibt es zwei Probleme. Das eine ist die große Zahl der Beifänge, das zweite ist die zerstörerische Methode der Grundschleppnetzfischerei”, erklärt Helms. Eismeergarnelen leben in Tiefen zwischen zehn und 700 Metern und bevorzugen Wassertemperaturen zwischen zwei und 14 Grad. Die Tiere können eine maximale Körpergröße von zwölf Zentimetern erreichen und bis zu acht Jahre alt werden.

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