Schneeschuhwandern Dreisessel: Naturverträglich
Schneeschuhwandern Dreisessel: Naturverträglich
Das heutige Treffen am Dreisessel war ein erster Anfang um das Schneeschuhwandern dort naturverträglich zu gestalten. Nachdem wir das Treffen initiert haben kamen Werner Simmet von der Unteren Naturschutzbehörde, Forstamtmann Harald Schäfer vom Forstamt Neureichenau und mehrere Tourenführer zum Dreisessel um die Probleme dort zu erörtern. Vertreten war auch die Passauer Neue Presse und TRP1 Fernsehen.

Schneeschuhlaufen am Dreisessel: Diskussionsrunde zum Thema Naturschutz und Schneeschuhwandern li Stefan Berger, re Werner Simmet von der Unteren Naturschutzbehörde
Grundsätzlich einig war man sich über die Schutzwürdigkeit des Gebiets, welches als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Besonders das Auerwild bedarf besonderer Aufmerksamkeit, ist es doch vom Aussterben bedroht. Man wisse zwar nicht genau welche und ob sich derzeit überhaupt eine Population im Schutzgebiet befinde, so Werner Simmet vom Landratsamt Freyung, aber es bestünde zumindest die Möglichkeit.
Auch die Latschenkiefer sind als besonders schützenswert angesprochen worden. Diese kommen vermehrt im Bereich des Steinernen Meeres vor. Derzeit werden die Latschen massiv vom Borkenkäfer (Buchdrucker) befallen, da dem Käfer die nicht mehr vorhandenen Fichten als Wirtsbaum fehlt. Die Latsche hat er sich als Ersatz gesucht.
Wir haben unsererseits vorgeschalgen, dass die Wege unbedingt ausgeschildert werden müssen, vor allem der Adalbert Stifter Steig, wenn Schneeschuhgeher auf dem Weg bleiben sollen. Auch für ortskundige Schneeschuhgeher ist es nicht éinfach bis unmöglich genau auf dem Weg zu bleiben, wenn die Sommer-Markeriungen zugeschneit sind. Schneestangen würden hier Abhilfe schaffen.
Ausserdem muss eine Karte erstellt werden mit den im Winter begehbaren Wegen, diese Karte muss auch auf im Internet veröffentlicht werden.
6 Kommentare
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Wir freuen uns auf Kommentare,… | Sport EDER & BERGER BLOG — 10. Februar 2010 @ 19:53
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Wir haben getwittert … | Sport EDER & BERGER BLOG — 30. April 2010 @ 22:20
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By Woife, 10. Februar 2010 @ 22:27
Für mich war es erfreulich bei Herrn Simmet, nicht auf einen verbohrten Umweltaktivisten getroffen zu sein. Seine Argumente zu einem umweltfräglichen Schnmeeschuhwandern liegen voll auf unserer Linie. Gerade in unserer wirtschaftlich schwachen Region ist es wichtig den Tourismus zu fördern und nicht die Umwelt vor den Menschen zu stellen.
By Stefan, 11. Februar 2010 @ 20:56
Hier der Beitrag von TRP1:
http://www.trp1.de/module/news/player_popup.php?videoPath=http://video.telvi.de/videos/2010/06/5ce52e57ae9f0490d04ae1e5167497c7.flv
By Stefan, 11. Februar 2010 @ 20:57
Der aktuelle Beitrag von TRP1:
http://www.trp1.de/act_14-news_4388-urid_.html
By Stefan Berger, 14. Februar 2010 @ 19:16
Ich kanns einfach nicht glauben: Nachdem die Debatten übers Schneeschuhwandern brandaktuell sind, gibts tatsächlich immer noch Tourenführer, welche sich selbst als “vorbildlich” bezeichnen, sogar bei dem Treffen dabie waren, aber weiterhin unbeirrt fernab der markieten Wege ihre Touren führen. Ich kanns nicht fassen…