Archiv der Kategorie ‘Tauchen Allgemein‘

VIT:Beichten für den Hai

Sonntag, den 21. Dezember 2008

Verband Internationaler Tauchschulen e.V. engagiert sich für Haie - Beichten für den Hai auf der boot in Düsseldorf

Unter dem Motto “Beichten für den Hai” bietet der VIT auf der boot in Düsseldorf ein spezielles Event an: jede Taucherin und jeder Taucher kann sich am Stand des VIT seiner Tauchersünden entledigen. Durch das mündliche oder schriftliche Eingeständnis einer schuldhaften Verfehlung im Tauchsport können die Beichtenden ihre Absolution in Form einer Spende von 10 Cent je Sünde erreichen. Der Gesamtbetrag kommt dann in vollem Umfang Sharkproject e.V. für deren Projekt “Morituri te salutant” zu Gute. Hier eine Auswahl der häufigsten Tauchersünden:

  • Zu tief getaucht -Tauchtiegenbegrenzung überschritten
  • Sicherheitsstopp ausgelassen oder zu kurz gemacht
  • Tauchbuddy aus den Augen verloren
  • alleine getaucht
  • häufig dieAufstiegsgeschwindigkeit überschritten
  • mehr als drei TG pro Tag gemacht
  • Ausrüstung nicht jährlich durch Fachhandel gewartet
  • in den Anzug gepinkelt
  • kein Tauchtraing gemacht
  • nicht umweltgerecht verhalten - z.B. Sediment aufgwirbet
  • UW-Lebewesen berührt oder mitgenommen
  • zu wenig oder keine Fortbildung gemacht
  • getaucht nach Alkoholkonsum
     

Zu finden ist der VIT in Halle 3 - Stand B50.

Ausserdem wird der VIT folgende Neuigkeiten präsentieren:

  • Online-Brevetierung
  • Sonderkurs Kaltwassertauchen
  • Sonderkurs Easy Nitrox User
  • das Tec-Diving Programm

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Sport EDER eröffnet das “Tauchercamp Wolfgangsee”

Sonntag, den 21. Dezember 2008

Tauchercamp Wolfgangsee Tauchen Franzosenschanze Stroblwand Tauchplätze SalzkammergutDie Neuhauser Tauchschule und SSI Diamond Instructor Training Center Sport EDER eröffnet zum April 2009 das “Tauchercamp Wolfgangsee” im Salzkammergut.

Der Wolfgangsee zählt zu den schönsten Alpenseen des Salzkammerguts. Zudem bietet er für uns Taucher beste Sichtweiten und äußerst interessanteTauchreviere. Das Tauchercamp liegt am Südufer des Sees zwischen St. Gilgen und Strobl in Gschwandt. Die berühmte Franzosenschanze befindet sich in unmittelbarer Nähe. Inhaber und Leiter der Basis ist der international erfahrene Tauchlehrer Harald Schwarz. 

Die Bucht direkt vor der Basis bietet ein ideales Übungsgelände. Plattformen in verschiedenen Tiefen erleichtern die Ausbildung unter Wasser. Mit dem Boot steuern wir für euch unter anderem die Falkensteinwand an.

Abgerundet wird das Angebot, durch Campingmöglichkeiten direkt an der Tauchbasis und einem Verkaufsraum. Produkte der Firman Camaro, Mares, Scubapro, Uwatec und Seemann Sub werden ebenso angeboten wie die Marken Kowalski, Aquata, IQ, Seac Sub und Cressi.

Das Tauchercamp wird auf der boot in Düsseldorf am Sport EDER Stand Halle 3, Stand J 81 zu finden sein.

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Sport EDER eröffnet Yatego-Online-Shop

Freitag, den 12. Dezember 2008

Yatego Sport EDERDer Tauchversand Sport EDER -www.tauchshop-online.de hat unter der Domain www.tauchshop-online.yatego.com einen neuen Online-Tauchshop eröffnet.
Ausgewählte Produkte des Fachgeschäftes aus Neuhaus am Inn bei Passau werden über diesen Vertriebskanal zu besonders günstigen Preisen angeboten. So ist derzeit der luftintegierte Tauchcomputer Seemann Atmos AI im Angebot. Der Atemregler Mares Abyss ist ebenfalls besonders günstig zu haben.

Weitere Info´s unter www.tauchshop-online.yatego.com

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Sport EDER eröffnet neuen Tradoria-Online-Shop

Sonntag, den 7. Dezember 2008

http://tauchshop-online.tradoria.de/

Sport EDER eerweitert Vertriebskanäle im Online-Bereich 

Der Tauchversand Sport EDER - www.tauchshop-online.de hat unter der Domain www.tauchshop-online.tradoria.de einen neuen Online-Tauchshop eröffnet.
Ausgewählte Produkte des Fachgeschäftes aus Neuhaus am Inn bei Passau werden über diesen Vertriebskanal zu besonders günstigen Preisen angeboten. So ist derzeit der luftintegierte Tauchcomputer Seemann Atmos AI im Angebot. Der Atemregler Mares Abyss ist ebenfalls besonders günstig zu haben.

Weitere Info´s unter www.tauchshop-online.tradoria.de

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Färöer-Inseln: Walfangstopp wegen kontaminiertem Walfleisch

Samstag, den 29. November 2008

Gesundheitsexperten warnen vor Genuss der Meeressäuger 

Seit Jahren kämpfen Umweltschützer für einen Fangstopp der friedlichen Meeressäuger. Nun hat die Regierung der Färöer Inselnhttp://www.tinganes.fo im Nordatlantik dazu aufgerufen, ab sofort keine Pilotwale mehr zu jagen. Hintergrund der Geschichte: Die höchsten Beamten des Gesundheitsministeriums haben in selbst durchgeführten Untersuchungen hohe Konzentrationen von Giftstoffen gefunden, berichtet die Online-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins New Scientist.

Die Inseln, die trotz einer eigenen Regierung zu Dänemark gehören, aber nicht EU-Mitglied sind, haben seit Jahren an der seit Jahrtausenden existierenden Tradition des Walfangs festgehalten. Tausende kleine Pilotwale wurden zum Teil mit traditionellen Methoden jedes Jahr getötet und auch von den meisten Färingern verzehrt. Trotz heftiger Proteste von Umweltgruppen haben die Bewohner des Archipels, das auf halber Strecke zwischen Schottland und Island liegt, am Walfang festgehalten und ihn als Teil ihrer Tradition verteidigt. In einem Statement von den beiden Chief Medical Officers Pal Weihe und Högni Debes Joensen heißt es, dass der Verzehr von Walfleisch aufgrund der hohen Gehalte an Quecksilber, PCBs und DDT-Derivaten für den menschlichen Verzehr nicht sicher und daher nicht geeignet sei. 

“Es erfüllt uns mit großer Trauer, dass wir dieses Statement abgeben müssen”, zitiert New Scientist die Botschaft der Gesundheitsbeamten an die Insulaner. “Walfleisch hat die Bewohner unserer Inseln viele hunderte Jahre lang am Leben erhalten.” Als bittere Ironie bezeichnen die beiden Mediziner die Tatsache, dass bei Untersuchungen über die Folgen von Umweltgiften auch unter den Färingern langfristige Gesundheitsschäden festgestellt wurden. Dazu gehören etwa Störungen in der fötalen Entwicklung, Bluthochdruck und Immunsystemstörungen bei Kindern. Zudem konnte auch eine Zunahme von Parkinson-Erkrankungen sowie vermehrt Unfruchtbarkeit bei Erwachsenen festgestellt werden. Die nun erhobenen Daten haben die Studienleiter dazu veranlasst, die zu niedrig angesetzten Grenzwerte bei Quecksilber in anderen Ländern zu kritisieren. Die Umweltverschmutzung, die zu den erhöhten Schad- und Giftstoffen führen, ist nicht auf den Färöer-Inseln verursacht worden, heißt es in der Aussendung.Quelle: pressetext.austria

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PADI Worldwide gibt die Übernahme von PADI Europe bekannt

Dienstag, den 25. November 2008

PADI Divecenter Passau Sport EDER Tauchschule PADIPADI Divecenter Sport EDERPADI Mitglieder, die derzeit vom Office PADI Europe betreut werden, erhalten weiterhin den gewohnt professionellen Service

Die Verwaltungsräte von PADI Worldwide (Professional Association of Diving Instructors) und PADI Europe freuen sich bekannt zu geben, dass per 31. Januar 2009 ein Übereinkommen getroffen wurde, den Status und die Eigentumsrechte von PADI Europe an PADI Worldwide zu übergeben - vom Lizenznehmer zu einem vollständig integrierten Tochterunternehmen im Besitz von PADI Worldwide.

PADI Mitglieder, die derzeit vom Office PADI Europe betreut werden, erhalten weiterhin den gewohnt professionellen Service und die Dienstleistungen von ihren Ansprechpartnern bei PADI Europe in Hettlingen.

Die Mitglieder von PADI Europe werden in Zukunft durch die PADI Worldwide Unternehmensgruppe unterstützt, die über 110.000 Tauchprofis und mehr als 6.000 Dive Centers und Resorts in 175 Ländern weltweit betreut.

„Wir sind sehr stolz auf das Wachstum von PADI in Europa während den letzten 25 Jahren unter der Führung von Jürg Beeli und Jack W. Lavanchy und freuen uns darauf, unsere Position in Europa noch weiter auszubauen“, sagt Drew Richardson, Präsident und Chief
Operating Officer von PADI Worldwide.

PADI Europe wird zukünftig von der Möglichkeit profitieren, die Stärken der weltgrössten
Unternehmensgruppe für Tauchausbildung, Dive Centers und Resorts zu nutzen und noch mehr Unterstützung und Betreuung für die Mitglieder der Region bereit zu stellen.

„Dieser Übergang ist ein entscheidender Schritt vorwärts, um das Wachstum des Sporttauchmarktes in Europa unter der Marke PADI weiter anzukurbeln“, erklärt Brian Cronin, Chairman und Chief Executive Officer von PADI Worldwide.

Mitarbeiter und Management von PADI Europe arbeiten derzeit eng mit den Mitarbeitern von PADI Worldwide zusammen, um einen sanften und erfolgreichen Übergang für PADI Europe in 2009 sicherzustellen.

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Bayern: Popularklage gegen Tauchverbote

Montag, den 24. November 2008

Mit dem Aktenzeichen 032/08 kommt nun wieder eine gerichtliche Behandlung eines Genehmigungsvorbehalts durch die Kreisverwaltungsbehörden auf die Tagesordnung von Juristen, mit dem Ziel in Bayern das Tauchen dem Gemeingebrauch von Oberflächengewässern zuzuordnen.
Die Popularklage bringt die IG Tauchen in Bayern e.V. ein, vertreten durch deren 1. Vorstand, Rechtsanwalt Sebastian Wiesinger.
Der gewählte Ansatz scheint neu zu sein und schlüssig die Begründung. Bei zitierten 4 Passagen aus dem Wasserwirtschaftsgesetz (1) und der Bayerischen Verfassung (3) ergeben sich deutliche Nachteile für Tauchsportler, die sich im Widerspruch zur in der Verfassung garantierten Grundrechten befinden.
Die ausführlichen und realitätskonformen Klagebegründungen zeigen auf, dass bis dato keine sachlich richtige Beurteilung des Tauchsports erfolgte und einseitig einer Vielzahl anderer Gruppen, auch mit technischen Hilfsmitteln ausgestattet, die Nutzung der Gewässer ohne Einholung einer Einzelgenehmigung möglich ist.
Nach der nun in Bayern erfolgten Verjüngung der politischen Entscheidungsträger sowie mit dem Einzug eines Koalitionspartners ins Parlament dürften die Karten neu gemischt sein, die letztlich zu Korrekturen in Gesetzen führen sollten.
Dass es sich im vorliegenden Fall um keine außergewöhnliche oder gar richtungsweisende Popularklage handelt, sondern nur die längst überfällige Anpassung an die Gemeingebrauchs – Definitionen von Gewässern anderer Bundesländer im Mittelpunkt steht, in denen das Tauchen in öffentlichen Seen keiner vergleichbaren Reglementierung unterliegt, muss auch deutlich herausgestellt werden.
In Bayern gingen die Uhren jahrzehnte lang anders, eine sich dabei gebildete Schicht ultrakonservativer Hardliner hat mittlerweile den Boden unter den Füßen verloren. So könnte der IG Tauchen in Bayern e.V. und allen direkt davon betroffenen Tauchsportlern möglicherweise ein Erfolg am Horizont heraufdämmern. Aber, Geduld ist nach wie vor gefragt.

www.ig-tauchen-in-bayern.de

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Titanic-Schwesterschiff als Touristenattraktion

Samstag, den 22. November 2008

Tauchshop-Online.deSpektakulärer Unterwasser-Wrackpark in Griechenland Das Wrack des großen Schwesterschiffs der Titanic, die Britannic , soll in naher Zukunft zu einem historischen Unterwasserpark umgewandelt werden. Anders als die Titanic liegt das Wrack des 269 Meter langen Schiffs vor der Küste der Kykladen-Insel Kea  in nur 122 Metern Tiefe und ist zudem relativ gut erhalten. Nun gibt es Pläne, dieses Wrack in ein Museum umzuwandeln. Bereits im kommenden Sommer sollen Touristen mit Klein-U-Booten das Schiff besuchen können. Am 21. November 1916 ist die als Kreuzfahrtschiff konzipierte Britannic, die als Lazarettschiff unterwegs war, vor der griechischen Insel nach einer Explosion an Bord gesunken. Von den insgesamt 1.036 Ärzten, Krankenschwestern und Besatzungsmitgliedern sind nur 30 gestorben. Der Rest hat das Unglück überlebt. 1975 hatte der französische Unterwasserforscher Jacques-Yves Cousteau das Wrack entdeckt. Bis dahin interessierte sich niemand für das Schiff. 1996 erwarb der britische Marine-Historiker Simon Mills das Wrack von der britischen Regierung. In Kooperation mit den griechischen Behörden soll das Schiff nun für jedermann zugänglich gemacht werden. 

Die Britannic, die 1914 als drittes Schiff der Olympic-Klasse als Luxusliner konzipiert war, nahm ihren Dienst als Linienschiff aufgrund des Ausbruchs des 1. Weltkriegs niemals auf. Stattdessen wurde sie als Lazarettschiff zwischen dem Nahen Osten und dem britischen Mutterland eingesetzt. Auf ihrer sechsten Fahrt ist das Schiff unter nicht eindeutig geklärten Umständen - entweder durch eine Mine oder von einem Torpedo getroffen - gesunken. Einige Historiker gehen sogar davon aus, dass das Schiff deswegen angegriffen wurde, weil es Waffen an Bord hatte und als Lazarettschiff getarnt war. 

Giorgos Euyenikos, Vize-Bürgermeister der kleinen Insel Kea, die bis dato in erster Linie als Wochenendziel wohlhabender Athener diente, ist von der Idee eines Archäologieparks begeistert. “Jeder Einwohner hier ist mit der Geschichte sehr vertraut, weil jede Familie von dem Schiffsunglück betroffen war.” In schrecklicher Erinnerung ist der Teil des Schiffsuntergangs, bei dem ein Rettungsboot von den rotierenden Schiffsschrauben zermalmt wurde. Für Mills bedeutet das Unterwassermuseum aber auch die Wahrung der Integrität des Wracks - um jener zu gedenken, die bei der Katastrophe ihr Leben verloren haben. Mills hofft mit der Schaffung des Museums auch noch die letzten verbliebenen Zweifel hinsichtlich der Ursache des Untergangs zu lösen.

Quelle: pressetext.austria

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FIT-Divers im Mühlviertel

Donnerstag, den 20. November 2008

Tauchen Rohrbach Tauchschule FIT-Divers Mühlviertel TauchkurseDie Tauchlehrer von Sport EDER  (Tauchshop-Online.de)Stefan Breitenfellner (SSI Open Water Instructor) und Mike Grasböck (SSI Divecon) haben die FIT-Divers Mühlviertel ins Leben gerufen. Nun haben auch die Taucher von Sport EDER im Mühlviertel kompetente und persönliche Ansprechpartner. Neben regelmäßigen Tauchausfahrten im Rahmen des Sport EDER Aktivprogramms steht auch der Termin für das erste ABC-Training im Hallenbad Freistadt fest: am 27. November um 19.30 Uhr laden die beiden zum Auftakttraining im Schwimmbad ein. 

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Thema: Atemregler - Vereisung

Dienstag, den 28. Oktober 2008

Die allgemein vorherrschende Meinung, die Gefahr der Vereisung des Lungenautomaten bestünde nur im Winter oder bei Eistauchgängen ist nicht ganz korrekt. In unseren Breitengraden musst du auch im Sommer mit Verseisung rechnen – man spricht bereits ab Temperaturen von ca. 10°C von Kaltwassertauchen. Dass diese Temperaturen auch im Sommer, zumindest unterhalb der Springschicht erreicht werden können, weiß jeder, der sich schon mal in die finsteren Tiefen der heimischen Seen vorgewagt hat.

Wie kommt es eigentlich zur Vereisung des Lungenautomaten ?Zunächst einmal erkennst du die Vereisung am Abblasen der 2. Stufe. Das heißt aber noch lange nicht, dass der Automat auch wirklich in der zweiten Stufe vereist ist. In einem Großteil der Fälle vereist die erste Stufe!Stellt sich die Frage wie kommts?Ein Blick in die Physik sagt uns, dass sich Luft beim Entspannen abkühlt (adiabatische Expansion). Dabei kann die Temperatur kurzzeitig auf -20°C fallen, auch wenn im Umgebungsmedium keine Minustemperaturen vorherrschen. An Stellen im Lungenautomaten, wo diese kalte Atemluft nun mit Feuchtigkeit in Berührung kommt, können sich Eiskristalle bilden und das ist genau da, wo das Ventil in der Ersten Stufe schließt. Das Eiskristall verhindert ein schließen des Ventils und der Regler bläst ab.

Risikofaktoren für eine Vereisung des Lungenautomaten

  • feuchte Atemluft -  ist zu 90% die Ursache
  • falsche (feuchte) Lagerung des Atemreglers kann überall im Automaten zur Vereisung führen
  • falsche Handhabung des Automaten beim Abspülen
  • hoher Luftdurchsatz: gleichzeitig einatmen und Jacket befüllen aus der gleichen ersten Stufe
  • Automatencheck unter 0°C durch feuchte Atemluft à nur über die Luftdusche testen
  • je tiefer, desto höher das Risiko

Gibt es eine absolut sicheren Vereisungsschutz?

Diese Frage kann man ganz klar mit Nein beantworten, einen 100%-igen Vereisungsschutz gibt es nicht.Wie kann man das Risiko reduzieren?Benutze grundsätzlich nur kaltwassertaugliche Atemregler und vermeide Tauchgänge über 20 m. Weitere Tipps:Technische Maßnahmen

  • Verwende eine Flasche mit einem getrennt absperrbaren Doppelventil. Daran werden dann 2 separate Lungenautomaten befestigt. Im Falle einer Vereisung wird dann der betroffene Abgang zugedreht und du tauchst mit dem 2. Lungenautomaten weiter und beende den Tauchgang! Für Tauchgänge mit 2 separaten Systemen solltest du dich unbedingt von deinem Tauchlehrer ausbilden lassen und über die Konfiguration der Ausrüstung beraten lassen!
  • Lasse Deine Flasche nur in vertrauenserweckenden Tauchbasen füllen und behalte immer einen Restdruck von mind. 10 bis 20 bar in der Pressluftflasche.
  • Bringe deine Atemregler regelmäßig zum Service – meist jährlich.

Taucherisches Verhalten

  • Vermeide einen hohen Luftdurchsatz (durch schnelle Atmung, gleichzeitiges Benutzen von Atemregler und Inflator). Versuche einen ruhigen Atemrhythmus unter Wasser herzustellen – auch wenn´s kalt ist …
  • Lagere und montiere dein Tauchgerät am besten nur in einer trockenen und warmen Umgebung
  • Wenn die Lufttemperatur unter 0 Grad liegt, beginne erst unter Wasser mit der Atmung durch den Lungenautomaten

Drücke beim Abspülen Deines Atemreglers auf keinen Fall die Luftdusche. Ebenso ist die 1. Stufe wasserdicht zu verschliessen. Geschieht dies nicht, kann Wasser in den Lungenautomaten eindringen und beim nächsten Tauchgang für Vereisung sorgen.

Was ist zu tun, falls der Automat wirklich vereist ?Keine Panik – aus einem abblasenden Automaten kann man ohne Probleme weiteratmen. Verschließe bei der Atmung aus einem abblasenden Automaten nicht wie gewohnt das komplette Mundstück deiner 2. Stufe, sondern lasse die überschüssige Luft an der Seite entweichen. Halte dabei deinen kopf schräg, damit dein Gesichtsfeld nicht durch die Luftblasen zu sehr eingeschränkt wird. Du kannst auch mit einem abblasenden Automaten zur Oberfläche aufsteigen, wenn in der Nullzeit und nicht zu tief bist. Bei zwei getrennten Systemen  steige auf deinen zweiten (getrennt am zweiten Abgang monierten) Automaten um und gib deinem Tauchpartner ein Zeichen. Dein Buddy schließt das betroffene Ventil.

del.icio.us Reddit Slashdot Digg Facebook Technorati Google StumbleUpon Windows Live Tailrank Furl Netscape Yahoo