Im Dschungel- und Bogencamp Neuhaus erleben Sie die Faszination der Natur hautnah. Neben der beeindruckenden Tier- und Pflanzenwelt der Inn- und Rottauen können Sie auch die versteckten Kleinode der heimischen Flora kennenlernen und die „Apotheke der Natur“ auf einem Kräuterspaziergang entdecken. Am Wegesrand und in den Innauen wachsen unzählige heimische Wildkräuter, deren Kräfte wir im täglichen Gebrauch nutzen können.
Kräuterkunde im Dschungelcamp Neuhaus
Erfahren Sie auf einer von uns geführten 1,5-stündigen Kräuterwanderung mehr über die Heilkraft der Wildkräuter und ihre Verwendung in Küche und Hausapotheke. Staunen sie über deren Wirkweise und lassen sie sich von Kräutermärchen verzaubern.
Termine für Gruppen ab 5 Personen flexibel vereinbar. Auch für Kinder und Senioren sehr gut geeignet.
Die Biber an Rott und Inn haben für den Winter vorgesorgt. Dazu wird entlang dem Gewässer kräftig gearbeitet. Bäume bis zu einem Durchmesser von 1 m legt der Holzfäller Biber um und zwar so, dass die Baumkronen ins Wasser fallen und ihm dort als Nahrung dienen, Seine Burg hat der Biber mit Ästen und Schlamm so abgedichtet, dass er im Winter eine warme Wohnung hat.
Biber
Der Biber kann bis zu 1,40 m lang und 35 kg schwer und bis zu 20 Jahre alt werden. Sein braunes Fell ist mit 23.000 Haaren pro Quadratzentimeter (Mensch: bis zu 600 Haare pro cm2) sehr dicht und schützt vor Nässe und Auskühlung. Der Pelz wird regelmäßig gereinigt und mit einem fetthaltigen Sekret, dem Bibergeil (Castoreum), gepflegt.
Die Spuren des Biber
Mit seinem spindelförmigen Körper, einem breiten, abgeplatteten, mit lederartiger Haut bedeckten und unbehaarten Schwanz, Kelle genannt, und den Schwimmhäuten ist das Tier perfekt an das Leben im Wasser angepasst. Die Kelle dient als Steuer beim Abtauchen sowie zur Temperaturregulation und als Fettdepot. Beim Tauchen werden Nase und Ohren verschlossen, so können Biber bis zu 20 Minuten tauchen.
Gefällte Bäume
Der Biber ist ein semiaquatisches Säugetier, das heißt sein Lebensraum sind fließende und stehende Gewässer und deren Uferbereiche. An Land bewegt er sich aufgrund seines plumpen Körperbaus nur langsam. Sein Körperbau ist dem Leben im und am Wasser ausgezeichnet angepasst (Kelle als Steuer und Antriebsruder, Schwimmhäute an den Hinterfüßen, bis zu 23.000 Haare pro Quadratzentimeter Körperoberfläche und 12.000 Haare pro Quadratzentimeter am Rücken, Möglichkeit das Fell einzufetten, Geschlechtsorgane im Körperinneren, effiziente Ausnutzung des Sauerstoffs wodurch er bis zu 20 Minuten lang tauchen kann). Der Biber besiedelt Fließgewässer in allen Größenkategorien, vom Fluss 1. Ordnung bis hin zum Entwässerungsgraben. Ebenso kann er alle Formen von Stillgewässern annehmen, vom Weiher oder Altwasser bis hin zum See. Stehen ihm nur mangelhafte Lebensräume zur Verfügung zeigt sich der Biber mitunter sehr anpassungsfähig und siedelt sich auch an außergewöhnlichen Plätzen an, beispielsweise inmitten von Ortschaften oder direkt an Autobahnen, wo dann Gehölzpflanzungen nicht selten die wichtigste Nahrungsquelle darstellen.
Biber leben in Einehe. Das Revier einer Biberfamilie, die aus dem Elternpaar und zwei Generationen von Jungtieren besteht, umfasst je nach der Qualität des Biotops 1 bis 3 Kilometer Fließgewässerstrecke. Die Reviergrenzen werden mit dem sogenannten Bibergeil, einem öligen Sekret aus einer Drüse im Afterbereich, markiert und gegen Eindringlinge verteidigt.
In der Biberburg leben die Altbiber mit bis zu vier Jungen, oft noch mit Jungtieren aus dem Vorjahr. Im Mai wird der behaarte und von Geburt an sehende Nachwuchs geboren, davor müssen die vorjährigen Jungen den Bau verlassen haben. Die jungen Biber sind anfangs wasserscheu, werden aber von der Mutter einfach ins Wasser geworfen und so an das Leben im Wasser gewöhnt. Nachdem sie in der Regel zwei Monate lang von der Mutter gesäugt wurden, erlangen sie nach etwa drei Jahren die Geschlechtsreife. In dieser Zeit werden sie von den Eltern aus dem Revier vertrieben und können dann über 100 km weit wandern. Im Mittel liegt die Wanderstrecke bei 25 km. Jetzt suchen sie sich einen Partner und gründen selbst ein Revier.
Biberdamm
Im Biberrevier befinden sich in der Regel zwei bis vier (manchmal bis zu zehn) Wohnbaue unterschiedlichster Form. Ist die Uferböschung steil genug, gräbt sich der Biber eine Höhle hinein, und vernetzt sie mit sogenannten Biberröhren. Das können Fressröhren, Fluchtröhren und Spielröhren sein. Der Eingang zum Wohnkessel ist immer unter dem Wasserspiegel, der Wohnkessel selbst liegt über Wasser. Der Wohnraum im Inneren kann einen Durchmesser bis zu 120 cm und eine Höhe bis zu 60 cm erreichen. Die Biberburg dagegen besteht aus abgenagten Ästen, Zweigen und Schlamm. Nicht selten ist sie vollständig von Wasser umgeben. Im allgemeinen liegt der Eingang unterhalb der Wasseroberfläche. Fällt die Burg trocken, wird sie verlassen, da sonst Feinde Zugang zu ihr hätten.
Der Inn
Biber sind für ihre Dammbauten bekannt, mit denen sie Bäche aufstauen und künstliche Teiche anlegen. Diese Regulierung gibt den Bibern einen sicheren Wasserstand um ihre Burg herum. Gleichzeitig wachsen im Teich Wasserpflanzen, die dem Biber als Nahrung dienen.
Eiszapfen am Ufer
Biber halten keinen Winterschlaf, sondern eine Winterruhe, deshalb muss auch im Winter für Nahrung gesorgt werden. Direkt vor dem Eingang der Burg werden von den Bibern im Herbst Zweige und Äste zwischengelagert. Wenn die Teichoberfläche gefriert, kann der Biber die gelagerten Äste unter dem Eis erreichen und sich von der Rinde ernähren.
Der Biber verwendet beim Abholzen eine “Sanduhrtechnik”; dabei wird das Holz in Form einer Sanduhr benagt, bis der Baum fällt. Je nach Härte des Holzes kann ein Biber in einer Nacht einen bis zu 50 cm dicken Baum fällen.
Die Firma Anderwerk Anderwerk Gesellschaft für neues Handeln in Bildung und Sozialarbeit mbH war zu Gast im Neuhauser Dschungel- und Bogencamp.
Schlauchbootfahrt auf dem Inn zum Abschluss der Erlebnispädagogischen Maßnahme
Erlebnispädagogisches Training für arbeitslose junge Frauen und Männer stand auf dem Programm. Die Weiterentwicklung von Kommunikation und Kooperation als Grundlage in allen Berufsfeldern kam dabei besonders zum Tragen. Die Teilnehmer wurden an verschiedenen Spielstationen gefordert. Stand beim Bogenschießen noch die absolute Konzentration auf den Zielpunkt im Fokus, so wurde beim Monkey-Climbing mancher an seine Grenze herangeführt als es galt Vertauen in den Sicherer beim Abseilen zu gewinnen. Teamgeist und klare Kommunikation waren bei anderen Abenteurspielen gefragt. So leistete die Dschungelolympiade einen wertvoleln pädagogischen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen der jungen Teilnehmergruppe.
Ein Anker gegen zentrifugale Kräfte gesellschaftlicher Risiken
Der technische Fortschritt, die globalisierte Wirtschaft und die räumlich zusammenrückenden Menschen vieler Nationen und Kulturen fordern von jedem Einzelnen die Bereitschaft und Fähigkeit zu permanenter Veränderung.
Lebens- und Berufswege verlaufen immer seltener gradlinig. Traditionelle Netzwerke wie Familien und auch Institutionen der Kirche oder Arbeiterbewegung verlieren an Tragfähigkeit. Der damit einhergehende Wertewandel lässt es nicht mehr zu, die eigene Sicht auf die Welt über Jahre unverändert beizubehalten.
Für viele Menschen ist diese permanente Notwendigkeit zur Flexibilität und Umstellungsfähigkeit eine Herausforderung, der sie nicht gewachsen sind. Die Verunsicherung der eigenen Identität und das vermeintliche “Everything goes” der gesellschaftlichen Regeln führt sehr oft zu - Sicherheit versprechenden - polarisierenden Weltanschauungen und / oder zum Rückzug aus der Solidargemeinschaft.
Vertrauen gewinnen beim Monkey-Climbing und Abseilen
Vor diesem Erfahrungshintergrund entstand 1989 die Keimzelle der Anderwerk GmbH. Junge Menschen, die von den zentrifugalen Kräften der Veränderungsdynamik an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden, sollten die Möglichkeit bekommen, berufs- und sozialpädagogisch unterstützt ihre eigenen Wege ins Erwerbsleben zu finden und zu realisieren. Ausbildung und Berufsvorbereitung waren die Themen der ersten Anderwerk-Einrichtungen.
In den darauf folgenden 17 Jahren hat Anderwerk immer wieder innovativ auf Veränderungen von Arbeitsmarkt und Gesellschaftspolitik reagiert. Es entstanden die Betriebe, Maßnahmen und Projekte, die Sie auf dieser Internetseite besuchen können.
Ziel aller Maßnahmen ist die
Stärkung der Leistungsfähigkeit durch marktgerechte Arbeitsbedingungen
Erhöhung der Vermittlungschancen durch Qualifizierung
Stabilisierung der Persönlichkeit durch professionelle Beratung und Begleitung
Weiterentwicklung innovativer Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Vermittlungsangebote
Bogenschießen erfordert volle Konzentration
Kooperationspartner
sind vor allem die Zuschussgeber der öffentlichen Hand. Dazu gehören die Landeshauptstadt München, die Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung München GmbH, die Agentur für Arbeit München, die Regierung von Oberbayern sowie der Bezirk Oberbayern und der Europäische Sozialfonds. Darüber hinaus bildet Anderwerk mit Firmen, Kammern, Verbänden, Ausbildungsinstitutionen und sozialen Einrichtungen ein tragfähiges Netzwerk für die gemeinsamen Anliegen.”
“Leiki” von Antenne Bayern ist seit einigen Tagen mit dem Tretboot unterwegs. Seine Tretboottour führt quer durch Bayern und endet morgen am Freitag in Passau bei der Ortsspitze.
Unser Dschungelcamp Team begleitet ihn auf den letzten Kilometern mit unseren Schlauchbooten. Wer Zeit und Lust hat darf gerne mit aufs Schlauchboot und “Leiki” hautnah erleben.
Treffpunkt ist um 9:45 bei Sport Eder in Neuhaus oder um 11:00 in Passau am Winterhafen Hier eine kleine Anfahrtsbeschreibung… (Die Straße in Passau dann bitte noch ganz durch fahren bis zum Hafengelände)
Vom Winterhafen paddeln wir dann mit “Leiki” bis zur Ortsspitze in Passau und feiern mit ihm seinen Zieleinlauf. Es sind noch ca. 30 Plätze frei die wir natürlich noch gerne mit euch und euren Freunden auffüllen wollen. Das Ganze ist natürlich kostenfrei.
Insekten- und Mückenspray für alle Outdoorfans, die sich am Wasser aufhalten
Neu auf dem Markt und vom “Dschungelteam” für gut befunden: Das neue biologische ANTIBITE Insekten- und Mückenspray von McNETT ist eine clevere Alternative zu den nichtbiologischen Produkten, die Deet enthalten. Das Spray riecht angenehm nach Zitrone und Minze.
ANTIBITE schützt vor Mücken, Moskitos, Kriebelmücken, Stall- und Pferdefliegen sowie Zecken. Auch für Kinder und empfindliche Haut geeignet. Unentbehrlich in vielen Urlaubsgebieten. 60 ml Flasche. Hier bestellen: http://www.tauchshop-online.de/seemann_sub_antibite-onlineshop.php
Ob beim Tauchen, Schnorcheln, Schlauchboot- oder Kanufahren, die Aquaslipper von Camaro leisten überall wo es Wasser gibt gute Dienste. Die 3mm Neoprenschuhe mit Kordelzug und fester Gummisohle geben festen halt und schützen vor Verletzungen im Fußbereich. Unsere Meinung: Der perfekte Schutz für alle, doe im Wassersport ihre Begeisterung finden.
Die Gemeinschaftspraxis Praxis Dr. Blaser und Hornung machte mit ihren Mitarbeitern den Betriebsausflug in Dschungel- & Bogencamp nach Neuhaus.Von der Zeintlmühle aus ging es mit zwei Schlauchbooten durch die Rottauen in Dschunglcamp. Dort machten sie eine gemütliche Grillpause. Das Team von Sport Eder versorgte sie mit Salatbuffet und Fleisch vom Grill. So gestärkt ging es dann wieder auf das Wasser. Schnell ging es auf dem reißenden Inn , vorbei an den Wasserschlössern Neuhaus und Vornbach in die Vornbacher Enge. Am Ende des Tals landeten sie an der Mariensäule in Wernstein an und ließen den Tag im Biergarten ausklingen.
17 Kinder aus Südafrika erlebten mit ihren Betreuern und Gastgeberkindern aus Starnberg ein spannendes Wochenende im Neuhauser „Dschungel- & Bogencamp“.Der Kreisjugendring Starnberg hat diesen Schüleraustausch organisiert. Nachdem letztes Jahr deutsche Kinder in Südafrika eingeladen waren konnten nun diese Kinder nach Bayern kommen.
Eine Woche wird den aus Johannesburg, Pretoria und Port Elisabeth stammenden Teilnehmern Sport und Kultur geboten.
Erster Anlaufpunkt war nun das „Dschungel- & Bogencamp“ in Neuhaus. Mit Kanus lernten sie die Auwälder der Rott und deren Nebenflüssen kennen und alle waren begeister von der intakten Natur. Weiters stand ein Besuch von Schärding auf dem Program. Diese alte Barockstadt beindruckte die Kinder sehr, da es in Südafrika keine alten Städte gibt.
Gestärkt mit Schweinebraten und bayerischen Spezialitäten ging es dann weiter nach Starnberg. Mit dem Absingen der südafrikanischen Nationalhymne in den Landessprachen Africans und Englisch bedankten und verabschiedeten sich die Kinder vom Betreuerteam des Dschungelcamp Neuhaus.
Das Wetter meinte es sehr gut mit ihm und Felix konnte sich im Kanufahren und Bogenschießen beweisen. Bei einer gemütlichen Kanadiertour auf der Rott ekundete er in den Inn-Auen “Klein-Kanada”. Danach ging´s im Bogerncamp auf den Spuren von Robin Hood weiter. Felix zeigte seine Treffsicherheit mit dem Langbogen.
Nur 15 Autominuten von Passau und 5 Autominuten von der Autobahnabfahrt Pocking entfernt liegt das Dschungel- & Bogencamp Neuhaus am Inn. Wo die Rott in den Inn fließt hat Sport EDER & BERGER und Sport LIEBL im Jahr 2002 ein Camp für Naturliebhaber und Outdoor-Begeisterte geschaffen.
Kanutouren, Schlauchbootfahrten, Traditionelles Bogenschießen, Kanukurse, Bogenkurse, Slacklining und Monkey-Climbing, Nordic Walking und Tauchen sind nur einige der möglichen Sommer-Aktivitäten im Camp an der Rottmündung. Es können dort Firmen-Events, Firmen-Incentives, Betriebsausflüge, Vereinsausflüge, Mannschaftsausflüge, Klassenfahrten durchgeführt werden. Erlebnispädagogische Angebote & Teamtrainings sind im Programm des Camps ebenfalls zu finden.
Übernachten im eigenen Zelt kann man auch im Dschungel- & Bogencamp an der Rott – ideal für Kanufahrer, die eine mehrtägige Tour mit dem Kajak oder Kanadier vorhaben. Auch Schulklassen oder Jugendgruppen finden genug Platz, um im Camp ihre Zelte aufschlagen zu können. Duschen und Toiletten sind vorhanden und können gratis mitbenutzt werden.
Zum Camp gehört auch eine Bogenbahn für das Traditionelle Bogenschießen mit dem Langbogen. Ein kleiner Mini-Parcour mit verschiedenen 3D-Zielscheiben ergänzt das Angebot für die „Bogner“. Jeden Freitag ab 18.00 Uhr gibt´s „Freie Pfeile“: Bogenschützen können bei Schönwetter gegen einen Eintritt von 3,– € die Anlage zum Bogenschießen mit eigener Ausrüstung nutzen. „Bogner-Latein“ am Lagerfeuer nicht ausgeschlossen …
Natürlich kann das Camp auch für Kindergeburtstage, Firmenfeiern, Wandertage und Familienfeiern gemietet werden.