Algenblüte sorgt für Giftablagerung am Meeresgrund

Toxine persistenter als bisher vermutet
Algenblüten an der Meeresoberfläche sind ein altbekanntes Problem. Nun haben Forscher der University of North Carolina http://www.unc.edu entdeckt, dass die Gifte in den Algen auch am Meeresboden schlimme Auswirkungen haben. Zudem bleiben sie deutlich länger dort als bisher vermutet und können auch für den Menschen, der Meerestiere verzehrt, schwerwiegende Folgen haben, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe.

“Das ist durchaus der Fall”, meint der WWF-Meeresbiologe Georg Scattolin http://www.wwf.at im pressetext-Interview. “Das massenweise Auftreten von Algen, die so genannten Algenblüten, sind natürliche Zyklen, allerdings spielt das menschliche Zutun dabei auch eine wesentliche Rolle. In den vergangenen Jahren konnte man eine Häufung solcher Algenblüten feststellen und das hat mit der Eutrophierung der Gewässer durch den Eintrag von Nährstoffen zu tun.” Ein weiterer Grund sei die Veränderung der Meeresströmungen durch Klimaveränderung. Dies führe dazu, dass solche Algenblüten auch dort auftreten, wo sie bisher nicht bekannt waren. Nicht restlos geklärt sei der Umstand, ob Temperaturänderungen damit auch in Verbindung stehen, erklärt der WWF-Experte.

Das Wissenschaftsteam um Claudia Benitez-Nelson hat festgestellt, dass die Algen nach der Blüte nach drei Tagen in die Tiefe sinken und das Neurotoxin namens Domoinsäure mehrere Wochen hindurch am Meeresgrund nachweisbar bleibt. Das war sogar bis in Tiefen von 800 Metern nachweisbar – und zwar in Konzentrationen, die acht Mal über dem Grenzwert der US-Gesundheitsbehörden lagen. Die Domoinsäure gilt als Ursache der sogenannten Amnesic Shellfish Poisoning (ASP). Die Verursacher der Vergiftungserscheinungen durch Domoinsäure sind häufig Kieselalgen. Solche Vergiftung sind nach dem Genuss von Meeresfrüchten aus Gebieten, wo Algenblüten aufgetreten sind, bekannt. “Besonders Muscheln sind davon betroffen, da sie über längere Zeiträume hinweg das Wasser filtern und dadurch Schadstoffe und Gifte aufnehmen”, so Scattolin.

Die Domoinsäure greift beim Menschen vor allem Regionen im Hippocampus und in dessen Nachbarschaft an und schädigt auf diese Weise insbesondere das Erinnerungsvermögen durch eine Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses. In den meisten Fällen sind diese Zustände reversibel. Vergiftungen verursachen zudem Übelkeit, Krämpfe, Durchfall, Kopfschmerz und Atembeschwerden.

Die Domoinsäure wird im Wasser durch Sonnenlicht sehr schnell aufgespalten. Das gelte allerdings am Meeresboden nicht. Für Bodenbewohner, die den Meeresgrund abgrasen, habe das Toxin keine negativen gesundheitlichen Auswirkungen. Das gelte sowohl für Muscheln, und Schnecken als auch für Krebse und Bodenfische. Bisher habe man lediglich Muscheln, die nahe der Wasseroberfläche leben auf die Domoinsäure hin untersucht.

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SSI Diveleader Update bei Sport EDER

Die SSI Divecons und SSI Instructors von Sport EDER bilden sich fort.

Die Tauchlehrerakademie Sport EDER in Neuhaus am Inn führte mit ihren Tauchlehrern ein SSI Diveleader Update durch. Das Update wurde von SSI Instructor Trainer Stefan Berger und SSI Certifier Wolfgang EDER durchgeführt.

Im ersten Teil  frischten alle Teilnehmer ihre Skills im Hallanbad Ruhstorf auf.

Insbesonders wurde dabei Wert auf die Notfallsituationen (Lösung von ohne Luft Situationen) unter Wasser gelegt. Im Stationsbetrieb konnten so alle Leader ihre Fertigkeiten wiederholen und verbessern.

Im zweiten Teil ging SSI Instructor Trainer Stefan BERGER im Cafe des Hallenbades Ruhstorf mittels Power Point Präsentation auf die Neuerungen in der SSI Leader Struktur ein. Dabei wurden vor allem die neuen Kurse SSI Divemaster, SSI Diveguide und das Specialty Science of Diving eingegangen. Die neuen Ausbildungs-Materialien (Record Cards, Videos, DVD´s, …) stellte Berger ebnfalls vor.

So wurden die SSI Dieveleader von Sport EDER bestens auf die neue Tauchsaison vorbereitet.

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Westantarktis war früher offenes Meer

Gesteinsbohrungen verbessern Prognosen für Klimafolgen
Die Eisbedeckung der westlichen Antarktis war in früheren Zeiten kleiner als heute. Das ermittelte das internationale Forschungsprojekt ANDRILL http://www.andrill.org durch Sedimentbohrungen unter dem Schelfeis in der Ross-Bucht. Erwärmungen, die durch Neigungen der Erdachse in Zeiten erhöhter CO2-Konzentration zustande kamen, führten vor etwa 3,5 Mio. Jahren dazu, dass sich die Ross-Bucht als offenes Meer mit Algen und anderen Mikroorganismen präsentierte. Modellierungen zeigen, dass dieses Auftauen in erster Linie auf wärmeres Ozeanwasser zurückgeht. “Früher war das Meer deutlich wärmer als minus 1,8 Grad, was die Gefriertemperatur von Meereswasser darstellt, vermutlich sogar vier bis fünf Grad”, sagt Gerhard Kuhn vom an der Bohrung beteiligten Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung http://www.awi.de, im pressetext-Interview.

Zuerst führten die Forscher im Ross-Schelfeis eine Bohrung durch, die 85 Meter Schelfeis, 850 Meter darunter befindliches Meerwasser und schließlich weitere 1.285 Meter Meeresboden durchbohrte. In den Sedimenten entdeckten sie vulkanisches Gestein sowie Mikroorganismen, die Aufschluss über den früheren Zustand der Region geben. “Wir fanden unerwartete hohe Mengen von Skeletten von zweieinhalb bis fünf Mio. Jahren alten Kieselalgen, die typisch für den offenen Ozean sind”, so Kuhn. Daraus könne man schließen, dass die Ross-Bucht vor 3,5 Mio. Jahren über einen Zeitraum von etwa 200.000 Jahren ein offenes Meer mit Algenblüten gewesen sei. Eine weitere Bohrung in kontinentalen Regionen der Antarktis, deren Analyse jedoch noch aussteht, lieferte 14 bis 20 Mio. Jahre alte Sedimente an die Oberfläche.

Die Westantarktis habe in ihrer Geschichte immer wieder drei wesentliche Klimastadien durchlaufen, so Kuhn. “Erstens gab es eine völlige Vereisung in Kaltzeiten, in der die Eismasse bis zum Meeresboden vordrang, und zweitens den heutigen Zustand mit einer dünnen Schelfeis-Schicht. Schließlich gab es auch mehrmals eisfreie Zeiten, in denen die Westantarktis eine Wasserfläche mit einem Inselarchipel war.” Die Zyklen zwischen Warm- und Kaltphasen hätten laut dem Bremerhavener Geowissenschaftler jeweils etwa 40.000 Jahren gedauert. Die Änderung des Eisvolumens an den Polen habe in der Vergangenheit zu den hohen Schwankungen des Meeresspiegels wesentlich beigetragen. “Vor 19.000 Jahren lag der Meeresspiegel 120 Meter unter dem heutigen Niveau, in Wärmezeiten bis zu 20 Meter darüber.”

Mittlerweile gibt es auch Einschätzungen darüber, wie sich die Antarktisschmelze in Zukunft auf die Weltmeere auswirken wird. “Geht man davon aus, dass sich die Erde bis zum Jahr 2100 um zwei Grad erwärmt, führt das zu ähnlich instabilen Situationen wie früher. Eine Flutwelle ist nicht zu erwarten, jedoch ein andauerndes Abschmelzen, das sich über Jahrhunderte, vielleicht sogar über Jahrtausende hinzieht”, erklärt Kuhn. Zusätzlich zum Ansteigen der Meere durch die Wärmeausdehnung der Ozeane würde der Meeresspiegel allein durch das Abschmelzen des Eises der Westantarktis um einen Meter pro hundert Jahre ansteigen. “Verschwindet diese Eismasse, steigt allein dadurch der globale Meeresspiegel um fünf bis sieben Meter”, so der Antarktis-Forscher. Damit stehe auch die Kühlleistung der Pole auf dem Spiel, denn das eintreffende Sonnenlicht kann in diesem Fall nicht mehr im bisherigen Ausmaß reflektiert werden.

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Malediven wollen in einer Dekade CO2-neutral sein

Solar- und Windenergie soll fossile Brennstoffe ersetzen 

Innerhalb einer einzigen Dekade will der neue Präsident der Malediven, Mohammed Nasheed sein 1.200 Inseln umfassendes Staatsgebiet CO2-neutral machen. Die nur 298 Quadratkilometer große Republik gehört zu den am stärksten gefährdeten Ländern, da es an vielen Stellen nur wenige Meter aus dem Meer ragt. Ein Anstieg des Meeresspiegels hätte fatale Folgen für die dort lebende Bevölkerung. Nasheed will für viele andere Nationen ein Vorbild in Sachen Klimaschutz sein, berichtet BBC-online.

Keine einzige Malediven-Insel ragt mehr als 1,8 Meter aus dem Meer empor. Gerade dieser Umstand macht das Land vor dem indischen Subkontinent so verletzlich (pressetext berichtete http://pressetext.com/news/081110037/). Mit einer Einwohnerzahl von rund 280.000 sind die Inseln, von denen ein Großteil nicht bewohnt ist, relativ dicht besiedelt. Die Kosten der Energieversorgungsumstellung werden auf rund 110 Mio. Dollar jährlich geschätzt. “Wir verstehen mehr als andere, welche gravierenden Folgen uns drohen, wenn wir nicht schleunigst etwas gegen die globale Erwärmung unternehmen”, so der Präsident. Man wolle nicht nur herumsitzen und den Rest der Welt dafür verantwortlich machen, sondern aktiv dagegen steuern. “Hoffentlich werden wir es schaffen CO2-neutral zu werden und können dann ein Vorbild für andere Länder werden.”

“Wir glauben, dass wir das schaffen können und denken, dass jeder in das Projekt eingebunden werden soll. Wir gehen davon aus, dass dies kein leichtes Unterfangen sein wird”, erklärt der Präsident im Telefoninterview mit BBC. Erschwerend komme noch hinzu, dass ein Großteil der Einwohner der Inseln sehr arm ist. “Wir haben für die Implementierung veralteter Energiequellen sehr viel Geld ausgegeben. Das soll nun ein Ende haben.”

Die Malediven http://www.visitmaldives.com sind ein Fremdenverkehrsziel von sonnenhungrigen Erholungsssuchenden und erfreuen sich großer Beliebtheit. Mehr als 600.000 Besucher – davon 75 Prozent aus Europa – reisen jährlich auf die Inseln im Indischen Ozean. Der Tourismus ist auch der größte Wirtschaftsfaktor und deckt über 30 Prozent des BIP. Rund 25.000 Malediver arbeiten in diesem Wirtschaftszweig. “Auch 2008 ist die Anzahl der Besucher nicht gesunken, sondern auf konstantem Niveau geblieben”, erklärt Tourismusminister Mohammed Sawat bei der diesjährigen ITB Berlin http://www.itb-berlin.de. Man wolle das Konzept “Ein Insel – ein Resort” erweitern, um auch zukünftig hohe Besucherzahlen zu erreichen. “Reisende sollen zudem immer öfter in Kontakt mit Einheimischen kommen”, so Sawat. Sein Ministerium unterstütze daher den Ausbau des Transportnetzes, damit Touristen schneller zwischen den Inseln reisen können.

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Airlines verlieren jährlich eine Mio. Gepäckstücke

Insgesamt 42 Mio. Gepäcksstücke haben die Fluggesellschaften im Jahr 2007 nicht ordnungsgemäß abgefertigt. Eine Mio. davon ist nach Angaben des Air Transport Users Council AUC http://www.auc.org.uk überhaupt verloren gegangen und nicht mehr aufgetaucht. Was die Konsumentenschutzorganisation vielen Fluglinien vorwirft, ist die schlechte und nicht ausreichende Kompensation nach Verlusten oder verspäteter Auslieferung. Einige der Airlines haben erklärt, das Gepäckservice verbessern zu wollen, allerdings kritisiert das AUC die mangelnde Schadenersatzleistung seitens der Fluglinien für die verspätete Lieferung. Die Kritik betrifft auch die geringen Kompensationen nach dem Verlust des Gepäcks, wenn nicht Rechnungen zum Nachweis mitgeliefert werden.

“Verspätetes Gepäck kann viele Gründe haben. Unter anderem zählen hierzu: kurzfristige Umbuchung des Passagiers auf einen anderen Flug, Übergewicht des Flugzeuges, abgerissener Gepäckslabel, Fehler beim Einchecken, technische Probleme in der Gepäckszentrale oder Fehlleitung beim Umsteigen”, so Margot Kapfer Pressesprecherin von Air France http://www.airfrance.at gegenüber pressetext. Eine Entschädigung gibt es nur für einen tatsächlich durch die Verspätung entstandenen Schaden. Das bedeutet, dass etwa eine Ersatz-Zahnbürste, nötigste Pflegemittel und notwendige Bekleidung gekauft werden musste. Die Fluggesellschaft kann sich der Haftung nur entziehen, wenn sie nachweist, dass sie alle zumutbaren Maßnahmen getroffen hat, um den Schaden zu vermeiden. Eine reine Reisepreisminderung wegen Gepäckverspätung sieht diese Verordnung jedoch nicht vor.

“KLM-Air France entschädigt Passagiere nach dem international vereinbarten Montrealer Abkommen”, so Kapfer. “Der Passagier muss sich, wenn sein Gepäck nicht da ist, umgehend an den Lost & Found-Schalter in der Ankunftshalle wenden. Dort wird der Vorgang aufgenommen, und eine Referenznummer wird ausgehändigt. Auszufüllen ist ein Fragebogen mit der genauen Beschreibung des Gepäcks und des Inhaltes”, erklärt Kapfer das Prozedere. Alle Ausgaben müssen mit Quittungen belegt werden und innerhalb einer Frist von 21 Tagen nach Erhalt des Gepäcks, in schriftlicher Form an das befördernde Unternehmen angezeigt werden. “Unabhängig davon, ob es sich um eine Gepäcksverspätung oder einen -verlust handelt, werden angemessene Kosten innerhalb der Höchsthaftung des Montrealer Abkommens gegen Rechnung ersetzt.” Die Höchsthaftung beträgt 1.000 Sonderziehungsrechte pro Passagier, was in etwa 1.100 Euro entspricht.

“Was die AUC den Airlines vorwirft, ist die Tatsache, dass diese allzu oft versucht, das Schadensrisiko auf den Passagier abzuwälzen”, so AUC-Vositzende Tina Tietjen. Dass die Zahl der verlorenen bzw. verspätet eingelangten Gepäcksstücke rasant ansteigt, könne man anhand der Zahlen feststellen. 2005 waren es 30 Mio. Gepäcksstücke, die zu spät ausgeliefert oder verloren wurden, 2006 waren bereits 34 Mio. betroffen. Mit steigenden Passagierzahlen gehen die AUC-Experten davon aus, dass diese Zahl auf 70 Mio. Gepäcksstücke bis 2019 ansteigen könnte.

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Größter Meeressaurier in der Arktis entdeckt

Schwimmende Raubechse mit 30-Zentimeter-Zähnen Alle bisherigen Größenmaßstäbe durchbricht ein Meeresreptil, dessen Fossil auf der Inselgruppe Svalbard im norwegischen Spitzbergen-Land entdeckt wurde. Die Raubechse aus der Familie der Pliosaurier wog 45 Tonnen und maß 15 Meter, drei Meter lang waren alleine Schädel wie auch die Seitenflossen. “Es gibt kein ähnliches Wasserreptil, das ihm an Größe auch nur nahe kommt”, sagt Espen Knutsen vom Naturhistorischen Museum der Universität Oslo http://www.nhm.uio.no, im pressetext-Interview. Der Paläontologe war Teil des von Jørn H. Hurum geleiteten Ausgrabungsteams, das die Überreste des Reptils entdeckte. Das Tier, das noch keinen wissenschaftlichen Namen besitzt, lebte vor etwa 150 Mio. Jahren in der ausgehenden Jurazeit.

Pliosaurier waren die stärksten Räuber im Ozean und jagten Fische, Tintenfische und auch andere Meeresreptilien. Ihr Körper glich einer Paddelform und verfügte über mächtige Flossen, mit denen die Tiere durchs Wasser glitten. Der aktuelle Fund zeigt ein fast komplettes Exemplar. “Wir fanden Schädel, Hals und Rückenteile, die Schulterparts und eine fast vollständige Seitenflosse”, berichtet Knutsen. Im Schädel steckten noch mehrere Zähne, die bis zu dreißig Zentimeter lang waren und einen Durchmesser von sechs Zentimetern besaßen. Diese außerordentliche Größe sei durch Evolutionsprozesse erklärbar. “Nachdem die Beutetiere immer größer wurden, wuchsen auch die Räuber.” Der Tod des gefundenen Tieres sei natürlicher Art gewesen und ginge auf keine Massenauslöschung zurück, da die Landsaurier erst 85 Mio. Jahre später ausgestorben seien, so Knutsen.

Die arktische Inselgruppe Svalbard, die zu Lebzeigen des Fossils gemäßigt warm war, ist heute ein reicher Fundort für verschiedene Meeresfossilen. Schon 2006 fand man den Schädel eines ersten Pliosauriers, der aus einem Berghang frei herausragte. Die nun entdeckten Reste eines weiteren, vollständigeren Exemplars sind für die Forscher die Bestätigung für die Existenz dieser noch unbekannten Pliosaurier-Art. “Die neuerlichen Funde haben unsere Annahme bestätigt, dass das Tier stärker und größer als alle vergleichbaren Arten war”, so Knutsen. Weitere Expeditionen sollen Hinweisen für weitere verborgene Fossilien nachgehen und klären, ob die Spitzbergen-Insel ein Ort waren, an dem Pliosaurier-Jungen aufgezüchtet wurden.

Vertreter der Pliosaurier wurden bisher in allen Weltmeeren gefunden, besonders in England, Australien, Russland und Südamerika. Der bislang größte identifizierte Pliosaurier ist der australische Kronosaurus, der bis zu elf Meter lang wurde. Beim nun entdeckten Reptil handelt es sich jedoch um eine neue Art. “Was wir gefunden haben, ist nicht nur größer als alle bisher bekannten Meeressaurier, sondern unterscheidet sich auch in gewissen Aspekten von ihnen – etwa im Aufbau der Wirbel, der Flossen oder des Schädels”, so Knutsen. Derzeit wird der Fund bloß als “Monster” bezeichnet, doch die norwegischen Forscher suchen bereits nach einem passenden Namen. “Die wissenschaftliche Bezeichnung wird sich entweder an das Aussehen des Tieres oder an den Fundort anlehnen”, so der Paläontologe abschließend zu pressetext.

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„Abwracken“ mit Sport EDER beim Weiterbildungsworkshop & Mares Testival 2009 in Rovinj


Tauchworkshop & Trainingscamp für Diveleader an der Adria mit “Mares Testival“ vom 5. April bis 11. April 2009 mit Sport EDER  

Mares testivalEine Woche Tauchtraining mit Trockentauchen, Wracktauchen, Tieftauchen, Nitrox und DAN & Stress & Rescue Workshop bietet Sport EDER an seiner Auslandstauchbasis Scuba Valdaliso in Rovinj an.

Vom 5. April bis 11. April 2009 können bei diesem Event sämtliche Specialtys von den weltgrößten Tauchsportverbänden DAN, PADI , SSI & CMAS/VIT absolviert werden! Insbesondere wird ein Augenmerk auf die Diveleader und Assistentenausbildung gelegt.

Mit dabei sind: Georg Arends, VIT-Ausbildungsleiter und Tauchmedizinexperte & Dusan Runjaic, Chef von Mares Deutschland.

Hochinteressante Seminare von und mit den Experten der Branche !

Eine Infotainment –Show „Tauchtechnik“ der Firma Mares und ein Workshop zum Thema „Tauchmedizin – Zauberstoff Sauerstoff“ warten auf die Teilnehmer! Von den Experten in der Tauchbranche!

Mares Testival- eine echte „Materialschlacht“ wartet auf die Taucher!

Außerdem können Taucher beim Mares Testival alle Produkte, vor allem die Trockentauchanzüge Polar Fit, Ice Fit & Dry Fit gratis testen, das dürft ihr euch nicht entgehen lassen. Eine echte „Materialschlacht“ zum ausprobieren, testen, diskutieren!  Jackets, Flossen, Regler, … alle Produkte.

„Abwracken“ – SSI Specialty Wracktauchen gratis!

Alle Teilnehmer, welche die Voraussetzungen dafür erfüllen, können gratis an einem Wracktauch-Specialty teilnehmen (zzgl. Brevetierung und Lehrunterlagen). Tauchen an Wracks ist Tauchen in der Vergangenheit – und ist immer auch mit etwas Gänsehaut verbunden… Es ist ein faszinierendes Erlebnis, große Schiffe aus der Vogelperspektive zu erleben und von oben an die Kapitäns Brücke heran zu schweben. Die Gewässer vor Rovinj bietet dazu ideale Voraussetzungen – die Baron Gautsch ein Wrack der Superlative steht dabei natürlich auf dem Ausfahrtenprogramm.

Cross-Over Instructor Kurse & DAN Instructor Kurse !

Die Sport EDER Instructor Trainer sorgen dafür, dass auch bereits ausgebildete Tauchlehrer auf ihre Kosten kommen. So besteht die Möglichkeit für euch sämtliche DAN Instructor Kurse zu belegen, ein Cross-Over zum CMAS/VIT-Tauchlehrer zu absolvieren oder ein Cross-Over zum SSI Instructor zu belegen. Außerdem findet in dieser Woche ein SSI ITC mit SSI Instructor Trainer Stefan BERGER samt Prüfung (IE) mit SSI Certifier Wolfgang EDER statt.

Die Vorteile:

  • Alle Specialtys mit 50% Rabatt
  • Non-Limit-Tauchen
  • Übernachtung in Mobilhomes
  • Gratis Specialty Wracktauchen
  • zusammen für nur 269,– € (ohne kroatische Tauchgebühren & ohne Specialty-Kosten!)
  • Anreise in Fahrgemeinschaften
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SSI Diveleader Update bei Sport EDER

SSI Divelader update 2009 in RuhstorfDie SSi Divecons und SSI Instructors von Sport EDER bilden sich fort

Die Tauchlehrerakademie Sport EDER in Neuhaus am Inn führte heute ein SSI Diveleader Update durch. Das Update wurde von SSI Instructor Trainer Stefan Berger und SSI Certifier Wolfgang EDER durchgeführt.

Im ersten Teil  frischten alle Teilnehmer ihre Skills im Hallanbad Ruhstorf auf. Insbesonders wurde dabei Wert auf die Notfallsituationen (Lösung von ohne Luft Situationen) unter Wasser gelegt. Im Stationsbetrieb konnten so alle Leader ihre Fertigkeiten wiederholen und verbessern.
Im zweiten Teil ging SSI Instructor Trainer Stefan BERGER im Cafe des Hallenbades Ruhstorf mittels Power Point Präsentation auf die Neuerungen in der SSI Leader Struktur ein. Dabei wurden vor allem die neuen Kurse SSI Divemaster, SSI Diveguide und das Specialty Science of Diving eingegangen. Die neuen Ausbildungs-Materialien (Record Cards, Videos, DVD´s, …) stellte Berger ebnfalls vor.

So wurden die SSI Dieveleader von Sport EDER bestens auf die neue Tauchsaison vorbereitet. Weitere Fotos gibt´s hier zu sehen …

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VIT hat neue Ehremitglieder

VITRenate Hirse, Präsidentin des VIT, ehrte für langjährige Mitgliedschaft und Mitarbeit im Verband VIT Helmut Drache, Günther Würschinger und Martin Waldhauser.

Die Messe f.re.e in München war ein willkommener Rahmen für eine der schönsten Aufgaben eines Präsidiums. Gleich zwei Ur-Gesteinen des VIT wurde die Ehrenmitgliedschaften verliehen, Günther Würschinger und Helmut Drache. Die Präsidentin, Renate Hirse, begrüßte die Mitglieder und stellte einige ihrer Verdienste heraus.
Helmut Drache, VIT-TL** mit der TL Nr. 21 wurde schon kurz nach der Gründung des Verbandes VIT-Mitglied. „Nichts konnte ihn aus der Ruhe bringen“, berichten seine Schüler, „nicht mal eine Paniksituation.“ Als erste Tauchschule Deutschlands, absolvierte Helmut Drache die gesamte Tauchausbildung im Baggersee getreu den Richtlinien des VIT und unter Einhaltung der strengen Standards; Qualität, Sicherheit, Umweltschutz. Für die 70er Jahre ein revolutionärer Weg, eine Tauchausbildung ohne Schwimmbadnutzung. Es war möglich, unter Beachtung des hohen VIT-Standards, einen neuen Weg zu gehen. Er zeigte Mut und der Erfolg gab ihm recht.

Ein weiterer VIT TL*** mit der legendären TL Nr. 5 wurde geehrt. Die Nr. 5 verrät es schon, hier begrüßten der VIT ein Gründungsmitglied des VIT, ein wahres Fossil des Verbandes, Günther Würschinger. Er zeichnete sich durch sein enormes Engagement für den Verband aus. Immer aktiv, seinen Verband zu unterstützen, organisierte er auch gleich, die von Martin Waldhauser entworfenen Taucherpässe und Logbücher für den Gebrauch umzusetzen. Wasserfestes Papier für die Logbücher war wichtig, und die ständige Weiterentwicklung ist bis heute zu sehen. Er war es, der die Tauchtechnikseminare für die Tauchlehrerprüfungen entwickelte und durchführte; die Teilnehmer/innen sprechen noch heute von der nachhaltigen Qualität der Unterweisungen. Unermüdlich war auch sein Einsatz als TL-Prüfer. Es machte jeden TL Kandidaten stolz er den Schulterschlag zur bestandenen Prüfung gab.

Beiden neuen Ehrenmitgliedern wurde eine Ehrenurkunde und ein beleuchteter gläserner Sockel mit VIT-Emblem und seinem Namen überreicht.

Abschließend wurde auch das erste, schon ernanntes Ehrenmitglied, aufgerufen, Martin Waldhauser. Die Überraschung war ihm anzusehen. Dem Präsidium war es wichtig, dass auch Martin, der schon im letzten Jahr für seine herausragenden Einsatz für den VIT geehrt worden war, eine Ehrenurkunde und einen beleuchteten gläsernen Sockel mit VIT-Emblem und seinem Namen überreicht bekam.

Die Freude über die Ehrungen und dass alle drei Ehrenmitglieder teilnehmen konnten, war allen Beteiligten anzusehen.

Der VIT wünscht Martin, Günther und Helmut alles Gute für die Zukunft.

Hier geht´s zum Video von “unterwasserwelt”…

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Lärm gefährdet die Meeresbewohner

Wanderung und Reproduktion von Schiffsgeräuschen beeinflusst

Lärm aus Schiffahrt und Ölbohrungen irritiert Fische und Meeressäuger. Er kann Stress und sogar Hörsturz verursachen und der Reproduktion und Wanderung der Tiere schaden. Das sagt der Meeresforscher Arthur Popper von der University of Maryland http://www.umd.edu in der Fachzeitschrift Integrative Zoology. “Wenn die menschenverursachten Geräusche im Meer bei manchen Tieren auch nur kleine Verhaltensänderungen hervorrufen, bedroht es die Existenz anderer”, so Popper. Alles, was in der Umgebung die Fähigkeit der Organismen die Geräuscherkennung verändere, könne sich negativ auf das Leben von Tieren verändern. Dabei reagierten die Tiere nicht anders als Menschen und andere Landlebewesen auch, so der Meeresbiologe.

“Laute Geräusche machen es Tieren schwer, andere akustische Informationen wahrzunehmen, die sie zur Orientierung brauchen”, erklärt Guido Dehnhardt vom Institut für Biowissenschaften der Universität Rostock http://www.biologie.uni-rostock.de gegenüber pressetext. Meerestiere kommunizieren über Geräusche und holen über die Akustik dreidimensionale Informationen über ihre Umwelt ein. Die Geräuschwahrnehmung unter Wasser erfolgt auf verschiedene Weisen. Fische besitzen Seitenlinien-Organe, die auf Wasserbewegungen ansprechen, was für Orientierung, für Ortung von Beute sowie für das Ausweichen von Räubern wichtig ist. Das Hörsystem von Meeressäugern wie Wale und Robben ist hingegen mit dem menschlichen Gehör vergleichbar, erklärt der Rostocker Spezialist für sensorische und kognitive Ökologie.

Unter Wasser gelten eigene Gesetze für den Schall, wird er doch fünfmal schneller übertragen als in der Luft. “Man vermutet, dass der Schall von Tönen niedriger Frequenzen, wie sie etwa Wale ausstoßen, über tausende Kilometer transportiert werden kann”, so Dehnhardt. In Küstennähe seien die Auswirkungen von Bootsgeräusche allerdings begrenzt. “Die von Wellen verursachten Geräusche sind stärker als Bootsgeräusche und verursachen bei Lebewesen immer wieder Orientierungsprobleme. Diese Störung durch das Wellengeräusch verursacht immer wieder die Strandung von Walen oder die Kollision von Seekühen mit Booten, deren Motorengeräusch sie nicht wahrnahmen.”

Weniger weiß man derzeit über die Auswirkung von Lärm im Hochseebereich. “Echolote zeigen jedoch, dass Fische aufgrund von Schiffsmotor-Geräuschen ausweichen”, sagt Rainer Froese vom Leibnitz-Institut für Meereswissenschaften der Universität Kiel GEOMAR http://www.ifm-geomar.de im pressetext-Interview. In modernen Schiffen sei zwar eine geringe Geräuschabgabe bemerkbar, der Grund dafür sei jedoch nicht die höhere Rücksichtnahme auf die Meeresbewohner. “In Passagiersschiffen versucht man, die von den Turbinen verursachten Vibrationen im Schiff gering zu halten, da diese viel Energie verbrauchen.” Bei Kriegsschiffen sei man hingegen aus taktischen Gründen um die Minimierung des Schalls bemüht.

Besonders zerstörerisch sei der Schall beim Dynamitfischen. Dabei handelt es sich um eine streng verbotene, jedoch in Ostafrika und Südostasien noch weit verbreitete Fischereimethode. “Dabei werden selbstgebaute Ladungen im Wasser zur Explosion gebracht. Die Schallwellen zerstören die Schwimmblase der Fische im Umkreis von bis zu 30 Meter. Die Fischer sammeln schließlich die an die Oberfläche getriebenen toten Fische”, so Froese. Auch das Ökosystem Korallenriff wird dadurch empfindlich geschädigt. Ähnliche Auswirkung im großen Stil hätten Schallkanonen, die in Kriegen zum Aufspüren von U-Booten eingesetzt werden. “Sogar Wale starben an diesen extremen Schallwellen”, so der Meeresforscher.

Ein Faktor, der Schall im Wasser verstärkt, ist die zunehmende Versauerung der Ozeane. “Durch die Änderung der chemischen Zusammensetzung absorbiert das Wasser den Schall weniger und zwar gerade in den Frequenzen, in denen Meereslebewesen hören”, sagt Ulf Riebesell, GEOMAR-Spezialist für Biologische Ozeanographie, gegenüber pressetext. Der dadurch verloren gegangene Geräuschepuffer macht Schall lauter, was die Verständigung unter den Meeresbewohnern über große Distanzen erleichtern kann. “Gleichzeitig wird jedoch auch der Schall, der von Schiffen ausgeht, viel lauter wahrgenommen”, so Riebesell.

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