Für sicheres und komfortables atmen unter Wasser – der Atemregler (Regulator)

Der moderne Atemregler und seine Funktion

Kein anderer Bestandteil eines Tauchgeräts setzt das Vertrauen des Tauchers mehr voraus, als der Atemregler. Schon beim ersten Atemzug unter Wasser beim Tauchkurs ist dieser Zweifel in uns existent und es kostet uns Überwindung diesen Atemzug  zu machen. Dabei stellt der Anfänger gerne die Fragen:

Bringt der Atemregler sofort Luft?

Ist die Luft leicht zu atmen?

Kommt kein Wasser in den Automaten?

Aber auch schon beim ersten Atemzug kommt das gute Gefühl, dein Atemregler versorgt dich unter Wasser bestens mit Luft. Man kann ganz normal atmen und selbst bei stärkeren Belastungen wie z.B. beim Husten, funktioniert er einwandfrei. Selbstverständlich gibt es Qualitätsunterschiede, die mit Klein-, Mittel- oder Oberklassen Pkws verglichen werden können. Jeder am Markt befindliche Atemregler ist zertifiziert und somit zum Tauchen zugelassen. Wie bei den Autos erhält man für etwas mehr Geld auch mehr Qualität. Und wer sich ins Gelände begibt, der kauft einen Allrad angetrieben Pkw, wer ins kalte Wasser geht, der benötigt einen kaltwassertauchglichen Atemregler mit entsprechendem Zubehör.

Wie funktioniert ein Atemregler?

Mares Instinct 15x Atemregler-Sparset – fertig montiert

In der 1.Stufe reduziert er den Flaschendruck auf ca. 10 bar über den Umgebungsdruck (Mitteldruck) und in der 2. Stufe, dem Lungenautomaten bringt er die Atemluft auf den Umgebungsdruck. So versorgt er den Taucher in jeder Tiefe bei bestmöglichem Atemkomfort mit Luft.

Die im Sporttauchbereich gängigste Bauform ist ein zweistufiger Einschlauchatemregler. Bei diesem Typ erfolgt die Druckreduktion in zwei baulich getrennten Stufen, die mit einem Mitteldruckschlauch verbunden sind. Tauchshop-Online bietet mit dem Mares Instinct 15x Atemregler-Sparset – fertig montiert , Scubapro MK11 C350, Apeks XTX 40 Atemregler Set inkl. Octopus XTX 40 und Seac Sub MX 100 Atemregler Set günstige Regler und Sets ab 199.-€

Sicherheitshinweis

Beachte bitte unbedingt, dass du beim Tauchen niemals die Luft anhalten darfst, sondern ruhig und gleichmäßig atmen sollst, da dir dein Atemregler die Luft unter dem in deiner Tauchtiefe herrschenden Umgebungsdruck zur Verfügung stellt. Beim Aufstieg dehnt sich die Luft in der Lunge aus und beim Luftanhalten könnte diese geschädigt werden.

Die Bestandteile eines Atemreglers und deren Zweck

Die 1.Stufe – der Druckminderer – reduziert den Flaschendruck auf einen Mitteldruck von etwa 9-10 bar über dem jeweiligen Umgebungsdruck.

In der 1. Stufe befinden sich die Hochdruckanschlüsse (mit HD oder HP gekennzeichnet) für das Finimeter, sowie Mitteldruckanschlüsse (mit MD oder LP gekennzeichnet) für den Hauptautomaten, den

Mares 15X

Der Flaschenanschluss erfolgt über ein Handrad (sog. DIN-Anschluss). Manchmal wird auch ein Bügelanschluss (sog. INT-Anschluss) verwendet, der aber wesentlich störanfälliger ist. Zwischen beiden Systemen gibt es entsprechende DIN-INT-Adapter.

Kauft man eine einzelne 1.Stufe um an diese den Oktopus anzuschließen, dann düfen dazu nur Bauteile vom gleichen Hersteller verwendet werden. Heutzutage werden diese zum Teil günstig angeboten wie die Mares 15X 1. Stufe oder Scubapro MK11 1.Stufe/1st Stage

2.Stufe

Die Luft wird von der ersten Stufe über einen Mitteldruckschlauch zur zweiten Stufe – dem Lungenautomaten – geleitet. Dieser reduziert den Mitteldruck auf den jeweiligen Umgebungsdruck. Er besteht aus Gehäuse (Metall oder Kunststoff), Mundstück, Ausatemventil, Blasenabweiser für die Ausatemluft und der Luftdusche, mit dem die Stufe manuell betätigt werden kann.

Metalsub Flexschlauch Atemregler 3/8

Wichtig ist die Führung der Schläuche vom Flaschenanschluss zum Mund des Tauchers. Damit der Taucher den Lungenautomat möglichst komfortabel im Mund halten kann, müssen Schlauchlänge, Schlauchführung und Material richtig gewählt werden. Gerne verwendet werden zur Zeit Miflex-Mitteldruckschläuche oder Metalsub Flex-Atemreglerschäuche die weicher sind und die auch in unterschiedlichen Längen angeboten werden.

Mares Loop

Die Firma Mares hat mit ihrem Loop 72 Atemregler das System so verbessert, dass der Reglerschlauch von unten zwischen Arm und Körper herangeführt wird. Somit kann der Taucher seinen Kopf in alle Richtungen bewegen und spürt nahezu keinen Widerstand vom Schlauch.

Um ein Eindringen von Wasser während des Tauchgangs zu vermeiden, müssen die Blasenabweiser des Lungenautomaten immer nach unten zeigen. Nimm deshalb nie einen Lungenautomaten verkehrt herum in den Mund.

Es müssen generell zwei Lungenautomaten mitgeführt werden. Beim Geräte- und Partnercheck vor dem Tauchgang, wie auch bei der Pflege und Wartung gelten alle Regeln für beide Lungenautomaten.

Hauptautomat

Der Hauptautomat ist die zweite Stufe, die du selbst regulär während des Tauchgangs verwendest.

Oktopus oder Zweit-/Reserveautomat

Der Oktopus ist eine zusätzliche, dem Hauptautomaten gleichwertige 2. Stufe des Atemreglers. Er ist als Hilfe für den Tauchpartner gedacht, falls dessen Atemregler versagt. Aus diesem Grunde ist er mit einem etwas längeren Mitteldruckschlauch ausgestattet, um mehr Bewegungsfreiheit zu gewährleisten. Meistens sind sowohl der Schlauch als auch der Oktopus gelb gekennzeichnet.

Der Oktopus muss vom gleichen Hersteller wie der restliche Atemregler stammen. Kombinationen von Bauteilen unterschiedlicher Hersteller sind aus Produkthaftungs- und Kompatibilitätsgründen nicht zulässig.

Westenautomat –Scubapro Air 2 Inflatorautomat

Der Air 2 verbessert den Tauchkomfort, da der Oktopus im Inflator integriert ist und somit die Anzahl der Schäuche verringert wird.

Scubapro Air 2 Inflatorautomat

 

Finimeter
Ein Finimeter ist ein Unterwasser-Manometer mit Bar-Skala.

Das Finimeter ist ein mechanisches oder elektronisches Anzeigegerät für den aktuellen Flaschendruck (Manometer) und zeigt somit den verbleibenden Luftvorrat an. Es wird am Hochdruckanschluss (Bezeichnung HD bzw. HP) der ersten Stufe des Atemreglers über einen Hochdruckschlauch oder einen Sender montiert.

Der Druck wird in der Einheit Bar angezeigt, teilweise zusätzlich in der angloamerikanischen Maßeinheit psi (pound per square inch, 200 bar entsprechen 2900 psi). Der Anzeigebereich reicht bis 50% über den Betriebsdruck, d. h. meist bis 300 bar bzw. 450 bar. Der Bereich von 0 bis 50 bar ist als Hinweis auf die Reserve farbig markiert.

Zum Schutz vor Druckstößen beim Öffnen des Flaschenventils und um die ausströmende Gasmenge bei einem Defekt zu reduzieren, ist im Anschluss an der ersten Stufe eine Drossel eingebaut.

Inflatorschlauch

Der Inflatorschlauch wird an einem Mitteldruckabgang der ersten Stufe angeschlossen. Er dient dazu, das Jacket bzw. den Trockentauchanzug über einen Inflator mit Luft zu befüllen.

Mit der Schnellkupplung ist das Anschließen an den Inflator – wenn auch mit höherem Kraftaufwand – auch unter Druck möglich.

Pflege und Wartung

Nach dem Tauchgang solltest du deine Ausrüstung in klarem Süßwasser spülen. Das ist vor allem beim Atemregler wichtig, da Salz die Korrosion begünstigt. Wichtig ist, dass kein Wasser in die erste Stufe gelangt, da im drucklosen Zustand die Ventile im Inneren offen sind.

Gehe zum Spülen wie folgt vor:

Verschließe den Hochdruckeingang der ersten Stufe mit deinem Daumen und tauche sie mehrfach in sauberes Süßwasser. Ein Hin- und Herschwenken hat einen geringen Effekt. Besser tauchst du sie mehrfach ein, nimmst sie wieder heraus und lässt sie abtropfen.
Die zweiten Stufen spülst du genauso, aber ohne sie zu schwenken, da moderne Atemregler sehr geringe Schließdrücke haben. Betätige auf keinen Fall die Luftdusche, da sonst Wasser in die Mitteldruckschläuche eindringen kann.
Wenn möglich, setze den Atemregler nochmals unter Druck und trockne ihn, indem du die Luftdusche betätigst.
Lasse den Atemregler im Schatten trocknen ohne die Schläuche zu knicken.
Wenn im Urlaub keine saubere Spülmöglichkeit vorhanden ist, dann verpacke den Atemregler bis zum nächsten Tauchgang mit verschlossener erster Stufe so, dass er nicht trocknen kann.

Die zweite Stufe sollte in regelmäßigen Abständen desinfiziert werden um Pilzbefall vorzubeugen. Dies wird aber immer bei der Revision des Reglers in der Fachwerkstatt gemacht.

Die Gewährleistungsfrist für neue Geräte beträgt zwei Jahre. Sie gilt allerdings nur bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und nur, wenn die vom Hersteller vorgeschriebenen Serviceintervalle eingehalten wurden. Diese betragen beispielsweise bei Atemreglern meist ein Jahr oder 100 Tauchgänge. Verschleißteile sind von der Gewährleistung ausgenommen.

Service ist Vertrauenssache, denn du vertraust deinem Atemregler unter Wasser eigentlich dein Leben an. Die Mitarbeiter der Servicestellen machen bei den Herstellern entsprechende Kurse und müssen genau nach den Herstellervorgaben arbeiten. Es gibt genügend Bastler, die glauben, solche Reparaturen selbst machen zu können. Möglicherweise haben sie sogar die Fähigkeit und die Originalersatzteile. Es bleibt allerdings das rechtliche Risiko: Am eigenen Atemregler zu manipulieren hat keine rechtlichen Folgen. Verleiht man ihn aber, muss man die Produkthaftung übernehmen. Das bedeutet, dass im Falle eines Unfalls die Person, die an dem Regler herumgeschraubt hat, nachweisen muss, dass diese Manipulation nicht Auslöser des Unfalls war. Auch wenn du deinen Atemregler nicht verleihst, solltest du auf keinen Fall selbst daran herumbasteln, sondern ihn zu einem Fachhändler zum Service bzw. zur Reparatur geben.

Fehlfunktionen

Generell solltest du deinen Atemregler auf keinen Fall verwenden, wenn er sich ungewöhnlich verhält, also abbläst, blubbert, einen hohen Atemwiderstand hat, etc. Bring ihn in diesem Fall zu einem Fachmann zur Überprüfung.

Apeks Travel Kit – Mundstück/O-Ring-Set

Ein defektes Mundstück kann gefährlich werden, da gerade an der Schnittstelle zwischen Wasser und Luft ein Loch oder ein schlechter Halt fatale Folgen haben kann. Deshalb sollte das Mundstück auf Dichtheit und die Bisswarzen auf Stabilität geprüft werden. Ein Mundstück kann auch von Laien gewechselt werden und sollte bei der Tauchfahrt immer auf Reserve dabei sein.

Vereisung

Prestige De Luxe Kaltwasserset

Beim Tauchen kann es zu einem Vereisen des Atemreglers kommen. Aus diesem Grund dürfen bei Wassertemperaturen unter +10°C nur kaltwassertaugliche Atemregler eingesetzt werden. Zur Sicherheit und bei tieferen Tauchgängen sollten darüber hinaus zwei gleichwertige Atemregler an einem doppelt absperrbaren Flaschenventil montiert werden. Vereist der Hauptautomat, kann dieser durch den Taucher selbst oder durch den Partner am Flaschenventil abgestellt und über den Reserveautomat weiter geatmet werden. Ein Oktopus, der an der gleichen ersten Stufe wie der Hauptautomat montiert ist, ist bei einer durch Vereisung voll abblasenden zweiten Stufe wenig hilfreich, da die Druckluftflasche dann innerhalb kürzester Zeit leer ist.
Membrangesteuerte erste Stufe.

Kaltwassertauglichkeit

Die Norm DIN EN 250 gibt Grenzwerte beispielsweise für die Atemarbeit und die maximalen Ein- und Ausatemdrücke vor, die nicht überschritten werden dürfen.

Soll ein Atemregler in Gewässern mit einer Temperatur von unter +10°C eingesetzt werden, muss er eine Zusatzprüfung bestehen. Er wird dabei in einem Wasserbad mit einer Temperatur unter 4°C 5 Minuten lang mit einem Atemminutenvolumen von 62,5 l/min bei einem Umgebungsdruck von 6 bar geatmet. Überschreitet er dabei die Grenzen bezüglich Atemarbeit und Ansprechdrücken nicht, darf er als kaltwassertauglich angeboten werden.

Andere Ausdrücke wie vereisungsgeschützt oder vereisungssicher sind Marketingausdrücke. Es gibt keine vereisungssicheren Atemregler, da dieses Problem nicht nur den Atemregler, sondern auch die Luft in den Druckluftflaschen betrifft. Ist die Luft zu feucht, kann auch der beste Atemregler vereisen.

Die Kaltwassergrenze von +10°C bedeutet, dass in Binnengewässern in Mitteleuropa grundsätzlich nur kaltwassertaugliche Atemregler eingesetzt werden dürfen, da die Temperatur auch im Sommer unterhalb der Sprungschicht nicht höher liegt. Bei solchen Tauchgängen sollte man deshalb zwei unabhängige Atemregler an einem doppelt absperrbaren Flaschenventil einsetzen.

Mit Sport Eder zu den Wracks des Nordens in Ägypten

Tour: 8 Tage/7 Nächte   17.10.-24.10.2019   Nord Tour / Wrack

Auf besonderen Wunsch geht es heuer wieder zu den Wracks der legendären Nordtour. Mit Wolfgang und Robert sind die alten Hasen von Sport Eder mit von der Partie. Schon jetzt sind Plätze reserviert und wer noch mitkommen möchte, muss sich so schnell als möglich anmelden. Es sind noch 8 Plätze frei. Alle Teilnehmer bekommen dazu das Bavaria-Set von Sport Eder und dazu unseren Lederhosen-Shorty. (Es sind leider nicht  mehr alle Größen vorrätig)

  

Inkl. Vollpension, Tauchen, Gruppen-Transfers    699,- Euro 

ab/an Hurghada

Vor Ort: alle Gebühren (Visum, Marinepark und Hafen) 160,- €

Alkoholische Getränke, Trinkgelder (empfohlen 40,- bis 70,- €)

Gesamteindruck: Die M/Y Dreams gehört zur Sea Serpent Fleet
und ist ein wunderschönes Safariboot speziell für kleine Gruppen
oder individuelle Taucher, die sich eine private Atmosphäre
wünschen. Dieses luxuriöse Tauchschiff der guten Mittelklasse
ist 28 Meter lang, sehr schnell und für kleine Gruppen von 10 bis
16 Tauchern ausgelegt, die in 8 Kabinen ausreichend Platz haben.

Ausstattung: Länge 28 m, Breite 6 m, große Lounge mit TV/DVD, Bar und HiFi für gemütliche Abende, separater Essbereich, zwei geräumige Sonnendecks und ein geräumiges Tauchdeck. Alle notwendigen Funk-, Navigations- und Sicherheitseinrichtungen, Internetverbindung, zwei CAT-Motoren mit je 600 PS, zwei Generatoren, eine Entsalzungsanlage, zwei Kompressoren und eine Nitrox-Anlage.

Verpflegung: Vollpension in Buffetform. Im Reisepreis inklusive sind Wasser, Tee, Kaffee und Softdrinks. Die Verpflegungsleistung beginnt mit dem Abendessen am ersten Tag und endet mit dem Frühstück am letzten Tag.

Tauchen: Täglich bis zu vier Tauchgänge an sechs Tauchtagen. Zwei Kompressoren, Nitrox-Kompressor, Tauchflaschen Alu 12 Liter (15 Liter mit Voranmeldung 35,- Euro / Woche) DIN/INT, zwei Zodiaks mit Außenbordmotor. Nitrox 50,- Euro / Woche.

Anmeldung:Anmeldung Gruppenreise Dreams Sport Eder 17.10.2019

Bavaria – Lederhosen Shorty Set

 

Einsatz- und Verwendungsbereiche von Trockentauchanzügen

Tauchshop-Online ist der Begriff in der Trockentauch-Szene. Das Team von Sport Eder hat in den letzten Jahren über 1000 Trockentauchanzüge verkauft und dabei viel Erfahrung gesammelt.

Zu den Top-Sellern zählt dabei der Scubapro Everdry 4 von Scubapro sowie diverse Modelle von Mares, Aqualung, Bare. Kallweit und Camaro.

Wer regelmäßig in kalten Gewässern taucht wird früher oder später auf einen Trocki umsteigen. Auch wenn man mit einem guten Naßanzug gut in kaltem Wasser tauchen kann, so ist das Umziehen nach oder zwischen den Tauchgängen oft sehr unangenehm.

Warum sollte ich Trockentauchen?
Bessere Wärmeisolation bringt Sicherheit

Scubapro Everdry 4.0 Neopren-Trockentauchanzug

Frieren gehört zu den Gefahren beim Tauchen und deshalb ist eine gute Wärmeisolation sehr wichtig. Im Trocki ist der Taucher bis auf das Gesicht und eventuell die Haare  vollständig trocken. Luft ist ein Isolator und so bringt die im Anzug eingeschlosse Luft und das Material des Anzugs einen perfekten Wärmeschutz. Sogar sehr kaltes Wasser lässt sich über längere Zeit aushalten und das Umziehen ist wesentlich angenehmer als beim Halbtrockenanzug. Nach dem Tauchgang schlüpft man einfach in seine Freizeitkleidung. Beim Halbtrockenanzug hingegen muss man sich bei Wind und Wetter abtrocknen und dann umziehen.

Wer nicht ausreichend gegen die Kälte geschützt ist, friert beim Tauchgang und erhöht so das Risiko eines Tauchunfalls.   Bei Kälte verengen sich die Blutgefäße. Dadurch wird der Stickstoffabbau im Gewebe verlangsamt. Das wiederum hat einen Einfluss auf die Nullzeit. Zusätzlich verringert sich die Konzentrationsfähigkeit des Tauchers. Insgesamt ist das Trockentauchen nicht nur angenehmer als das Halbtrockentauchen, sondern erhöht auch die Sicherheit.

Beim Trockentauchen ist man von den äußeren Bedingungen weitgehend unabhängig. Ob im kalten Bergsee oder beim Eistauchen im Winter: Ein Trockentaucher kann das ganze Jahr hindurch seinem faszinierenden Hobby nachgehen. Zudem werden die Taucher immer älter und was man als Jugendlicher noch leicht ertragen hat, hält einem im Alter vom Tauchen ab.

Anzug-Typen

Neopren-Trockentauchanzug – Beim Neopren Trockentauchanzug ist die Neoprenstärke ausschlaggebend ob und welchen Unterzieher man braucht. Diese Trockentauchanzüge sind meist aus verdichtetem Neopren. Sie bieten den Komfort und die Flexibilität eines Nasstauchanzugs mit der Wasserdichtigkeit eines Trockentauchanzugs.

Gängige Neoprentrocki gibt es von 3 mm bis 7 mm Materialstärke.

Hervorragende Eigenschaften für passionierte Trockentaucher bietet der Everdry 4.
Er besticht durch Tragekomfort und hervorragende Bewegungsfreiheit bei eng anliegender Passform. Darüber hinaus punktet er mit optimierten Schulter- und Knieschonern, neuem Innenfutter und weichen Manschetten.
Die für 2018 aktualisierte Version besticht mit einer Fülle an neuen Design- und Komfortmerkmalen. Dieser Tauchanzug hat eine eng anliegende Passform, bietet hervorragende Bewegungsfreiheit und sorgt vor allem für eine optimale Wärmeisolierung. Wie jeden Trocki kann man den Everdry 4.0 mit einem dünnen Unterzieher oder auch ohne tragen.

 

Trilaminat Trockentauchanzug – Der Trilaminat Trocki ist ein Membrananzug

Scubapro Evertec LT Tri-Laminat

Wenn ein Neopren-Trockentauchanzug  Eigenisolation hat so ist der Membran-Trockentauchanzug ohne Eigenisolation. Letzterer besteht aus einer Trilaminat-Membran und bietet selbst keine Wärmedämmung.  Wie oben beschrieben erfolgt die Isolation im weit geschnittenen Anzug durch die eingeschlossene Luft und die untergezogene Kälteschutzbekleidung. Je mehr Luft zwischen dem Körper und dem Anzug ist um so besser isoliert er. Ein Membran-Trockentauchanzug kann relativ flexibel an die Temperatur des Wassers angepasst werden.

Scubapro Evertec LT Tri-Laminat – Er wird in jeder Hinsicht den Bedürfnissen des Sport- wie auch des Tech- und Berufstauchers gerecht.
Scubapro hat den Evertec LT neu gestaltete. Er ist eine leichtere Version des original Evertec Tri-Laminat Trockentauchanzuges. Das neu entwickelte Ripstop-Gewebe ist 25 Prozent leichter als sein Vorgänger. Es verbessert Dehnbarkeit des Anzuges und sorgt für eine für höhere Flexibilität beim Tauchen.  Tragekomfort und Robustheit werden in diesem Anzug vereint.

Weitere Features auf die man beim Trockentauchanzug  achten soll

  •     Front- oder Heckreißverschluß? Für einfaches Anziehen empfiehlt sich der selbstreparierende, diagonal verlaufende TiZip Masterseal     Reißverschluss. Der Rückenreißverschluss sollte eine Abdeckung haben.
  •     Die Nähte sollten doppelt mit dem Dichtband verklebt sein für maximale Haltbarkeit
  •     Knieschoner sollen robust und möglichst aus Soft Kevlar sein
  •     Zum leichten Anziehen ein komfortables Teleskopsystem inkl. Hosenträger und Schrittgurt
  •     hochflexible Nahtabdichtung
  •     Drehbares Si-Tech-Einlassventil
  •     Einstellbares Automatik-Auslassventil
  •     Leicht zugängliche großzügige Taschen an beiden Oberschenkeln
  •     EverFlex Warm-Neck-Kragen für besten Komfort
  •     I-Safe Computerhalterung zur Sicherung des Instruments
  •     Fersenlose Socken aus weichem Compressed-Neopren zum bequemen Tragen von Füßlingen oder Boots
  •     Inkl. 6,5 mm Kopfhaube und hochwertiger Transporttasche

 Manschetten

Manschetten an Armen und Hals können aus Latex, Silikon oder Neopren sein. Neoprenmanschetten wärmen und können repariert werden. Latex und Silikon dichten besser.

Ventile

Meist wird das Einlassventil in der Brustmitte angesetzt und das Auslassventil am linken Oberarm

Stiefel oder Socken mit Rockboots

Meist haben Trockentauchanzüge  feste Stiefel angesetzt. Flexibler ist aber ein angesetzter Neoprensocken, den man dann mit Rockboots tauchen kann. Muss der Socken oder Steifel gewechselt werden, wird dies in der Fachwerkstatt von Sport Eder erledigt.

Plegekit für den Trocki

Hosenträger – müssen beidseitig längenverstellbar sein

Trockentauchbügel

– sie sind das ideale Hilfsmittel, um Ihren Trockentauchanzug perfekt zu lagern.
Dabei werden die Füßlinge auf den Bügel geschoben und der Anzug kopfüber aufgehängt.

Pflegemittel – Pflegemittel für Zip und Manschette erhöhen die Lebensdauer des Anzugs

Scubapro Everflex Tauchanzug ausgezeichnet

Nun steht es fest – nicht nur bei Tauchshop-Online erfreut sich der Scubapro Everflex großer Beliebtheit. Nun wurde er auch mit dem Tauchen Award ausgezeichnt. Dabei ist der Scubapro Everflex 5/4mm Overall sicher der beliebteste bei den Tauchern. Er wird aber knapp gefogt vom Scubapro Everflex 7/5mm Overall und dem Scubapro Everflex 3/2mm Overall

Hier die Pressemitteilung von Scubapro

TAUCHEN AWARD für den Everflex Tauchanzug

SCUBAPRO ist stolz darauf, erneut mit einem Delfin geehrt worden zu sein und bedankt sich von Herzen bei allen Tauchern, die SCUBAPRO gewählt und diesen Erfolg möglich gemacht haben!

Jedes Jahr im Oktober und November fragt die Zeitschrift TAUCHEN ihre Leser nach den Besten in der Tauchbranche. Wer hat durch seine Leistungen einen TAUCHEN Award verdient? Jedes Jahr aufs Neue fiebert die gesamte Branche mit: Wer ist nominiert? Und wer ergattert letztendlich einen Delfin, den „Oscar“ der Tauch-Industrie?

Am 24. Januar war es soweit. Die Düsseldorfer Nachtresidenz bot wie immer den perfekten Rahmen für die feierliche Verleihung der bronzenen Delfine.

2019 wurden die Trophäen zum 21. Mal in zahlreichen Kategorien an Tauchausrüstungs-Hersteller, Tauchresorts, Reiseveranstalter und Ausbildungsorganisationen verliehen, die im vergangenen Jahr nach Meinung der Leser die Besten waren.

SCUBAPRO war in allen fünf Technik-Kategorien nominiert: Atemregler, Computer, Nass-/Halbtrockenanzug, Trockentauchanzug sowie Jackets. Den begehrten Award hat SCUBAPRO schließlich für seinen Everflex Nass-/Halbtrockenanzug überreicht bekommen!

Damit bleibt SCUBAPRO auch der eindeutige Langzeitgewinner: 21 Awards und in der Summe 62 Nominierungen wurden bisher noch von keinem Tauchausrüster erreicht!

SCUBAPRO ist stolz und glücklich über diesen Erfolg und bedankt sich bei allen Tauchern, die der gleichen Meinung sind: Deep down you want the best!

Scubapro Everflex 5/4mm Overall

Das BCD / Tarierjacket lässt den Taucher schweben

Buoyancy Control Device kurz BCD lautet der der Internationale Name für unser Tarierjacket – kurz Jacket.

Das BCD / Jacket bringt den Taucher auf seiner gewünschten Tauchtiefe zum Schweben und ermöglicht so das Gefühl der Schwerelosigkeit beim Tauchen. Ein Gefühl, das sonst nur im Weltraum erreicht werden kann und das Tauchen so außergewöhnlich macht. Hersteller Mares mit dem  Quantum Tarierjacke, Aqualung mit dem  Pro HD Tarierjacket und Scubapro mit dem  X-One Tarierjacket sind Markführer in diesem Segment.

Scubapro X-Force Tarierjacket

Aufgaben:

  • Trageeinrichtung für die Druckluftflasche
  • Tariereinrichtung
  • Auftriebs- und Bergehilfe
  • Schwimmhilfe an der Wasseroberfläche

Bestandteile und Funktionsweise

Auftriebskörper

Scubapro Rebel Kinder Jacket

Der Auftriebkörper ist eine Blase, die mit Luft gefüllt bzw. entleert werden kann. Hierdurch vergrößert bzw. verkleinert sich das Gesamtvolumen des Tauchers und er erhält dadurch mehr Auftrieb bzw. Abtrieb (vgl. Prinzip des Archimedes). Durch Zugabe der richtigen Menge an Luft kann ein austarierter Zustand erreicht werden. Der Auftrieb eines Jackets der Größe M sollte 15 kg betragen.

Für Kinder empfiehlt es sich auf ein spezielles Kinderjacket zurückzugreifen. Nur diese bieten den richtigen Tragekomfort für Kinder.

Inflator

Der Auftriebskörper kann über einen Faltenschlauch mit dem Inflator mit Luft aus dem Mitteldruckabgang der ersten Stufe des Atemreglers befüllt werden. Über den Inflator kann die Luft auch wieder abgelassen werden. Hierbei musst du den Inflator nach oben halten, da die Luft im Auftriebskörper immer an die höchste Stelle steigt.

Der Inflator muss zusätzlich eine manuelle Aufblaseinrichtung haben, damit das Jacket auch ohne Luft in der Flasche mit dem Mund befüllt werden kann. Das Atmen aus dem Jacket ist nicht zu empfehlen, da sich in der Blase Pilze und Bakterien befinden können.

Da am Inflatorschlauch auch der Mitteldruck des Atemreglers ankommt, existiert auch eine Kombination von Atemregler und Inflator. So wird der Octopus in den Inflator integriert.

Scubapro Air Two Westenautomat mit Inflator.

Einige Hersteller verzichten auf den Faltenschlauch und verwenden stattdessen einen mechanischen, hydraulischen oder pneumatischen Tarierhebel. Auch in diesem Fall muss eine manuelle Aufblasmöglichkeit vorhanden sein, meist ein kleiner Schlauch der nicht stört. Diese Steuerung der Tarierung gleicht einem Automatikgetriebe beim Auto. Der Taucher muss fast nicht mehr auf die Auslassöffnungen achten, da zum Abtauchen alle gleichzeitig geöffnet werden. Vorteil: Die Hand bleibt am Jacket und der Oberkörper muss nicht aufgerichtet werden.

Mares Hybrid AT MRS+ Tarierjacket

 

Schnellablass
Ein Jacket verfügt über mindestens zwei Schnellablässe. Einen im Schulterbereich und einen am unten am Rücken. Über diese kann Luft meist wesentlich schneller als über den Inflator abgelassen werden. Der Schnellablass ist ein Überdruckventil, das öffnet wenn der Druck im Jacket zu hoch wird.

Luft ablassen

Dabei musst du beachten, dass das Ablassventil immer den obersten Punkt deines Jackets bildet. Das bedeutet, dass du deinen Oberkörper aufrichten musst, wenn du den Schnellablass an der Schulter betätigst.

Bebänderung

Das Jacket hat je nach Ausführungsform unterschiedliche Bebänderungen, um es möglichst gut am Oberkörper zu fixieren und durch Öffnen der Bänderung das An- und Ablegen zu erleichtern. Gängig sind der Bauchgurt (Kummerbund) und eine längenverstellbare Bänderung meist mit Schnellverschlüssen im Schulterbereich.

Nach Anlegen des Tauchgeräts musst du darauf achten, alle Bänderungen zu schließen und sie so anzuziehen, dass das Jacket fest, aber nicht zu stramm am Körper sitzt. Dies ist oft am einfachsten, indem du einen Katzenbuckel machst, das Tauchgerät auf deinem Rücken lasten lässt und so das Gewicht von der Bebänderung nimmst.

Flaschengurt und Tragschale

Einfädeln des Flaschengurts.

Zum Befestigen der Druckluftflasche am Jacket gibt es unterschiedliche Systeme. Am häufigsten wird eine Art Kniehebelspanner eingesetzt. Der Gurt muss dabei in einer bestimmten Reihenfolge durch die Schlitze der Schnalle gezogen werden (siehe Abbildung).

Der Gurt wird etwas länger, wenn er nass wird. Somit solltest du ihn im trockenen Zustand stark spannen.

Obligatorisch ist ein Fanggurt, der am Jacket befestigt ist und um das Flaschenventil gelegt wird, um die Flasche vor dem vollen Durchrutschen zu sichern.

Scubapro GO Reisejacket

Die Trageschale befindet sich am Rückenteil des Jackets und dient zur Halterung der Druckluftflasche. Sie besteht entweder aus hartem Plastik (Hardpack), Edelstahl oder fehlt sogar bei Reisejackets vollständig (Softpack). Letztere können so kleiner zusammengelegt werden. Reisejackets können meist nicht mit Doppeltank getaucht werden.

Bleitaschen

Ein Jacket kann mit einem Bleigurt oder mit Bleitaschen verwendet werden. Obwohl es etwas umständlich ist, den Bleigurt nach dem Jacket anzulegen, muss aus Sicherheitsgründen gerade an Bord eines Tauchbootes in dieser Reihenfolge vorgegangen werden.

Bleitaschen sls beim Pure von Mares

Bleitaschen und deren Verriegelung müssen so gestaltet sein, dass sie als letztes Ausrüstungsteil eingeschoben werden können, sicher schließen und so ein Herausfallen der Taschen während des Tauchgangs verhindert wird.

Sonstiges

Zur weiteren Ausstattung gehören verschließbare Taschen zur Unterbringung von Tauchzubehör wie z. B. Bojen.

Stabile D-Ringe im Brust- und Hüftbereich dienen der Befestigung von Lampe, Reel etc. mittels Karabinerhaken.

Eine Signalpfeife sollte als akustisches Notsignal über Wasser ebenfalls vorhanden sein. Diese dient ausschließlich als Notsignal und darf zu keinem anderen Zweck verwendet werden.

Prüfung und Pflege

Vor jedem Tauchgang musst du am Jacket folgende Funktionsprüfungen durchführen:

Funktion des Inflators (Lufteinlass und Luftauslass).
Dichtigkeit der Schnellablässe und deren Funktion.
Gummi des Faltenschlauches und dessen Befestigung am Jacket. Wird der Anschluss undicht, bietet das Jacket keinen Auftrieb mehr!
Spannung des Flaschengurtes, da er sich etwas weitet, wenn er feucht wird.

Die Dichtigkeit des Auftriebskörpers solltest du alle paar Wochen überprüfen, indem du das Jacket voll aufbläst und eine Weile stehen lässt.

Nach dem Tauchgang solltest du das Jacket aufblasen, es umdrehen und über das Auslassventil des Inflators oder durch die Schnellablässe evtl. eingedrungenes Wasser auslaufen lassen. Besonders nach Tauchgängen in Salz- bzw. sehr verschmutztem Wasser solltest du das Jacket mit sauberem Süßwasser abspülen. Nach dem Tauchurlaub sollte die Blase mit Jacketreiniger desinfiziert werden.

Jacketreiniger B.C. Life

Ausführungsformen und Einsatzmöglichkeiten von BCDs

Jackets können zwei- oder einschalig aufgebaut sein. Zweischalige Jackets bestehen aus einer luftdichten PVC-Innenblase und dem äußeren Jacketkörper, an dem die Ausrüstung befestigt wird. Derartige Jackets sind flexibel und werden meist zusammen mit einem Bleigurt verwendet. Einschalige Jackets sind steifer, weil sie luftdicht und so stabil sein müssen, dass die Ausrüstung daran befestigt werden kann.

Jackets gibt es in verschiedenen Ausführungsformen:

Tarierweste – Der Vorgänger der Jackets, die sog. Tarierweste, umgangssprachlich auch als Klodeckel bezeichnet, war eine Tarier- und Rettungseinrichtung, weil ein bewusstlos auftreibender Taucher automatisch in die Rückenlage gedreht wurde (ertrinkungssichere Lage). Neuere Jackets sind nur noch Tariereinrichtungen.

Scubapro Master Jacket

Stabilizing JacketDiese Ausführungsform hat eine umlaufende Auftriebsblase mit eingearbeiteten Trägern. Das Luftvolumen befindet sich somit auch im Brust- Schulterbereich, sodass derartige Jackets auch bedingt als Rettungseinrichtungen fungieren können.

 

 

 

 

Mares Prestige SLS Blue Tarierjacket

ADV-Jacket(Adjustable Divers Vest) Ein Jacket das durch mehrer verstellbare Gurte gut an den Körper anzupassen ist.Das Luftvolumen ist im Schulterbereich geringer als bei Stabilizing Jackets. Da die Lufblase um den Körper geht, ist es in jeder Schwimmlage gut zu tauchen/schimmen. Die Schulterbänderung kann im Brustbereich zum leichteren An- und Ablegen geöffnet werden.

 

 

 

Scubapro Hydros Pro Tarierjackets

Wing Jacket – Sehr beliebt bei Technischen Tauchern und bei UW-Fotografen da der Taucher pefekt schweben kann. Das Luftvolumen ist nur  am Rücken und der Taucher hängt im Jacket. Daraus ergibt sich eine sehr stabile Wasserlage. Sie sind für Anfänger allerdings nicht unbedingt zu empfehlen, da sie aufgeblasen an der Oberfläche den Kopf des Tauchers nach vorne drücken. Zum schwimmen an der Oberfläche muss man sich rückwärts auf die Blase des Jacket legen.

 

 

 

 

 

 

Mares Dragon SLS Tarierjacket Hybrid

Hybrid-Jackets –  diese Mischung aus ADV- und Wing-Jacket versucht Vorteile beider Ausführungsformen zu vereinen. Am Rücken sind meist verkümmerte Wings (Flügel) und die Luft wird aber wie beim ADV-Jacket um den Körper geleitet.

 

Auswahl Schnorchel- oder Geräteflosse

Der Mensch ist nicht für den Aufenthalt unter Wasser gebaut. Deshalb wenden wir immer wieder Tricks an, um uns an das Element Wasser anzupassen. Von den Fischen haben wir uns abgeschaut, wie sie mit ihren Flossen schwimmen. So entwickelten wir die heutige Form der Tauch- und Schwimmflossen. Diese vergrößern die Vortriebsfläche der Beine bzw. Füße und ermöglichen ein schnelleres und einfacheres Fortbewegen im Wasser.

Flossen zum Tauchen unterteilen sich in Geräteflossen mit Fersenband und Schwimmbadflossen mit geschlossenem Fußteil.

Mares Plana Avanti X3 Geräteflossen mit Mares Classic NG 5mm Taucherfüßlinge

Die Fortbewegung im und unter Wasser ist ohne Flossen und gerade mit Tauchausrüstung sehr mühselig. Flossen vergrößern sozusagen die Füße und ermöglichen es, bei geringem Kraftaufwand eine große Menge an Wasser zu verdrängen, wodurch man mehr Vortrieb erhält. Anfangs sind die Bewegungen, die du durchführen musst sehr ungewohnt. Allerdings erlernst du mit Hilfe deines Tauchlehrers die Technik sehr schnell.

Sicherheitshinweis

Laufe mit den Flossen nicht an Land, denn es besteht erhöhte Sturzgefahr. Ziehe deine Flossen aber spätestens an, wenn du in hüfttiefem Wasser bist und springe nie ohne Flossen ins Wasser, denn ein klassisches Schwimmen ist mit Tauchausrüstung kaum möglich.

Die Fußteile einer Geräteflosse haben unterschiedlich Typen.
Flossen bestehen aus Kunststoff oder Gummi (nur noch selten, da ziemlich schwer) mit unterschiedlichen Längen- und Härtegraden. Unerfahrene Taucher sollten weichere und nicht zu lange Flossen verwenden. Es gibt Flossen mit geschlossenem Fußteil, sog. Schwimmbadflossen, und welche mit offenem Fußteil und Fersenband, sog. Geräteflossen. Zum Tauchen solltest du Geräteflossen mit Fersenband verwenden. Einige Hersteller wie Mares mit der X-Stream, Seac Sub mit der Propulsion und Scubapro mit der Seawing Nova sind hier Markführer.

Eine Besonderheit bei den Geräteflossen sind die Splitfin-Flossen. Hier ist die Atomic Splitfin eine der Besten.

Fersenbänder

Die Entwicklung der Flossen ging auch an den Fersenbändern nicht vorbei. Großer Beliebtheit erfreuen sich Bungee Strap Flossenbänder. Die Flosse hält so besser und ist leichter an- und auszuziehen.

Mares Bungee Strap Flossenbänder

Schwimmtechnik

Achte bei deiner Schwimmtechnik darauf, dass du mit möglichst geringem Bewegungs- und Kraftaufwand möglichst viel Wasser verdrängen kannst. Das gelingt dir am besten, wenn du versuchst, die Bewegung möglichst ruhig und gleichmäßig nicht aus dem Knie sondern mit gestrecktem Bein aus der Hüfte heraus durchzuführen. Auf diese Weise kommst du mit wenig Kraftaufwand schnell voran und beugst einem Krampf im Bein vor.

Mares Avanti Quattro + Der Klassiker von Mares mit dem Plus an Leistung!

Begieb dich mit deiner Tauchausrüstung nie ohne Flossen in mehr als hüfttiefes Wasser. Es ist fast unmöglich sich mit Tauchausrüstung und ohne Flossen im Wasser fortzubewegen. Ganz besonders bei Strömung wirst du schneller vom Boot abgetrieben, als jemand reagieren könnte – und du kannst ohne Flossen nichts dagegen tun. Gleiches gilt nach dem Tauchgang beim Einstieg ins Boot: Ziehe deine Flossen erst aus, wenn du dich sicher an der Bootsleiter festhalten kannst und nicht mehr Gefahr läufst, abgetrieben zu werden.
Pflege:

Lasse deine Flossen nicht in der Sonne liegen und kontrolliere regelmäßig die Flossenbänder. Nimm zur Sicherheit immer Ersatzbänder und Ersatzschnallen mit.
Härtegrad

Avanti Quattro Power mit großem Blatt zum Gerätetauchen

Desto länger und härter Flossen sind, desto schwerer sind sie zu schlagen, welches mehr Training und Erfahrung erfordert. Allerdings bieten solche Flossen eine größere Vortriebsfläche und mehr Verdrängungsvolumen, welches sich positiv auf die erreichbare Geschwindigkeit auswirkt. Als erfahrener Taucher macht es durchaus Sinn, dass du versuchst Flossen mit größerer Länge und höherem Härtegrad zu tauchen.

 

Mares Manta Schnorchelflosse

Schwimmbadflossen, d. h. Flossen mit geschlossenem Fußteil und ohne Fersenband eignen sich  nur zum Tauchen, wenn sie auch über eine genügend große Blattgröße und -härte verfügen wie z.B. die Mares Quattro Power. Die Fortbewegung unter Wasser mit Tauchgerät erfordert einen höheren Kraftaufwand, als ohne. Viel verwendet werden bei Tauchkreuzfahrten in warmen Gewässern Flossen wie die Volo Race und Aqualung Express.

Mares Avanti Tre

Schwimmbadflossen können nicht in Kombination mit Füßlingen verwendet werden. Selbst wenn dünne  Neoprensocken getragen werden, besteht im Vergleich zu Füßlingen beim Laufen sowohl an Land als auch an Bord eines Schiffes oder beim Einstieg in ein Boot erhebliche Verletzungsgefahr für die schlecht geschützten und durch das Wasser aufgeweichten Füße. Auch das Scheuern des Fußteils durch ein paar Körner Schmutz oder Sand kann sehr unangenehm sein.

Weiterhin ist die vor Kälte schützende Wirkung eines Füßlings auch in warmen Gewässern nicht zu vernachlässigen.

Schnorchelflossen für nicht ambitionierte Taucher

Aqualung Bavaria Schnorchelflosse Bayern

Großer Beliebtheit erfreuen sich Barfußflossen mit Fersenband für den Schnorchelurlaub. Zum einen sind diese Flossen sehr leicht anzuziehen und passen durch das Fersenband über mehrere Schuhgrößen. Gerade bei Kindern und Jugendlichen, bei denen ja die Füße schnell größer werden, kann man mit diesen Flossen mehrer Jahre überbrücken. In Verwendung mit Strandschuhen oder Neoprensocken können sie auch an felsigen Stränden und im kalten Wasser eingesetzt werden. Die Flossen müssen dann aber größer gekauft werden.

Mares Volo One Schnorchelflossen mit Ergo Low 3mm Neoprensocken

 

Der moderne Tauchcomputer

Bei der Auswahl eines Tauchcomputers stellen sich immer wieder Fragen. Ein Großteil davon sollte in diesem Artikel  angesprochen werden.

Was ist ein Tauchcomputer?

Aqualung i770R Tauchcomputer

Ein Tauchcomputer erfüllt mehrere Aufgaben:

  • Während des Tauchgangs wird die aktuelle Tauchtiefe und Tauchzeit gemessen und auf einem Display angezeigt.
  • Anhand des Tauchgangprofils wird die Stickstoffsättigung im Körper des Tauchers berechnet und die sich daraus ergebenden Dekompressionsinformationen wie restliche Nullzeit, Deko-, Deep- und Sicherheitsstopps angezeigt.
  • Luftberechnung und Anzeige der Atemluft bei luftintegrierten Rechnern.

Was wird angezeigt?

Die Anzeigen bei modernen Tauchcomputern sind variabel einstellbar und oftmals verwirrend viele.  Mindestens müssen alle die aktuelle Tauchtiefe, maximale Tauchtiefe, aktuelle Tauchzeit und die verbleibende Nullzeit oder Dekozeit anzeigen. Zusätzlich werden oft Temperatur, Aufstiegsgeschwindigkeit, Flaschendruck, Sauerstoffanteil und Sauerstoffpartialdruck angezeigt. Dabei gibt es schon günstige Einsteigermodelle wie: Mares Puck Pro, Scubapro Aladin Sport Matrix Tauchcomputer, Suunto D4i, D6i, Suunto Zoop, Aqualung i100 Tauchcomputer, Aqualung i200, Aqualung i300

Wichtig ist eine gute Ablesbarkeit des Displays. Hier haben Computer wie der Mares Quad Tauchcomputer

Der neue Quad Tauchcomputer nun auch mit optionaler Air Funktion

oder der Galileo Luna von Scubapro mit ihren großen Displays einen Vorteil.

Luftintegrierte Tauchcomputer: Mares Puck Air Tauchcomputer, Scubapro Mantis 2 M2 mit Brustgurt misst er sogar Puls und Körpertemperatur, Suunto Vyper Novo Air, Scubapro G2

Viele Modelle, wie der Mares Genius, Uwatec Galileo Sol, Aqualung i770R Tauchcomputer, Suunto EON Steel   enthalten auch einen digitalen Kompass.

Neu auf dem Markt Scubapro Tauchcomputer GALILEO HUD mit Head-Up-Display

Scubapro Galileo HUD + Spectra Tauchermaske

(Luftintegriert). Hierbei ist der Computer an die Tauchmaske angebaut/integriert.

 

Die Daten des Tauchgangs werden gespeichert und können nach dem Tauchgang mittels Mares Interface Dive Link

Mares Interface Dive Link

auf einen PC oder beim z.B. beim Aqualung i770R auf das Smartphone

übertragen werden.

Wie wird die Dekompression berechnet?

Während des Tauchgangs wird die Stickstoffsättigung des Körpers berechnet und hieraus die Aufstiegszeit und evtl. notwendige Stopps. Auf dem Display werden auf Basis dieser Berechnungen die verbleibende Nullzeit, einzuhaltende Deko-, Deep- und Sicherheitsstopps, und die notwendige Aufstiegszeit zur Oberfläche angezeigt.

Alle diese Werte das Ergebnis von Modellrechnungen, die durch jahrelange Tests und Statistiken entstanden sind. Sie sind im Allgemeinen sehr verlässlich, allerdings können sie nicht für alle Menschen gleich gelten, da viel Faktoren das Sättigungsverhalten des Körpers beeinflussen. Faktoren die z.B. nicht einberechnet werden können sind Fettleibigkeit, Dehydration, Jo-Jo-Tauchen, Krankheiten usw.

Wie verwende ich den Tauchcomputer?

Die Sensortechnik und Elektronik moderner Tauchcomputer ist inzwischen so ausgereift, dass es nicht mehr notwendig ist, zusätzliche Tiefenmesser, Taucheruhren, Dekotabellen oder einen Kompass mitzuführen. Selbst beim Ausfall des eigenen Tauchcomputers kann im Notfall, da immer im Team getaucht wird, die Dekoinformation des Computers des Tauchpartners verwendet werden. In diesem Fall muss aber unmittelbar mit dem Aufstieg begonnen und der Tauchgang abgebrochen werden. Aus diesem Grund ist das Mitführen eines Tauchcomputers weltweit bei so gut wie allen Tauchbasen Pflicht.

Mache dich auf jeden Fall mit der Bedienungsanleitung deines Tauchcomputers vertraut, damit du die angezeigten Informationen verstehst und korrekt danach handeln kannst. Vor dem Tauchgang solltest du kontrollieren, ob die Batterie bzw. der Akku noch ausreichend Kapazität hat, den Computer einschalten und die Anzeige überprüfen.

Scubapro G2 mit Kompass

Die angezeigten Dekostopps musst du unbedingt einhalten, auch wenn die Computer deiner Tauchpartner ggf. andere Werte anzeigen. Einerseits verwenden Tauchcomputer leicht unterschiedliche Modelle um diese Werte zu berechnen und andererseits beziehen sie auch vorhandene Restsättigungen mit ein, welche von Taucher zu Taucher unterschiedlich sein können. Dein Tauchcomputer ist ein persönlicher Ausrüstungsgegenstand, den du auf keinen Fall mit einem deiner Tauchpartner austauschen darfst und immer bei dir führen solltest, da er auch außerhalb des Wassers deine Stickstoffsättigung berechnet und diese beim nächsten Tauchgang berücksichtigt. Reize die angezeigte Nullzeit nicht aus und verlängere im Zweifelsfall den Sicherheits- bzw. Dekostopp.

Ein Tauchcomputer ist zwar keine 100%-ige Gewähr für ein unfallfreies Tauchen, allerdings kann er bei richtiger Anwendung das Risiko, eine Dekompressionskrankheit zu erleiden fast ausschließen.

 

Bei der Verwendung von Nitrox kann für die Dekompressionsberechnung mit einem Tauchcomputer – genauso wie mittels einer Dekompressionstabelle – auf verschiedene Weisen vorgegangen werden:

Der Tauchcomputer kann im Luft-Modus belassen werden. Dadurch werden zwar kürzere Nullzeiten und längere Dekostopps als erforderlich angezeigt, allerdings reduziert dies das Risiko, eine Dekompressionskrankheit zu erleiden, deutlich. Jedoch ist in diesem Fall die Anzeige der MOD und die Berechnung des Sauerstofflevels nicht korrekt.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, den Tauchcomputer im Nitrox-Modus zu betreiben. So gut wie jeder Tauchcomputer beherrscht die Einstellbarkeit des Sauerstoffgehalts im Atemgas. Dies entspricht der Verwendung einer luftbasierten Dekompressionstabelle in Kombination mit der EAD. Mit dieser Variante werden sowohl Stickstoffsättigung und Sauerstofflevel korrekt überwacht, als auch die MOD korrekt angezeigt. Deshalb ist die Verwendung dieser Option empfehlenswert. Allerdings musst du vor jedem Tauchgang auf die korrekte Einstellung des Sauerstoffanteils achten und den Tauchcomputer nach dem Tauchgang zur Sicherheit wieder in den Luft-Modus zurückstellen.

Tauchgangsprofil

Reales (rot) und Rechteck-Tauchgangsprofil (grün).

 

Eine Dekotabelle geht immer davon aus, dass man während dem Tauchgang einem Rechteckprofil getaucht ist, d. h. die gesamte Grundzeit auf der maximal erreichten Tiefe verbracht wurde. Ein Tauchcomputer misst hingegen etwa im Sekundentakt die aktuelle Tiefe, speichert das reale Tauchgangsprofil ab und errechnet daraus in Echtzeit die zugehörigen Dekoinformationen.

Ein realer Tauchgang folgt allerdings so gut wie nie einem idealisierten Rechteckprofil: Man befindet sich die meiste Zeit des Tauchgangs nicht auf der Maximaltiefe. Deshalb sind die Null- und Dekompressionszeiten, die eine Dekotabelle angibt, meist deutlich konservativer als die Angaben des Tauchcomputers.

Wie funktionieren die Berechnungsmethoden?

 

Um die Auf- bzw. Entsättigung abzuschätzen, verwenden Tauchcomputer verschiedene Algorithmen, die basierend auf den Halbwertszeiten unterschiedlicher Gewebetypen deren Sättigungszustand simulieren (sog. Gewebemodelle). Üblicherweise bezieht ein Tauchcomputer 6 bis 16 verschiedene Gewebetypen in die Berechnung der Dekoinformationen mit ein.Der Tauchcomputer berechnet für alle Gewebe deren aktuellen Sättigungszustand und kann daraus ableiten, bis zu welcher Tiefe aufgetaucht werden kann, ohne dass das Gewebe kritisch übersättigt wäre und den Stickstoff nicht mehr in Lösung halten könnte. Bei einem Nullzeittauchgang darf kein Gewebe an der Wasseroberfläche eine kritische Übersättigung aufweisen. Steigt der Umgebungsdruck, bei dem das erste Gewebe eine kritische Übersättigung aufweisen würde, auf mehr als 1 bar an, muss in der entsprechenden Tiefe der erste Dekostopp durchgeführt werden. Dieses Gewebe wird Leitgewebe genannt und ist bei den meisten Sporttauchgängen eines der schnellen Gewebe.

Da die Algorithmen sich je nach Hersteller leicht unterscheiden können, können Tauchcomputer bei gleicher Restsättigung und gleichem Tauchgangsprofil leicht unterschiedliche Angaben bzgl. der Dekoinformationen anzeigen.

Wie kann ich das Risiko eines Deko-Unfalls  minimieren?

Moderne Tauchcomputer kalkulieren große Sicherheitsmargen ein, trotzdem bieten sie keinen absoluten Schutz vor einer Dekompressionskrankheit.

Die verwendeten Gewebemodelle sind lediglich Näherungsrechnungen, die sich aus diversen statistischen Untersuchungen ergeben haben. Jeder Mensch hat seinen individuellen „Gewebemix”, der sich nicht exakt mathematisch nachbilden lässt. Die Berechnungen eines Tauchcomputers können daher nur Näherungen sein, die von den persönlichen Gegebenheiten mehr oder weniger stark abweichen können. Weiterhin fließen viele andere Faktoren, wie Körpertemperatur, Flüssigkeitsgehalt der Gewebe, Körperfettanteil oder Durchblutung, die ein Tauchcomputer nicht messen und nicht einberechnen kann, in das Sättigungsverhalten mit ein. Das Einhalten der angezeigten Dekompressionsanweisungen kann das Risiko, eine Dekompressionskrankheit zu erleiden, also nicht komplett auf null reduzieren.

Deshalb sollte man versuchen, Faktoren, die das Entstehen einer Dekompressionskrankheit begünstigen, zu vermeiden bzw. zu reduzieren und den Tauchcomputer nicht an die Grenzen seiner Berechnungsmodelle bringen. Insbesondere gilt das in nachfolgenden Situationen. Beachte darüber hinaus auch immer die Sicherheitshinweise zur Dekompression im Artikel Dekompressionsberechnung.

Was sind Jo-Jo-Tauchgänge?

Mares Genius mit Farbdisplay

Bei einem Jo-Jo-Tauchgang wechselt man ständig in größerem Umfang die Tiefe. Im schlimmsten Fall pendelt man zwischen der (maximalen) Tauchtiefe und der Wasseroberfläche. Die dabei stattfindende ständige Auf- und Entsättigung in kurzen Zeitabständen ist mit den Rechenmodellen schwer nachzubilden, da sich beim Aufstieg gerade im flachen Bereich vermehrt Mikroblasen bilden. Als Folge werden die angezeigten Dekoinformationen sehr ungenau oder möglicherweise sogar falsch.

Vermeide durch eine gute Tarierung zu starke und wiederkehrende Tiefenschwankungen in deinem Tauchgangsprofil. Falls z. B. für Übungszwecke mehrere Aufstiege bei einem Tauchgang durchgeführt werden sollen, dann sollte dies bei möglichst geringer Gewebesättigung durchgeführt werden. Das bedeutet zu Beginn des Tauchgangs, am ersten Tauchgang des Tages und idealerweise ohne eine Restsättigung. Auch muss die Anzahl der Aufstiege auf ein Minimum, d. h. maximalst zwei bis drei, begrenzt werden.

Non-Limit-Tauchen – kann das ein Computer berechnen?

Ja, er kann, aber es ist nicht sicher!

Häufig wird besonders auf Tauchsafaris sog. Non-Limit-Tauchen angeboten. Hierbei können so viele Tauchgänge durchgeführt werden, wie man möchte. Dies können auch vier bis fünf pro Tag sein. Hierbei sättigen sich allerdings alle Gewebegruppen – auch die langsamen Gewebe, die beim Sporttauchen meist nur teilgesättigt sind – sehr stark mit Stickstoff auf.

Wenn du über mehrere Tage Non-Limit-Tauchen mit mehr als zwei Tauchgängen pro Tag machen willst, dann halte eine Oberflächenpause von mindestens 2 Stunden zwischen den Tauchgängen ein, dass sich zumindest Mikroblasen wieder abbauen können. Auch solltest du alle paar Tauchtage einen tauchfreien Tag einplanen, um auch die langsamen Gewebe wieder zu entsättigen. Beschränke zudem die maximale Tauchtiefe auf weniger als 30 m und stelle bei deinem Tauchcomputer, wenn möglich einen konservativeren Berechnungsmodus bzw. eine höhere Sicherheitsstufe ein.

Wie verhält es sich beim Kaltwassertauchen?

Beim Tauchen in kalten Gewässern kann die Körpertemperatur schnell absinken. Hierdurch löst dich mehr Stickstoff im Körper (vgl. Gesetz von Henry). Weiterhin werden gerade zum Ende des Tauchgangs in der Dekompressionsphase Haut und Extremitäten weniger durchblutet, was zu einem reduzierten Abtransport des überschüssigen Stickstoffs führt.

Diesen Faktor kann ein Tauchcomputer nicht mit einberechnen, da er die Körpertemperatur meist nicht messen kann. Trage deshalb einen ausreichenden Kälteschutz und begrenze die Tauchzeit, um das Absinken der Körpertemperatur zu vermeiden und die Stickstoffansättigung generell zu reduzieren. Am Ende des Tauchgangs hilft ein verlängerter Sicherheitsstopp den Stickstoff aus den Extremitäten abzutransportieren.

Was bedeutet Bergseetauchen?

 

Beim Tauchen in Bergseen herrscht an der Wasseroberfläche ein geringerer Atmosphärendruck als auf Meereshöhe. Der Umgebungsdruck ist deshalb bei gleicher Tauchtiefe entsprechend geringer bzw. verändern sich die Verhältnisse zwischen dem Umgebungsdruck auf Tiefe und dem an der Wasseroberfläche. Beim Auftauchen setzt man sich somit einem deutlich größeren Druckgefälle aus, als bei einem Tauchplatz auf Meereshöhe.

Dies hat Einfluss auf die Berechnung der Dekoinformationen. Dekotabellen haben deshalb einen Höhenbereich, in dem sie gültig sind. Bei einem Tauchcomputer muss, abhängig von der Höhenlage, ein passender Bergseemodus eingestellt werden. Manche Tauchcomputer erkennen automatisch den reduzierten Atmosphärendruck und stellen den passenden Modus ein, wohingegen man manche Modelle manuell umstellen muss. Beachte bitte die Hinweise im Handbuch deines Tauchcomputers hierzu.

Der Tauchcomputer wird nach der Umstellung auf den Bergseemodus eine Restsättigung anzeigen, obwohl kein Tauchgang durchgeführt wurde. Die Ursache hierfür ist, dass beim Aufstieg in eine größere Höhenlage der Umgebungsdruck sinkt und der überschüssige, im Körper gelöste Stickstoff wie nach dem Auftauchen erst abgebaut werden muss.

 Was ist bei körperlicher Anstrengung zu beachten?

Körperliche Anstrengung erhöht die Durchblutung in der Muskulatur und Haut. Hierdurch ändert sich bei diesen Gewebegruppen das Sättigungsverhalten. Dies kann der Tauchcomputer nicht in die Berechnung mit einbeziehen.

Wenn bei der Tauchgangsplanung eine größere Anstrengung bereits abzusehen ist, solltest du eine höhere Sicherheitsstufe bei deinem Tauchcomputer einstellen. Wenn die Anstrengung unerwartet auftritt, solltest du die angezeigten Dekostopps länger als angezeigt durchführen.

Welche Rolle spielt die körperliche Verfassung?

Jeder Mensch hat einen individuellen Körperbau, wobei die Berechnungsmodelle natürlich von einem durchschnittlichen Körper ausgehen. Gerade bei Übergewicht, fehlender körperlicher Fitness solltest du zusätzlich folgende Punkte beachten, um das Risiko für Dekompressionskrankheit zu verringern:

  • Stelle eine höhere Sicherheitsstufe bei deinem Tauchcomputer ein und verlängere die angezeigten Dekostopps.
  • Limitiere deine Tauchtiefe auf deutlich weniger als 30 m.
  • Führe kein Non-Limit-Tauchen mit mehr als zwei Tauchgängen pro Tag durch.
  • Verwende wenn möglich Nitrox, um den Stickstoffpartialdruck in deinem Atemgas zu senken.

 

Ausbildung zum Mares Service-Techniker bei Sport Eder in Neuhaus

Mares Technikseminar – Basic und Profi

Erstmals kommt Mares heuer außerhalb ihrer jährlichen Seminare zu einem Technikseminar nach Neuhaus zu Sport Eder. Die Referenten Marcel Steinmeier und Thomas Perzel werden alles über die Funktionen der Mares Atemregler erklären. Grundlagen über die Funktion der Mares Atemregler mit den vielen Mares Patenten werden im Basic Seminar gelehrt. Im Profi Seminar wird dann geschraubt. Jeder Seminarteilnehmer erhält Regler und Werkzeug um diverse Regler revidieren. Dazu gibt es viele Tipps zur Fehlererkennung und deren Behebung. Nach bestandener Prüfung erhält jeder Teilnehmer ein Zertifikat als Mares Service-Techniker.

BASIC SEMINAR – in diesem Seminar werden die Grundlagen unterrichtet und geprüft. Auf dieses Seminar baut das Profi Seminar auf.
PROFI SEMINAR – hier wird das Vorgehen bei einer Revision gezeigt. Der Teilnehmer muss Fehler erkennen und sein Wissen unter Beweis stellen. Erst dann bist du berechtigt Atemregler-Revisionen durchzuführen.
UPDATE SEMINAR – alle zwei Jahre muss das Wissen aktualisiert werden, sonst erlischt die Lizenz.

Zeitplan:
BASIC SEMINAR am 24.04.2019 um 13 Uhr in 94152 Neuhaus, Haus des Gastes
(1 Tag 110,00 € + Online Kurs € 25,00 Registrierungsgebühr)
PROFI SEMINAR
(2 Tage 220,00 € ) am 24./25.04.2019
UPDATE SEMINAR
(1 Tag 110,00 € ) am 25.04.2019 um 09 Uhr
Teilnahmeberechtigt sind Mareshändler, deren Inhaber und festangestellte Mitarbeiter. Zudem können die Vereine einen Tauchlehrer oder ihren verantwortlichen Techniker anmelden.
Wir behalten uns im Einzelfall das Recht vor, nicht teilnahmeberechtigte Personen von der Veranstaltung auszuschließen.

Seminaranmeldung Sport Eder_2019

Anmeldeschluss ist 6 Wochen vor Seminarbeginn. Ca. 4 Wochen vor dem Veranstaltungstermin erhältst du eine schriftliche Teilnahmebestätigung mit detaillierten Informationen.

 

Wärmeschutz beim Tauchen – alles über Tauchanzüge

Grundwissen Wärmeschutz

Eines der wichtigsten Unterwasserzeichen – Mir ist kalt! Um Tauchgänge nicht frühzeitig abbrechen zu müssen ist es wichtig den richtigen Tauchanzug für die entsprechende Temperatur zu wählen.

www.Tauchshop-Online.de bietet hierzu ein großes Sortiment an Neoprenanzügen in den verschiedensten Materialstärken und spezielle Tropentauchanzüge, Halbtrockentauchanzüge und für die extremere Kälte auch Trockentauchanzüge.

Da Wasser Wärme wesentlich besser transportiert als Luft, musst du beim Tauchen einen angepassten Kälteschutz tragen, um eine Unterkühlung zu vermeiden. Art, Materialstärke und Bestandteile des Kälteschutzes müssen der minimal zu erwartender Wassertemperatur angepasst sein. Bei Temperaturen unter 20°C musst du vollständigen Kälteschutz tragen, d. h. Tauchanzug, Kopfhaube, Füßlinge und Handschuhe.

Solltest du während des Tauchgangs frieren, dann zeige das umgehend mit dem entsprechenden Unterwasserzeichen deinem Tauchpartner an und beende dann mit ihm schnellstmöglich den Tauchgang, da auch schon eine leichte Unterkühlung die Handlungsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Neopren

Neopren ohne (oben) und mit Druckbelastung (unten).

Normaler Kälteschutz für das Nasstauchen besteht aus kaschiertem, aufgeschäumtem Neopren. In das gummiartige Neopren sind kleine Gasbläschen eingebettet, die einzig und alleine für die wärmeisolierende Wirkung verantwortlich sind. Zum Schutz vor Beschädigungen wird Neopren außen mit einem Nylongewebe beklebt (Kaschierung). Auch innen wird es kaschiert, um das Anziehen zu erleichtern.

Die isolierenden Gasbläschen unterliegen beim Tauchen dem Gesetz von Boyle-Mariotte, d. h. sie werden mit zunehmender Tiefe kleiner. Darunter leidet der Auftrieb, aber auch die Wärmeisolation.

Die Isolationseigenschaften sind von der Materialstärke abhängig. Diese liegt je nach geplantem Einsatz typischerweise zwischen 1 mm und 10 mm. Neopren wird mit der Zeit härter und dünner, abhängig von der Anzahl der Tauchgänge, der Anzahl der Flüge und der Dauer, während derer es UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt wird. Neopren gibt es in unterschiedlichen Härtegraden: Hartes Neopren ist langzeitstabiles, weiches Neopren dagegen altert schneller.

Neopren selbst ist wasserdicht. Wasser dringt nur über nicht abgedichtete Nähte, Reißverschlüsse und an den Öffnungen für z. B. Kopf, Hände oder Füße ein.

Bestandteile

Ein vollständiger Kälteschutz besteht aus nachfolgenden Bestandteilen.

Tauchanzug – Kopfhaube – Füßlinge – Handschuhe

 

(Nass-)Tauchanzug

Scubapro Everflex 5/4mm – einer der universellsten Tauchanzüge

Der Tauchanzug ist der Hauptbestandteil des Kälteschutzes. Bei moderaten Wassertemperaturen werden Nass- oder Halbtrockentauchanzüge verwendet. Sie bestehen typischerweise aus einem Ganzköperanzug über dem optional eine sog. Eisweste zur zusätzlichen Wärmeisolation getragen werden kann. Weiterhin gibt es Shorties, die verkürzte Ärmel und Beine haben. Sie eignen sich aber nur in tropischen Gewässern und schützen auch nicht vor Hautverletzungen an Armen und Beinen. Die gängisten Neoprenstärken sind 3 mm für tropische Gewässer, 5 mm für warme

Gewässer über 24°C und 7 mm für kühlere Gewässer unter 24°C.

Gerade wenn im Urlaub an einigen aufeinander folgenden Tagen mehrere Tauchgänge pro Tag durchgeführt werden, kühlt der Körper auch in warmem Wasser zunehmend stärker aus. Zu Beginn des Urlaubs empfindest du die Wassertemperatur noch als angenehm und bist zudem von den vielen neuen Eindrücken vom Kälteempfinden abgelenkt. Nach ein paar Tagen beginnst du aber immer früher zu frieren. Deshalb solltest du auch in warmen Gewässern besser einen zu dicken als einen zu dünnen Tauchanzug verwenden. Wenn die Lufttemperaturen sehr hoch sind, solltest du den Tauchanzug erst kurz vor dem Tauchgang anziehen und dich möglichst im Schatten aufhalten, um einer Überhitzung und Dehydration vorzubeugen.

Tauchanzüge werden mit der Zeit enger, auch wenn man ihnen nicht mit dem Körpergewicht entgegen kommt. Das Problem ist, dass bei einer körperlichen Belastung die Atmung behindert wird, es zu einem Essoufflement kommen kann, der Taucher aber das Problem beim Atemregler sucht.

Kopfhaube

Mares Flexa Hood 6.4.3 Kopfhaube – für kaltes Wasser

Da das Gehirn stark durchblutet ist, verliert der menschliche Körper einen großen Anteil seiner Wärme über den Kopf. Somit ist eine Kopfhaube ein wesentlicher Teil des Kälteschutzes. Zudem verhindert sie gerade bei längeren Haaren deren Hereinfallen in das Gesicht und macht das Tragen des Maskenbandes angenehmer.

Bei älteren Anzugmodellen ist die Kopfhaube meist am Tauchanzug angesetzt. Aus Gründen der Flexibilität werden bei modernen Tauchanzügen meist separate Kopfhauben verwendet. Diese sind in unterschiedlichen Materialstärken und Ausführungen verfügbar.

Die Kopfhaube sollte auch Teile des Gesichts bedecken, allerdings darf die Maske nicht auf ihr aufsitzen, da sie sonst nicht mehr dicht ist.

Meist befindet sich am oberen Ende ein kleines Loch, durch das Luft, die während des Tauchgangs unter die Haube gelangt, entweichen kann. Diese Luft kann allerdings auch sehr angenehm sein, da sie zusätzlich zur Wärmeisolation beiträgt.

Füßlinge

Mares Dive boot CLASSIC NG 5mm – der typische Neoprenfüßling

Füßlinge bestehen meist aus 5 mm bis 7 mm dickem Neopren und haben durch Gummi verstärke Sohlen, um ein angenehmes Gehen an Land zu ermöglichen.

Geräteflossen können nur in Kombination mit Füßlingen verwendet werden.

Zum zusätzlichen Kälteschutz kannst du unter den Füßlingen noch dünne Neoprensocken (sog. Hot-Socks) tragen.

Handschuhe

Seac Sub Amara HD 1,5mm Tauchhandschuh – Handshuhe dürfen auch dünner sein als der Anzug

Da Haut, die durch Wasser aufgeweicht wurde, besonders verletzungsempfindlich ist, tragen Handschuhe zusätzlich zum Kälteschutz auch wesentlich zum Schutz vor Verletzungen bei. Abhängig von der Wassertemperatur gibt es Handschuhe in unterschiedlichen Neoprendicken.

Auch wenn das Fingerspitzengefühl gerade bei dicken Handschuhen beeinträchtigt ist, müssen diese bei Wassertemperaturen unter 20°C getragen werden. Erstens musst du unter Wasser keine feinmotorischen Tätigkeiten mit den Fingern durchführen, zweitens gewöhnst du dich innerhalb weniger Tauchgänge sehr schnell an das verminderte Fingerspitzengefühl, und drittens verlierst du noch stärker an Fingerspitzengefühl und Feinmotorik, wenn deine Hände ohne Handschuhe kalt werden.

Pflege und Reparatur

Das Neoprenshampoo, Mcnett wet- und drysuit shampoo, ist ein Reiniger und Konditionier mit Chlorentferner und verhindern vorzeitige Alterung und Oxidation.  Ideal für Neopren- und Trockenanzüge, Stiefel und Handschuhe, orthopädische Stützen, Bodysuits aus Lycra usw.

Alle Neoprenteile solltest du regelmäßig mit Süßwasser spülen, vor allem, wenn du im Salzwasser getaucht hast. Neopren ist in der Waschmaschine bei etwa 40°C mit Feinwaschmittel waschbar, allerdings ohne Schleudergang. Den Kälteschutz solltest du, sofern möglich im Schatten auf links gedreht trocknen (Innenseite außen), ihn zur Lagerung wieder auf rechts drehen (Innenseite innen) und auf einem breiten Bügel aufhängen.

Zip Care Reißverschlussreiniger

Reißverschlüsse solltest du ab und zu mit Zipcare leicht einstreichen.

 

 

 

 

 

Neopren kann mit speziellem Neoprenkleber

Scubapro Neoprenkleber

geklebt werden. Das Material muss hierzu absolut trocken sein. Die Klebestellen werden beidseitig dünn eingestrichen und müssen anschließend trocknen. Danach werden sie nochmals dünn eingestrichen. Wenn sich der Kleber nur noch leicht klebrig anfühlt, werden die Teile mit großer Kraft zusammengepresst und 10 Stunden zum Trocknen gut ausgelüftet. Glatthautneopren muss vor dem Kleben zusätzlich aufgeraut werden.

Varianten von Tauchanzügen:

Rash Guard – Skinsuit

Mares – Trilastic She Dive Damen Lycra-Overall Ideal als Unterzieher, in tropischen Gewässern oder alleine als guter Sonnenschutz

Die einfachste Variante eines Tauchanzugs sind sog. Rash Guards. Diese bestehen meisten aus einem nylonartigen Gewebe und sind entweder als Ganzkörperanzug oder zweiteilig ausgeführt. Sie bieten zwar einen Schutz vor Verletzungen und Vernesselungen, allerdings besitzen sie so gut wie keine isolierende Wirkung. Im Tauchsport werden sie teilweise als Unterzieher unter einem Nasstauchanzug verwendet, um das Anziehen zu erleichtern und um nicht direkt mit dem möglicherweise noch nassen Neopren in Kontakt zu kommen.

 

Shorty

Ein leichter und sportlich geschnittener Neopren-Shorty, der sicherlich bald auch Ihr ständiger Begleiter bei Tropentauchgängen und beim Schnorcheln wird.

Scubapro Profile Shorty

Ein Shorty ist ein einteiliger Anzug, der von den Beinen bis zu den Oberarmen reicht. Kopf, Unterarme und Unterschenkel sind allerdings unbedeckt und somit vor Wärmeabfuhr und Verletzungen nicht geschützt. Ein Shorty besteht aus 1 mm bis 4mm dickem Neopren. Aufgrund der geringen Wärmeisolation ist er nur in tropischen Gewässern verwendbar. Ab einer Materialstärke von 5 – 7 mm werden sie meist als Eisweste über dem Overall getragen.

 

 

Nasstauchanzug

Einen besseren Kälte- und Verletzungsschutz bietet ein einteiliger Nasstauchanzug, manchmal auch als Long John bezeichnet. Er bedeckt den gesamten Körper bis auf Kopf, Hände und Füße un

SCUBAPRO Oneflex 7mm Overall Nasstauchanzug

d besteht gängiger Weise aus 3 mm, 5 mm oder 7 mm dickem Neopren. Die Neoprendicke muss der minimal zu erwartender Wassertemperatur angepasst sein.

Ein Nasstauchanzug muss mit einer Kopfhaube in gleicher Materialstärke, Füßlingen und bei Wassertemperaturen unter 20°C mit Handschuhen kombiniert werden. Zur zusätzlichen Wärmeisolation kann eine sog. Eisweste getragen werden. Das ist ein meist 7 mm dicker Shorty, manchmal auch mit angesetzter Kopfhaube, der über dem Nasstauchanzug getragen wird, und die effektive Neoprendicke im Rumpfbereich erhöht.

Der Reißverschluss befindet sich entweder auf der Vorder- oder auf der Rückseite. Ein Frontreißverschluss hat den Vorteil, dass er zwar selbst geöffnet werden kann, aber möglicherweise der Tauchpartner behilflich sein muss, um den Anzug nach hinten über die Schultern abzustreifen. Bei einem Rückenreißverschluss muss zwar der Tauchpartner ggf. beim Öffnen und Schließen behilflich sein, allerdings ist das An- und Ausziehen ohne fremde Hilfe möglich.

Die Hauptisolationswirkung eines Nasstauchanzuges beruht darauf, die Wärmeleitung mit entsprechend dickem Neopren zu reduzieren. Durch die nicht dichten Reißverschlüsse und die Übergänge an Armen, Beinen und am Hals kann allerdings Wasser ein- und austreten und sorgt damit für einen konvektiven Wärmeabtransport. Um diesen zu reduzieren, sollte der Tauchanzug möglichst eng sitzen, damit wenig Wasser ausgetauscht werden kann.

Halbtrockentauchanzug

 

Halbtrocken¬Tauchanzug

Scubapro Definition IR7 Overall Der Taucheranzug besteht aus 6,5mm Neopren Innenbeschichtung. Dichtmanschetten an Arm- und Beinabschluss,. Der Overall hat einen Rückenzip. Infrarot-Fleece-Technologie

Ein Halbtrockentauchanzug ist wie ein Nasstauchanzug aufgebaut, allerdings besitzt er Dichtmanschetten an Armen, Beinen und im Halsbereich und einen wasser- und gasdichten Reißverschluss. Diese Maßnahmen sollen dazu dienen, den Wasseraustausch so gering wie möglich zu halten und damit den konvektiven Wärmeabtransport minimieren.

Die Manschetten bestehen meist aus Glatthautneopren und müssen, um eine gute Dichtwirkung zu erzielen, ein paar Zentimeter nach innen umgeschlagen werden. Die Enden der Handschuhe und Füßlinge sollten zusätzlich über die Manschetten gezogen werden und die Neoprenstulpen des Anzugs nochmals über jene gestülpt werden.

Der dichtende Reißverschluss befindet sich meist im Schulterbereich am Rücken und sollte gut gepflegt werden, um die Dichtigkeit zu erhalten. Ein gut gepflegter und gut sitzender Halbtrockentauchanzug kann mit etwas Übung so getaucht werden, dass kaum Wasser ins Innere eindringt.

Trockentauchanzug

Bei Tauchgängen in kalten Gewässern sollte ein Trockentauchanzug verwendet werden. Der Anzug selbst, wie auch die verwendeten Reißverschlüsse, sind wasser- und gasdicht. Zur Tarierung und zur besseren Wärmeisolation können das Anzuginnere aus der ersten Stufe des Atemreglers belüftet werden. Durch die Gasschicht im Anzuginneren wird sowohl die Wärmeleitung als auch der konvektive Wärmeabtransport durch eingedrungenes Wasser soweit als möglich reduziert.

Trockentauchanzüge können aus Neopren gefertigt sein und besitzen somit eine gewisse Eigenisolierung. Membrananzüge / Trilaminatanzüge dagegen bestehen aus einem dünnen mehrlagigen Material ohne Eigenisolierung. Es müssen daher zusätzliche Unterzieher aus atmungsaktiven und feuchteabweisenden Materialien getragen werden.

Bevor du dir einen Trockentauchanzug zulegst, musst du zu deiner eigenen Sicherheit unbedingt an einem Spezialkurs Trockentauchen teilnehmen und den Umgang unter Anleitung eines Tauchlehrers erlernen!

Expertenwissen

Allgemein gesagt:

3mm Anzüge und Skinsuits sind ideal für die Tropen

5-mm Neoprenanzüge sind ideal für das Rote Meer und ähnliche Gebiete

7mm Anzüge eignen sich für das Mittelmeer und heimische Gewässer

Und wer nicht frieren will, der braucht einen Trockentauchanzug

Thermische Leistungsklassen

Leistungsklasse                Temperaturbereich

A                                             7°C – 12°C

B                                             10°C – 18°C

C                                             16°C – 24°C

D                                             22°C – 30°C

Da der Kälteschutz eine wichtige Maßnahme für die Tauchsicherheit ist und ein Tauchanzug der Hauptbestandteil dessen ist, ist ein Tauchanzug laut der Norm DIN EN 14225 eine Persönliche Schutzausrüstung der Kategorie 2. In der Praxis bedeutet das, dass jeder Anzugtyp, der in den Handel kommt, von einer zugelassenen Prüfstelle geprüft und in eine thermische Leistungsklasse eingruppiert werden muss. Den Leistungsklassen wird jeweils ein Temperaturbereich zugeordnet (siehe Tabelle), in dem der Kälteschutz verwendet werden kann. Die thermische Leistungsklasse muss zusammen mit der Angabe der Größe, dem CE-Zeichen und dem Hersteller auf den Tauchanzug aufgedruckt werden.

Die Leistungsklassen sind allerdings sehr grob, da Kälteempfindlichkeit sehr subjektiv ist und auch stark vom Körperbau abhängt. Als Faustformel sollte die Summe aus der Neoprendicke im Rumpfbereich in mm und der Wassertemperatur in °C mindestens 30 betragen.

 

Scubapro NOVA 850

NOVA 850 – intensive Beleuchtung , ideal zum Ausleuchten dunkler Bereiche

Scubapro Nova 850

 

Sowohl tagsüber als auch bei nächtlichen Tauchgängen bietet die Scubapro NOVA 850 perfektes Licht. Unterwasser kommen die Farben auch zur vollen Geltung.

 

Die Lampe besteht aus HD-Aluminium und somit leicht und haltbar zu bedienen. Wenn die volle Leuchtkraft nicht benötigt wird, erlaubt es der 50%-Modus, die Brennzeit zu verlängern.

 

  • Betriebsdauer – von bis zu 2 Stunden bei voller Leuchkraft
  • Aluminiumgehäuse – in mattschwarz mit blauer Akzentierung sorgt für den unverwechselbaren „Tech“-Look
  • Überdruckventil –  zur Freigabe von Batteriegasen
  • Verlängerte Blende –  verhindert, dass andere Taucher geblendet werden
  • Echte 850 Lumen Lichtstärke –  und 17.000 Lux auf 1m, durch die CREE XPL LED mit 4200° Farbtemperatur
  • Abstrahlwinkel –  Nova 850 als Variante mit 8° (Spot) und Nova 850 WIDE mit 80° (Flood) Abstrahlwinkel erhältlich
  • Betriebstiefe – von bis zu 150 m, erlaubt den Einsatz auch bei tiefen Tauchgängen

 

Scubapro Nova 850R

Scubapro Nova 850 mit Case

 

Die Lampe ist in zwei Varianten erhältlich:

Wiederaufladbar –> Nova 850R

nicht Wiederaufladbar –> Nova 850

 

 

Masken und was man darüber wissen sollte

Hilfe bei der Auswahl einer Tauchermaske

 

Warum eine Tauchermaske?

Das menschliche Auge ist für ein scharfes Sehen auf einen mit Luft gefüllten Raum vor dem Auge angewiesen. Im Wasser trifft der Lichtstrahl in einem falschen Winkel auf den Augapfel und dadurch sehen wir sehr kurzsichtig. Mit der Luft in der Maske stellen wir wieder Bedingungen wie an der Wasseroberfläche her und sehen wieder scharf, allerdings durch die andere Lichtbrechung im Wasser alles größer und näher.

Eine Tauchermaske unterscheidet sich von einer Schwimmbrille durch den Maskenkörper, der auch die Nase miteinschließt. Über den Nasenerker der Maske kann beim Abtauchen der Druck in der Maske ausgeglichen werden und eindringendes Wasser ausgeblasen werden.

Tauchshop-Online bietet qualitativ hochwertige Ausrüstung zum Tauchen und Schnorcheln. Bei der Auswahl der richtigen Ausrüstung sind Ihnen unsere Tauchlehrer gerne per E-Mail oder telefonisch behilflich.

Eine klassische Tauchmaske – Spectra von Scubapro

Sie finden Tauchermasken, spezielle ABC Ausrüstung, Masken, Taucherbrillen für Taucher und Schnorchler. Beste Markenqualität Mares, Aqualung, Scubapro, Oceanic, Atomic, Hollis, Zeagle, Seac Sub und viele mehr, preiswerte Spar Sets mit Masken, Brillen, Schnorchel, Flossen sowie viel nützliches Zubehör für ABC Ausrüstung.

Welche Maske brauche ich?

Die Grundkonstruktion einer Maske besteht aus einer gehärteten Glasscheibe vor den Augen, einem Silikonkörper mit Silikondichtlippe zur Abdichtung zum Gesicht. Einige Hersteller bieten Maskenkörper in unterschiedlichen Größen an. In Mid passt eine Maske dann auch auf ein schmales Gesicht.

Ein Maskenband, um die Maske am Gesicht zu befestigen, und einer Rahmenstruktur, um diese Komponenten miteinander zu verbinden. Jede dieser Komponenten kann sich im Design stark unterscheiden, und jeder Hersteller hat seine eigene Meinung darüber, was die beste Vorgehensweise ist. Technisch gesehen gibt es keinen Unterschied zwischen einer Schnorchelmaske und einer Tauchmaske, einige können für beide Aktivitäten verwendet werden, Tauchmasken werden jedoch in der Regel aus hochwertigeren Materialien hergestellt.

Neoprenschutz für das Maskenband

 

Hier die Bestandteile einer Tauchermaske

optische Gläser für die Mares X-Vision

  • Gläser: Sie sind idealerweise aus Sicherheitsglas (gekennzeichnet als- Temperad Glas). Man kann sie ggf. durch optische Gläser für Brillenträger
  • ersetzen. Das Glas einer Maske sollte aus gehärtetem Glas bestehen. Standardglas zersplittert in winzige, rasiermesserscharfe Scherben, die leicht die Augen verletzen könnten. Gehärtetes Glas ist eine Art Sicherheitsglas, das zur Erhöhung der Festigkeit hitze- oder chemisch behandelt wurde. Wenn gehärtetes Glas zersplittert, zerbröckelt es zu größeren körnigen Brocken anstatt zu scharfen Scherben. Masken mit einer Sichtscheibe aus Hartplastik verkratzen sehr leicht oder werden trübe.

 

 

Einglasmasken haben meist keine Rahmenkonstruktion über den Nasenrücken und wirken so offener. Bei diesen Masken können die Gläser nicht gewechselt werden und somit auch keine optischen Gläser verwendet werden.

Masken gibt es in einem von zwei Formaten, gerahmt und rahmenlos.

Gerahmte Masken haben einen starren Rahmen, an der Maskenkörper, Gäser, Schnallen und Riemen angebracht sind. Im Allgemeinen sind gerahmte Masken in den Gesamtabmessungen etwas größer, der Vorteil besteht jedoch darin, dass diese Masken typischerweise zum Reinigen, Reparieren, Austauschen oder Anbringen von optischen Gläsern demontiert werden können. Gerahmte Masken sind auch in vielen Farben erhältlich.

Bei einer rahmenlosen Maske wird der Maskenkörper um das Glas geformt, um sie alle miteinander zu verbinden. Dadurch entsteht eine sehr schlanke Maske, die sehr flach gefaltet werden kann. Dadurch ist sie ideal als Backup-Maske geeignet, die leicht in einer Tasche verstaut werden kann (Pocket-Maske). Da die Gläser im Maskenkörper eingebettet sind, können sie nicht ausgetauscht werden.

Einglasmaske Devil von Scubapro

 

Zweiglasmasken sind häufig mit vom Hersteller gefertigten Ersatz-Brillengläsern kompatibel, die nach dem Entfernen eines Teils des Rahmens leicht angebracht werden können.

 

Maske Opera Tauchmaske kann auch mit optischen Gläsern ausgestattet werden

Mehrglasmasken verfügen über eine Fensterscheibe auf jeder Seite der Maske, die dazu beiträgt, dass sich die Maske offener und heller anfühlt, das Sichtfeld jedoch nur wenig vergrößert, da

die Frontlinsen in der Regel ein weites Sichtfeld bieten. Sie sind häufig mit vom Hersteller gefertigten Ersatz-Brillengläsern kompatibel, die nach dem Entfernen eines Teils des Rahmens leicht angebracht werden können

Mares i3 Mehrglasmaske

Verspiegelte Gläser und Farbfilter unterstützen das Farbsehen unter Wasser.

Scubapro Mirror Tauchmaske mit verspiegelten Gläsern

Vollgesichtsmaske-Schnorchelmaske

Zum Tauchen sind die neuen Vollgesichts-Schnorchelmasken leider nicht geeignet, da die Nase zum Druckausgleich nicht erreicht werden kann. Diese Maske eignet sich perfekt zum Schnorcheln an der Wasseroberfläche.

Seac Sub Unica

  • Nasenerker: Er ist zwingend notwendig, um einen Druckausgleich im Ohr und in der Maske durchführen zu können und zu dem um die Maske ausblasen zu können.
  • Dichtlippen: Sie stellen den Kontakt zum Gesicht her und dichten die Maske gegen eindringendes Wasser ab.
  • Maskenband: Es hält die Maske am Kopf. Es kann gerade bei langen Haaren sehr angenehm sein, einen Schoner aus Neopren über das Maskenband zu ziehen.
  • Maskenkörper: Er ist das Zwischenstück aus Silikon oder Siliter zwischen den Dichtlippen und dem Maskenrahmen. Schwarze oder dunkelfarbige Maskenkörper verhindern Spiegelungen in der Maske.

 

  • Maskenrahmen: Er ist die Halterung für die Gläser und verbindet mit dem Maskenkörper.

 

Masken Volumen

Das innen Volumen oder „Profil“ der Maske ist für Taucher und Freitaucher wichtig, weniger für Schnorchler. Das Volumen ist der begrenzte Luftraum, der entsteht, wenn die Maske gegen das Gesicht abgedichtet wird. Dieser Raum unterliegt einer Kompression, wenn ein Taucher abtaucht wird die Luft zusammengepresst und zur Vermeidung von Unannehmlichkeiten und Verletzungen muss der Druck ausgeglichen werden. Ein sehr geringes inneres Volumen ist für Apnoe-Taucher von entscheidender Bedeutung, da die Luft zum Ausgleichen von der Luft in den Lungen kommen muss, sodass diese Luftverschwendung durch unnötigen Ausgleich die Atemhaltezeit verringert.

Großvolumige Masken geben dem Schnorchle/Taucher ein freieres Gefühl. Da gerade unter Wasser eher mal klaustrophobische Gefühle auftreten. Dagegen helfen klares Silicon im Maskenkörper und große Front-Gläsern, um einen freien Blick zu ermöglichen. Hilfreich sind dazu auch Seitenscheiben an der Maske.

 

Sichtfeld

Wenn die Gläser einer Maske bei Standard Masken meist paralell zum Gesicht sind, so erreicht man durch Neigen des Winkels nach innen zur Lippe ein besseres Sichtfeld. Dies erleichtert nicht nur den Blick nach unten, sondern hilft auch dem Schnorchler, da der Kopf nicht nach vorne geneigt werden muss, um unten zu sehen. Wenn er den Kopf zu weit nach vorne neigt, taucht sonst oft der Schnorchel in das Wasser ein und er nimmt einen Schluck Wasser.

 

Dichtlippen

Der Masken-Dichtlippe sollte immer aus hochwertigem Silikon bestehen, um höchsten Tragekomfort und hervorragende Abdichtung zu gewährleisten. Dichtlippen auf Siliter- oder Kunststoffbasis sind nicht so flexibel, neigen zu Verzug und sind weniger komfortabel.

Die Dichtlippe dichtet, wie es den Name sagt, die Maske ab.  Gute Masken haben  eine zweite Dichtlippe. Diese vergrößert die Oberfläche, die gegen die Haut abdichten kann, und verringert die Möglichkeit eines Lecks erheblich.

Da sich die Herstellungstechniken verbessern, werden Dichtlippen mit variierenden Dicken und Vertiefungsbereichen weiterentwickelt, um die Passform, den Komfort und die Dichtigkeit zu verbessern. Zusätze, die mit dem Silikon gemischt werden machen dieses weicher und die Dichtlippe schmiegt sich besser an das Gesicht an. Ebenso wird die Lebensdauer der Dichtlippen verlängert und die schädigende Wirkung von UV-Strahlen wird reduzieren. Vorreiter ist hierbei Mares mit den Liquid-Skin Masken.

 

 

 

Handling der Tauchermaske

Beschlagen

Die Maske muss vor jedem Tauchgang gegen das Beschlagen der Gläserinnenseiten präpariert werden. Früher spuckte man in die Maske und verrieb den Speichel am trockenen Maskenglas.

Seac Sub Biogel Anitbeschlagmittel

Speichel nimmt die Oberflächenspannung des Wassers, so dass dieses plan am Glas anliegt und kein Beschlag entstehen kann. Heute verwenden Taucher Anitbeschlagmittel und wir von Tauchshop-Online empfehlen Anit Fog, Sea Drops oder Seac-Biogel, die den gleichen Effekt haben, aber hygienischer und reinigend sind. Beschlag bildet sich in einer Maske durch feuchte Luft, die von der Haut oder beim Ausatmen durch die Nase abgegeben wird und sich auf den kühleren Gläsern niederschlägt. Falls du auf dem Weg zum Wasser gerade bei hohen Temperaturen stark geschwitzt hast, hilft es zusätzlich, das Gesicht für ein paar Sekunden im Wasser abzukühlen bevor du die Maske aufsetzt.

Eine gereinigte Maske sollte dann aufgesetzt vor den Augen bleiben, da sie sonst wieder beschlagen kann.

Bei neuen Masken ist dieser Effekt durch den Silkondampf vom Maskenkörper noch stärker ausgeprägt. Es gibt mehrere Methoden dagegen vorzugehen:

  • Die Gläser innen mit Zahnpasta bestreichen, trocknen lassen und mit einem weichen Tuch ausreiben. Möglicherweise muss man das mehrfach wiederholen.
  • Verwenden eines Antibeschlagmittels wie Sea Buff und nach diesem helfen die normalen Antibeschlagsmittel besser.

    Sea Buff Masken Reinigungsmittel

 

Anpassen und Anlegen der Tauchermaske

Achte beim Aufsetzen der Maske darauf, dass sie wasserdicht sitzt und sich keine Haare oder Teile deiner Kopfhaube unter den Dichtlippen befinden. Ziehe das Maskenband aber auch nicht zu fest an.

Eine Tauchermaske ist ein sehr persönlicher Ausrüstungsgegenstand, den jeder Taucher besitzen sollte. Achte beim Kauf darauf, dass die Maske, ohne zu drücken bequem sitzt und dass sie auf deinem Gesicht ohne Befestigung hält, wenn du durch die Nase einatmest und die Luft anhältst. In diesem Fall passt dir die Maske und sie wird auch unter Wasser dicht sein.

Wenn Sie Gesichtsbehaarung haben, können Sie Vaseline oder ein ähnliches Produkt verwenden, damit die Maske an Ihrem Gesicht abdichtet, wo sie mit der Dichtlippe in Kontakt kommt.

Wenn Sie eine Maske von uns kaufen, senden wir Ihnen gerne die vollständige Anweisungen zur Durchführung dieses Tests, wenn wir Ihre Bestellung absenden.

 

Ausblasen

Luft wird durch die Nase in die Maske geblasen und drängt das eingedrungene Wasser nach unten hinaus.

Es lässt sich auch bei noch so gutsitzenden Masken nicht vermeiden, dass gelegentlich etwas Wasser in die Maske eindringt. Das ist beim Tauchen ein fast normaler Vorgang und darf dich nicht stören, beeinflussen oder gar in Panik versetzen. Das Wasser kann auch sehr leicht durch das sog. Ausblasen wieder aus der Maske entfernt werden.

Hierbei fixierst du den oberen Maskenrahmen leicht mit der Hand, legst den Kopf in den Nacken und atmest gleichmäßig, aber kräftig – wie beim Schnäuzen – durch die Nase aus. Die Ausatemluft steigt in der Maske nach oben, kann dort nicht entweichen und verdrängt das Wasser nach unten aus dem Inneren.

 

Pflege

Die Maske solltest du nach dem Tauchgang mit Süßwasser abspülen und an einem schattigen Ort zum Trocknen aufbewahren.

Wenn sich innen am Maskenkörper ein schwarzer Schimmelbelag bildet, solltest du die Maske mit einem handelsüblichen Antischimmelmittel behandeln und danach gründlich ausspülen. Auf schwarzen Maskenkörpern ist ein Schimmelbelag zwar kaum sichtbar, aber trotzdem vorhanden.

 

Maskenband und Schnallen

Mares Maskenbandschnalle – leicht zu bedienen

Ein Silikonband fixiert die Maske am Kopf und hält den Kontakt zwischen Maske und Haut aufrecht. Die Verwendung von Silikon bringt ein gewisses Maß an Dehnbarkeit und Flexibilität. So kann die leicht aufgesetzt werden und der leichte Anpressdruck dichtet die Maske ab.

Da jeder Kopf anders ist, muss das Maskenband verstellbar sein, damit er mit einem Schnallensystem festgezogen oder gelockert werden kann.

Ein einfaches Schnallensystem ist am Rahmen der Maske befestigt und hat eine federbelastete Klappe, die zwischen die Laschen des Riemens greift, um ein freies Festziehen zu ermöglichen und das Band fixiert. Zum lösen muss man die Klappe anzuheben.

Neuere Schnallen können durch einfachere Druckknöpfe betätigt werden, anstatt die Entriegelungsklappe zu betätigen. Schwenkanordnungen sorgen zumindest für vertikale Bewegung. In den letzten Jahren haben die Hersteller den Schnallenbefestigungspunkt oft vom Rahmen in den Maskenkörper verlegt. Dadurch wird die auf die Seite der Dichtlippe übertragene Belastung verringert, die Bewegungsfreiheit erhöht und die Abdichtung verbessert.

Achtung – zu festes anziehen des Maskenbands ist nicht gut!

Wenn das Maskenband zu fest angezogen wird kann die Dichtlippe überdrecht werden und dann wird die Maske undicht und die felexibiltät des Maskenkörpers geht verloren.

 

 

Scubapro Seawing Nova Geräteflosse

Preisgekrönte Seawing Nova – neuer Standard im Design

Die Flosse besteht aus der klassischen Scubapro Flossentechnik und den neusten Entwicklungen der Hydrodynamik!

Mit der Kraft, Beschleunigung und der Wendigkeit einer Blattflosse und mit dem Schlagkomfort und Effizienz einer Splitfinflosse ist die Seawing Nova unschlagbar.

Die Flosse ist auch im tauchshop-online.de zu finden.

Es ist schwer eine Flosse zu finden, die beim Cruisen unter Wasser bequemer sitzt, so viel Spaß macht und so gut aussieht.

Hier noch weitere Informationen über die Scubapro Seawing Nova:

  • Flügelförmiges Flossenblatt – Für ein fast perfektes Gleichgewicht zwischen Festigkeit und Flexibilität

 

  • Variable Blattgeometrie – Nach oben gebogene Blattenden für mehr Leistung udn erstklassige Stabilität

 

  • Gelenkverbindung –  Die spezielle G4-Gelenkverbindung ermöglicht eien Rotation der gesamten Flossen für höchsten Schub, um das Optimum aus jedem Flossenschlag herauszuholen

 

  • Technologie zur Rotationskontrolle – Die Rotationskontrolle sorgt für einen effizienten 45-Grad-Anströmwinkel, der bei leichtem sowie starkem Beinschlag beibehalten wird.

 

  • Spitzgegossene Fußpolster –  für eine verbesserte Rutschfestigkeit auf nassen Oberflächen.

 

 

  • Überarbeitete Fußplatte –  Bis zur Ferse verlaufende Verstärkung für eine maximale Kraftübertragung ohne eine Ermüdung der Beine oder Fußgelenke

 

  • Salzwasserbeständiges Gummiflossenband – Sich selbst anpassend, bequem und extrem dauerhaft für einfaches An- und Ausziehen der Flosse. Mit weichem Fersenpolster und übergroßer Fingerschlaufe.

 

 

  • Langlebige Monprene® – Elastomeraufbau – Praktisch unzerstörbar für eine lange Lebensdauer

 

  • viele verschiedene Farben

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